Träume ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Joachim Ringelnatz

Von weit her Hundebellen
Klingt durch die nächtliche Ruh.
Es spülen die schwarzen Wellen
Mein Boot dem Ufer zu.

Die blauen Berge der Ferne
Winken am Himmelssaum.
Auf in den Lichtbann der Sterne
Trägt…

von marie mehrfeld

vergessene Bilder flirren über verwischten Sprachtrümmern,
erst schwebend, dann stürzend, falle ich unsanft, träumend

in das grüne Kindergitterbett, hoch oben der dunkele Mann
in steif gekoppelter Uniform, so hebt er mich ins…

von marie mehrfeld

Im letzten Schnee draußen,
nachts. Schlummernd, bewacht
von glühenden Katzenaugen.
Ich und Du. Gesichtergeflüster.
Mit geschlossenen Augen
halten wir uns fest im Arm.
Nun nie mehr loslassen.

Ihr…

von Sigrid Hartmann

Manchmal ist es,
als könnte ich schweben,
als könnt ich aus Spinnfäden
Träume mir weben.

Dann lieg ich im Gras
und schau in den Himmel,
über mir Blau
und Wolkengewimmel.

Spüre den Geist,

von Soléa P.

Am frühen Morgen warst Du da
sah Dich durch die Glastür deutlich und klar
Schokolade hieltst Du in der Hand
vor Freude im Traum ich zu weinen begann...

Du bist der Erste der mich herzt und drückt
bin verdattert,…

von Annelie Kelch

Nur geträumt ...?
Im Halbschlaf,
warm, unterm
zuckenden Lid: Schreie
der Gefiederten im
schwarzen Pfeil, der durch das
Blau eines neuen Himmels sirrt ...

Nur geträumt –
vom edlen Biberpelz,

von Angélique Duvier

Einmal noch
möchte ich
auf der Bühne stehen,
den tosenden Applaus
genießen.

Einmal noch
sehen, wie
sich der Vorhang hebt,
das Publikum
spüren.

Den Faden weben,
durch Räume…

von Angélique Duvier

Ist das Leben nur ein Traum,
solange bis wir entschweben?
Ist unsere Welt ein Raum,
in dem wir uns bewegen?

Schreiben wir Geheimnisse nieder,
geben wir sie aus der Hand,
treffen wir Herzen und Glieder,

von Monika Laakes

Solange deine Träume
hinaus ins Universum
schweben, werden Kräfte
frei, die an deiner Zukunft
weben. Mit glitzernden,
goldenen Fäden entsteht
ein Gewand der Fantasie,
in das du dich hüllst. Und
du…

von marie mehrfeld

allmählich wachsende Morgenröte weckt ihre raue Trauersprache, ungestreichelt das Erwachen im Erinnern an die letzte traumschwere Nacht,

sternenlos und ohne Mond, als schwarze Schatten schwiegen, die an dürren Zweigen klebten wie…

von Axel C. Englert

Sagen Sie! Sind Sie BEKLOPPT?!
Höchste Zeit, dass man SIE stoppt!
Auf einen solch debilen Traum
VERZICHT ICH! Gerne! Aus dem Raum!

Was soll DIE fade Maskerade?!
Nur Lederhosen – Strumpf zur Wade?!
Wozu der…

von Joachim Ringelnatz

Meisters Violinenklänge
Führten mich aus der stieren Menge
Hoch in himmlische Fernen empor.
Wo sich im rosigen Wolkengehänge
Jeder menschliche Odem verlor,
Grüßten mich Engel im lachenden Chor.
Und auf weißem…

von Axel C. Englert

Ein Albtraum hat es nie geschafft:
Bin Abschaum! Mir fehlt Grusel-Kraft …
Von den Kollegen bloß Gespött:
Der arme Kerl! Ist viel zu NETT …

Sachen, die den Alb schwer trafen –
Er konnte nächtelang kaum schlafen ……

von Monika Laakes

In ihren Augen liegt Ferne,
in der sie Bewegung sucht.

In ihren Augen liegt Wildnis,
in der sie nie zuhause war.

In ihren Augen liegt Freiheit,
von der sie immer träumt.

In ihren Augen liegt Verliebtheit,…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Unsere Träume haben sich verfangen
in den goldenen Spinnenweben unserer
Gedanken. Schweben sie, getragen von
emotionalen Passatwinden durch
die Bildergalerien unseres Lebens.
Manchmal entfliehen sie,
nehmen uns…

von Yvonne Zoll

Sicher geh ich meinen Weg
Durch deine Träume

In deinen Gesten schwingt
Musik des Fühlens flüsternd
Heißer diese raue Stimme

unbewegtes Strahlen Spiel
Der Vögel mit dem trägen Lichte
Leidenschaftlich…

von Rainer Maria Rilke

Ich bin, du Ängstlicher. Hörst du mich nicht
mit allen meinen Sinnen an dir branden?
Meine Gefühle, welche Flügel fanden,
umkreisen weiß dein Angesicht.
Siehst du nicht meine Seele, wie sie dicht
vor dir in einem…

von Soléa P.

Schwarze Schleier schweben herab
ein blasser Schimmer so unsagbar fern
Dunkelheit beklemmt, die Luft wird knapp
höre gedämpft, bin weit weg von Lärm.

Sehe alles um mich wie neben mir stehend
die offene Gruft ... der…

von Yvonne Zoll

Zum Genuss von Traumesfreuden taumelnd in
Bouteillen grüner Schatten dargeboten, auf dass
du fliegend dich erhöbest auf Imaginären zur
abendlichen Wesensgröße im Falkenhauch

Herabgestoß’ne Sternengelichter bringen…

von marie mehrfeld

hob sich silbernes Flüstern längst erloschener Monde im Traum aus den Nebeln ferner Sternenmeere, schüttete sich in meine Augen und Deine, wusch letzte Kälte aus und pflanzte Gesänge des Friedens in unsere Seelen,

so summten wir namenlos…

von Susan Melville

Wenn dein Leben gemein ist und kalt
und du findest nirgendwo mehr Halt,
wenn in der Nacht du Tränen weinst,
weil das Leben dir sinnlos erscheint,
dann suche was, das dich fasziniert,
Träume, damit deine Seele nicht…

von Willi Grigor

Er war ein Mensch, der selten lachte,
der schlaflos lag so manche Nacht,
und dabei sich Gedanken machte
um das, was Leben leblos macht.

Erst kurz vor seinem schlimmen Ende
der Schlaf des Nachts zu Hilfe kam.

von Monika Laakes

wie geweihtes wasser fühlst du jenen text rinnen.
warum bist du beim lesen so gebannt?
spürst plötzlich tief in dir drinnen,
ungeahnt ein zauberland.
glanzvoll dehnt es sich zur sonne.
bilder, mit worten gemalt, so…

von Monika Laakes

Wenn der Wolf das Lamm umarmt,
geht im Westen die Sonne auf,
werden all die Herzen warm,
im Paradies geht's runter und rauf.

Wenn der Arme durchs Nadelör kriecht,
hat er einen dünnen Leib.
Und der Dicke…

von Monika Laakes

Kommt zurück!
Im Gras
schillernde Diamanten,
am Himmel
die ausgestreckte Hand.
Düfte von Sandelholz
und Vanille.
Horch in kosmische
Rhythmen hinein,
dort taktet Wahrheit.
Versinke im…

von Monika Laakes

Schaumkronen-König,
wie schmückst du dich
mit Macht und Eitelkeit.
Dein Tanz auf dem Regenbogen
färbt die Augen deiner
getreuen Untertanen bunt,
sie können den Blick nicht wenden,
warten im Auflösen der…

von Soléa P.

Träume schweben durch die Nacht
verschleiern alle Geister
hüllen das Dunkle in sanftes Licht
fühl mich gut, ja fast schon heiter.

Gondele leicht durch bunte Welten –
Zeiten und auch Raum
segle zu weit…

von Joachim Ringelnatz

Es war nur ein Traum, doch es war eine Pracht!
Ich glaubte in mondscheinsilberner Nacht
Auf schwellendem Rasen zu liegen.
Ein glänzendes Schloß erhob sich kühn
Und ich sah aus dem Fenster epheugrün
Ein Märchenkind…

von Angelika Zädow

Flauschiger Teppich
auf Wiesenfeldern

führt dich zur Allee
aus goldfarbenen Vintagelampen.

Trautes Dämmerlicht fällt
auf Häuser und Gärten.

Ab und an lugt
neckisch ein Schelm

hinter der Ecke…

von Monika Jarju

der traum einer seele
stieß gelächter in meinen schlaf

ein verirrter vogel auf der blauen spur
meiner traumwand

der aufprall stand rot vorm fenster
verspritzte angst auf den fliesen

an diesem tag ein…

von Angélique Duvier

Es leben, in meinen Gedanken,
Vorausgegangene weiter fort,
sie gehören zu meinem Leben,
obwohl an einem anderen Ort.

In der Nacht sehe ich sie im Traum,
sie reden, als würden sie leben,
ich spüre ihre Seelen…

von Yvonne Zoll

arglos ahnung voller schatten schaum
vertrauter vorspiegel mein pegel das
andauernd bleibt ein vorspiel wie von dauer
auch im abspann jene kaum gefiebert fühlend
phantasien funkelnd glühenderer
leben auserwählter…

von Michael Dahm

Der Mann im Mond ist ein Poet
der am offenen Fenster steht
in der Erde blauem Schein
schreibt er die Gedichtelein.

Oft schon wünschte er sich fort
an diesen greifbar fernen Ort
doch ihm bleiben nur die Räume…

von Johanna Blau

Wenn mir der Himmel lodernd wird,
Ein Schmerz in meiner Seele sich verbirgt.
Die Suche weiter wandernd macht,
Aus jeder Ecke mir ein Teufel lacht.

Der Tag hat gleißend hell begonnen,
Wohl daran ist mein Traum…

Rezitation:
Johanna Blau
von Michael Dahm

Wenn ich meine Träume nähme
Auf die Idee nur käme
Sie zu fassen
Und dann zu lassen.

Dass sie wahr würden
Vor allen Hürden
Die mein Leben gestellt
Wie wäre die Welt?

In meinen Gedichten
Sind…

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