POESIE DER SEIFENBLASE

Bild von Andreas Brod
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Wie zierlich die Blasen aus Seife verzücken
in spiegelndem Glanze sich wandeln und schmücken,
als könnten sie Träume und Wirklichkeit binden,
die Menschen versuchen in ihnen zu finden,
in Sommer- und Wintergestalt.
Ein lautloses Schweben und Hoffen in Hüllen,
es könnte der Zauber die Wünsche erfüllen
im Schraubstock zu finden den Halt.

Ach, könnte die Blase noch länger verweilen,
da draußen in Kälte und auch in den Zeilen,
als Kunstwerk Kristalle für immer mir schenken
und tausende Blicke geschickt auf sich lenken
doch dieser Gedanke verhallt.
Es bleiben Sekunden des Glückes im Leben
bis Kugeln sich platzend dem Schicksal ergeben
„Adieu“ klingt hier wohl sehr kalt.

Anapästverse © Andreas Brod 22.01.2017

Foto © Andreas Brod 2017
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Interne Verweise

Kommentare

28. Okt 2019

Poetisch fein auch Dein Gedicht -
Allein das Foto-Datum stimmt nicht ...
(Auf ZAHLEN achtet Bertha Krause
Nämlich streng-genau im Hause ...)

LG Axel

28. Okt 2019

Ich danke sehr der Bertha Krause,
dass sie ist wachsam hier im Hause
und besser aus mein Copyright
von Zukunft in Vergangenheit!
Ja, Zwanzigsiebzehn muss da stehn
Zwei Neun Siebzehn werd‘ ich nicht sehn.

LG Andreas

29. Okt 2019

Ja, „bis Kugeln sich platzend dem Schicksal ergeben“, das klaube ich mir heraus aus Deinem wieder einmal sehr guten Gedicht; Du beherrschst viele Versmaßformen, das bewundere ich. Werde es mir ausdrucken, lieber Andreas und grüße Dich herzlich –

Marie

29. Okt 2019

Ganz herzlichen Dank für dein Lob und den schönen Kommentar, Ich freue mich sehr , dass dir meine Verse und Gedanken so gut gefallen.

Herzliche Grüße und einen schönen Abend
Andreas