Träume ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Joachim Ringelnatz
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von Joachim Ringelnatz
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 209 Texten in dieser Kategorie
von Joachim Ringelnatz

Von weit her Hundebellen
Klingt durch die nächtliche Ruh.
Es spülen die schwarzen Wellen
Mein Boot dem Ufer zu.

Die blauen Berge der Ferne
Winken am Himmelssaum.
Auf in den Lichtbann der Sterne
Trägt…

von marie mehrfeld

vergessene Bilder flirren über verwischten Sprachtrümmern,
erst schwebend, dann stürzend, falle ich unsanft, träumend

in das grüne Kindergitterbett, hoch oben der dunkele Mann
in steif gekoppelter Uniform, so hebt er mich ins…

von marie mehrfeld

Ihr Gewitterwolken; schwarz dräuend
ballt ihr euch kopfwärts im verwirrten
Traum, furioses Donnergetöse grollend

schwebend über vertrockneten Wäldern
und monotonen grellgelben Rapsfeldern,
die Horizonte begrenzen;…

von Olaf Lüken

Bei dir zu sein,
ein Pas de Deux
im Blätterwald

Adlergleich - stieg ich auf
zur Melodie deiner Worte.
Und verlor meinen Sinn.

Unsere Augen spannen Silberfäden.
Sanftweiche Luftbrücken
hüllten uns…

von marie mehrfeld

Im letzten Schnee draußen,
nachts; schlummernd, bewacht
von glühenden Katzenaugen;
ich und du, Gesichtergeflüster;
mit geschlossenen Augen
halten wir uns fest im Arm;
nun nie mehr loslassen.

Ihr…

von Annelie Kelch

Das Aug des Tages schob sich früh in meine Nacht,
Die südlich war und Trauerkleider trug; sie ließ die
Schwarzen Schleppen über alle Schwellen rauschen,
Pflanzte sich fort: bleichwangig, tränenreich, grad wie
Madonnen in…

von Sigrid Hartmann

Manchmal ist es,
als könnte ich schweben,
als könnt ich aus Spinnfäden
Träume mir weben.

Dann lieg ich im Gras
und schau in den Himmel,
über mir Blau
und Wolkengewimmel.

Spüre den Geist,

von Monika Laakes

Und dann
bin ich irgendwann
die Kraft im Wind,
beweg die Luft
rasant, geschwind.

Und dann
bin ich irgendwann
die Kraft in der Sonne,
spende strahlende Wärme
und du verspürst Wonne.

Und…

von Monika Laakes

Solange deine Träume
hinaus ins Universum
schweben, werden Kräfte
frei, die an deiner Zukunft
weben. Mit glitzernden,
goldenen Fäden entsteht
ein Gewand der Fantasie,
in das du dich hüllst. Und
du…

von Angélique Duvier

Einmal noch
möchte ich
auf der Bühne stehen,
den tosenden Applaus
genießen.

Einmal noch
sehen, wie
sich der Vorhang hebt,
das Publikum
spüren.

Den Faden weben,
durch Räume…

von marie mehrfeld

zwischen rauen Brennnesseln wandert er
wieder im wiegenden Schritt, der fremde
Kater mit meergrünem Blick, schaut tief

ins Herz mir und vergräbt sich schnurrend
in den tanzenden Netzen meiner Gefühle,
und wie ich da…

von Soléa P.

Am frühen Morgen warst Du da
sah Dich durch die Glastür deutlich und klar
Schokolade hieltst Du in der Hand
vor Freude im Traum ich zu weinen begann...

Du bist der Erste der mich herzt und drückt
bin verdattert,…

von Joachim Ringelnatz

Meisters Violinenklänge
Führten mich aus der stieren Menge
Hoch in himmlische Fernen empor.
Wo sich im rosigen Wolkengehänge
Jeder menschliche Odem verlor,
Grüßten mich Engel im lachenden Chor.
Und auf weißem…

von Ingeborg Henrichs

Januar Träume
Frisch erholt nach Zeiten Schlaf
Zum Schmelzen bereit

von Yvonne Zoll

Nachgebildet im Geschlossenen
Hell gedunkelter Vitrinen
Allerletzte Winkel

Angehalten jedes Lächeln
Einzigartige Bewegung aus
Jahrzehnten weg gezwinkert

Auf dem Waldboden
entschwebt was aus
der…

von Angélique Duvier

Ich war so froh, die Illusion war schön und leise,
ich hatte jede Nacht im Traume daran gedacht,
die Realität kam wie eine stille Weise,
und hat meine Naivität hämisch ausgelacht.

von Johanna Blau

Hab so oft erlebt,
wie Menschen in mein Leben treten.
Die Stimme, mit der sie mit mir reden,
Vergesse ich nie,
Ich fange sie ein mit meinen Ohren.

Weiß lang schon nicht mehr den Sinn der Dialoge,
Schwimme…

Rezitation:
Johanna Blau, Januar 2019
von Ella Sander

Ein Tag, an dem ich nicht geträumt,
Hat meine Seele viel versäumt.
Das Herz will ich zum Himmel recken,
Den Kopf in bunte Wolken stecken;
Aus Regenbogen will ich trinken,
In Schokoladeneis versinken;
Will auf…

von Annelie Kelch

Nur geträumt ...?
Im Halbschlaf,
warm, unterm
zuckenden Lid: Schreie
der Gefiederten im
schwarzen Pfeil, der durch das
Blau eines neuen Himmels sirrt ...

Nur geträumt –
vom edlen Biberpelz,

von Rainer Maria Rilke

Ich bin, du Ängstlicher. Hörst du mich nicht
mit allen meinen Sinnen an dir branden?
Meine Gefühle, welche Flügel fanden,
umkreisen weiß dein Angesicht.
Siehst du nicht meine Seele, wie sie dicht
vor dir in einem…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Unsere Träume haben sich verfangen
in den goldenen Spinnenweben unserer
Gedanken. Schweben sie, getragen von
emotionalen Passatwinden durch
die Bildergalerien unseres Lebens.
Manchmal entfliehen sie,
nehmen uns…

von marie mehrfeld

allmählich wachsende Morgenröte weckt ihre raue Trauersprache, ungestreichelt das Erwachen im Erinnern an die letzte traumschwere Nacht,

sternenlos und ohne Mond, als schwarze Schatten schwiegen, die an dürren Zweigen klebten wie…

von Axel C. Englert

Ein Albtraum hat es nie geschafft:
Bin Abschaum! Mir fehlt Grusel-Kraft …
Von den Kollegen bloß Gespött:
Der arme Kerl! Ist viel zu NETT …

Sachen, die den Alb schwer trafen –
Er konnte nächtelang kaum schlafen ……

von Angélique Duvier

Ich hatte einen bösen Traum,
hab die ganze Nacht gezittert.
Geschlafen habe ich kaum,
meine Sinne sind zerknittert.

Habe mich so schlecht gefühlt,
was mag es nur gewesen sein,
das mich derart aufgewühlt.…

von Angélique Duvier

Zarter Traum zerplatzt,
schmiegt sich in den Tag.
Traumsplitter fallen
glänzend wie Diamanten
in den Staub,
werden von fremden
Füßen zertreten,
verlieren sich
in der Gleichgültigkeit
der Masse…

von Monika Laakes

In ihren Augen liegt Ferne,
in der sie Bewegung sucht.

In ihren Augen liegt Wildnis,
in der sie nie zuhause war.

In ihren Augen liegt Freiheit,
von der sie immer träumt.

In ihren Augen liegt Verliebtheit,…

von Angélique Duvier

Immer, wenn sie spielte,
auf der Theaterbühne,
in Tragödien oder Komödien,
die Guten oder Bösen.

Wenn der Applaus toste,
durch Bühnenwände drang,
um sich zu verlieren
in tiefer, dunkler Nacht.

Sie…

von Axel C. Englert

Sagen Sie! Sind Sie BEKLOPPT?!
Höchste Zeit, dass man SIE stoppt!
Auf einen solch debilen Traum
VERZICHT ICH! Gerne! Aus dem Raum!

Was soll DIE fade Maskerade?!
Nur Lederhosen – Strumpf zur Wade?!
Wozu der…

von Soléa P.

Schwarze Schleier schweben herab,
ein blasser Schimmer so unsagbar fern.
Die Dunkelheit wirkt beklemmend, die Luft wird knapp,
höre Laute gedämpft, bin weit weg von Lärm.

Sehe alles um mich wie neben mir stehend,

von Olaf Lüken

Vater nahm oft eine Schrift zur Hand.
Seine Stimme klang tief und klar,
dann zeigte er mir eine Welt,
die mir fremd und voller Wunder war.

Wir stahlen des Teufels gold'ne Haare,
saßen in Schneewittchens Zwergenhaus…

von Willi Grigor

Er war ein Mensch, der selten lachte,
der schlaflos lag so manche Nacht,
und dabei sich Gedanken machte
um das, was Leben leblos macht.

Erst kurz vor seinem schlimmen Ende
der Schlaf des Nachts zu Hilfe kam.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im geöffneten Fenster träumte ich
Auf meinen Armen aufgestützt
Vor mir ein Landschaftsbild
Im satten Grün mit Sonnenlicht verwoben
Büsche, Sträucher reckten sich so
Stimmungsvoll zum Augenblick
Da tauchte ich…

von marie mehrfeld

hob sich silbernes Flüstern längst erloschener Monde im Traum aus den Nebeln ferner Sternenmeere, schüttete sich in meine Augen und Deine, wusch letzte Kälte aus und pflanzte Gesänge des Friedens in unsere Seelen,

so summten wir namenlos…

von Axel C. Englert

So – Nummer 15 – noch EIN Schaf –
Jetzt aber RUHE! Ich brauch Schlaf …
Doch – irgendjemand ständig stört:
Die Nachbarschaft? Ich bin empört!

Die Nachbarn freilich – scheiden aus:
Denn sie sind just gar nicht zuhaus…

von Susan Melville

Wenn dein Leben gemein ist und kalt
und du findest nirgendwo mehr Halt,
wenn in der Nacht du Tränen weinst,
weil das Leben dir sinnlos erscheint,
dann suche was, das dich fasziniert,
Träume, damit deine Seele nicht…

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