Halt und Hoffnung

Bild von Alf Glocker
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Langen Tages kleine Rede ohne Sinn,
Blumen streu ich dir und singe,
denn du bist der stete Anbeginn,
den ich irgendwem zum Opfer bringe,
der mich gar nicht kennt und aber liebt!

Dies soll mein Zeichen sein an jene,
die da herrschen in verborg’nen Zonen,
an die ich all mein Wähnen lehne,
das, ganz wie unfruchtbare Drohnen,
mich weiter durch die Hoffnung schiebt.

Ich spanne meinen Bogen ab, ins Reine,
wo alle Zwietracht mir etwas verspricht,
das mehr zu sein scheint, als das Feine,
das, angestrahlt durch dich, mein Licht,
ein Wachstum ohne Einkunft übt.

So muss die Überwelt entstehen, dort,
wo alle Weiser falsche Wege gehen,
wo, ich allein, mir selbst im Wort,
erschrocken welke, im Vergehen,
das mir den Halt und eben Anstand gibt!

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