Quo vadis domini

von Ekkehard Walter
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Ein Pilgrim lief einst bis nach Rom,
da er katholisch war und fromm.
Doch als von ferne er die Stadt erblickte,
auf einmal seine linke Wade zwickte.
"Oh Petri," so fing alsdann er an zu klagen,
"Du wirst mir doch nicht das Ziel versagen?"
Doch der Mann mit dem Schlüssel grüßte nur stumm
von seinem Sockel, auf dem er steinern stand herum.
und es war ihm als früge dieser:"Quo vadis domini?"
Unser Pilger begriff: Rom sah auch der Heiland nie!

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Kommentare

27. Dez 2017

Lieber Ekki, ich habe das recherchiert aus Interesse am Text und folgendes gefunden unter Wikipedia:
Domine, quo vadis? (dt. Herr, wohin gehst du?) ist ein Gemälde des italienischen Barock­malers Annibale Carracci. Es entstand um 1602 und ist mit Öl auf Leinwand gemalt. Es befindet sich heute in der National Gallery (London). Es misst 77,4 × 56,3 cm.
Das Bild zeigt den Apostel Simon Petrus gemeinsam mit Jesus Christus (links) und stellt die Legende über eine Episode aus der Christenverfolgung im Jahr 67 oder 68 n. Chr. dar.
Petrus verließ auf der Via Appia die Stadt Rom und unterwegs begegnete ihm Christus. Der Apostel fragte ihn: „Herr, wohin gehst du?“ (lat. „Domine, quo vadis?“). Als er die Antwort gehört hatte, er komme, um sich noch einmal kreuzigen zu lassen, brach Petrus beschämt seine Flucht ab und kehrte um. In Rom wurde er dann verhaftet und gekreuzigt.
An der Stelle dieser Begegnung wurde im 9. Jahrhundert die Kirche Santa Maria in Palmis erbaut. Das Gemälde findet ihr unter Wikipedia mit "www.Domine.quo.vadis.Wikipedia.de".

LG Annelie

27. Dez 2017

Aber gerne noch, liebe Marie. Beim Lesen des Textes schwante mir, dass etwas Ernsteres dahintersteckten müsse. Und siehe da: Es handelte sich um ein Gemälde, das ich für sehenswert halte und dessen Sujet für lesenswert. Ekki hat oft gute Ideen.

Liebe Grüße,
Annelie

27. Dez 2017

Laut Krause geht der Schmerz in Waden
Durch ein Bier-Bad sofort baden ...

LG Axel

28. Dez 2017

Ihr Lieben!
Danke für Eure Kommentare und besonders Dir Annelie für die ausführliche Recherche.
Da bleibt mir nur noch anzumerken, dass es darüber hinaus ja auch noch den berühmten Film "Quo vadis" gab, der ein wahrhaftiges Epos der Filmgeschichte wurde, nicht zuletzt durch Peter Ustinov in der Rolle des Nero.

Liebe Grüße von Ekki