Mei Christkindlwunsch - koa frommer!

von Alfred Krieger
Mitglied

Zum Christkindl wünsch' i mir heuer bestimmt,
dass mir 's Christkindl nix bringt,
sondern dass 's mir was nimmt …!

Ned,
dass wia a Diab sollt' kemma bei Nacht -
wozua hätt' i dann mei Alarmanlag' g'macht?!

Aber -
den Wehdam im Knia
wann 's ma nimmt, des schad't nia,
und …
bracht i a mei Kreuzweh no o,
da war' i scho froh!
A scheen's G'schenk war' 's für mei liabe Frau,
wann 's ihr Bauchweh mitnehmat,
des woaß i genau!
An Ärger wann 's nehmat, an Familienkrach …
Mei, Du mei liab's Christkindl,
des war' fei a Sach!
Dazua – wenigst'ns in da Weihnachtszeit -
war 's schee,
wann 's mitnehmat mei Traurigkeit
über d' G'fühllosigkeit von de mehrar'n Leit!

Doch … was sollt' des Christkindl
mit dem Graffe dann doa …?
Mei Idee war nix G'scheit's,
so kummt's jetzt vor?!
*************

Da … dua i … an alle de Hirnbrennt'n denka,
de uns d'Hoamat zerstör'n woll'n ...
Dene kannt' 's des Zeug schenka!
*************

Jeder Bezug zu aktuellen Gegebenheiten oder Ereignissen
ist rein zufällig (und erwünscht).

gelesen am 24.12.2016

Gedicht vom 13.12.2001 überarbeitet am 24.12.2016

Vertrauen wir der Rose von Jericho! Sie übersteht auch schlechte Zeiten!
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