Träume ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Joachim Ringelnatz

Von weit her Hundebellen
Klingt durch die nächtliche Ruh.
Es spülen die schwarzen Wellen
Mein Boot dem Ufer zu.

Die blauen Berge der Ferne
Winken am Himmelssaum.
Auf in den Lichtbann der Sterne
Trägt…

von Joachim Ringelnatz

Meisters Violinenklänge
Führten mich aus der stieren Menge
Hoch in himmlische Fernen empor.
Wo sich im rosigen Wolkengehänge
Jeder menschliche Odem verlor,
Grüßten mich Engel im lachenden Chor.
Und auf weißem…

von Rainer Maria Rilke

Ich bin, du Ängstlicher. Hörst du mich nicht
mit allen meinen Sinnen an dir branden?
Meine Gefühle, welche Flügel fanden,
umkreisen weiß dein Angesicht.
Siehst du nicht meine Seele, wie sie dicht
vor dir in einem…

von Joachim Ringelnatz

Ein Bild geschwärzt durch Rauch und Zeit.
Die meisten wohl verstanden es nicht:
Ein Tannenwald vereist und verschneit.
Aus fernem Dunkel schimmert ein Licht.

Mir kommt ein heiß Verlangen
Dem Lichtschein nachzugehen…

von Sigrid Hartmann

Manchmal ist es,
als könnte ich schweben,
als könnt ich aus Spinnfäden
Träume mir weben.

Dann lieg ich im Gras
und schau in den Himmel,
über mir Blau
und Wolkengewimmel.

Spüre den Geist,

von Joachim Ringelnatz

Es war nur ein Traum, doch es war eine Pracht!
Ich glaubte in mondscheinsilberner Nacht
Auf schwellendem Rasen zu liegen.
Ein glänzendes Schloß erhob sich kühn
Und ich sah aus dem Fenster epheugrün
Ein Märchenkind…

von Angélique Duvier

Einmal noch
möchte ich
auf der Bühne stehen,
den tosenden Applaus
genießen.

Einmal noch
sehen, wie
sich der Vorhang hebt,
das Publikum
spüren.

Den Faden weben,
durch Räume…

von marie mehrfeld

Im letzten Schnee draußen,
nachts. Schlummernd, bewacht
von glühenden Katzenaugen.
Ich und Du. Gesichtergeflüster.
Mit geschlossenen Augen
halten wir uns fest im Arm.
Nun nie mehr loslassen.

Ihr…

von Monika Laakes

Solange deine Träume
hinaus ins Universum
schweben, werden Kräfte
frei, die an deiner Zukunft
weben. Mit glitzernden,
goldenen Fäden entsteht
ein Gewand der Fantasie,
in das du dich hüllst. Und
du…

von Soléa P.

Am frühen Morgen warst Du da
sah Dich durch die Glastür deutlich und klar
Schokolade hieltst Du in der Hand
vor Freude im Traum ich zu weinen begann...

Du bist der Erste der mich herzt und drückt
bin verdattert,…

von Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem

Mir träumte einst von Neujahrsglockenklang,
Er stieg wie Jubelklang empor zur Höh', -
Der Fluss lag still in flimmernd Eis gebannt,
Und Wald und Flur bedeckte tiefer Schnee!
Und aus des Winters Flockenbett hervor,
Im…

von Axel C. Englert

Ein Albtraum hat es nie geschafft:
Bin Abschaum! Mir fehlt Grusel-Kraft …
Von den Kollegen bloß Gespött:
Der arme Kerl! Ist viel zu NETT …

Sachen, die den Alb schwer trafen –
Er konnte nächtelang kaum schlafen ……

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Unsere Träume haben sich verfangen
in den goldenen Spinnenweben unserer
Gedanken. Schweben sie, getragen von
emotionalen Passatwinden durch
die Bildergalerien unseres Lebens.
Manchmal entfliehen sie,
nehmen uns…

von Monika Laakes

In ihren Augen liegt Ferne,
in der sie Bewegung sucht.

In ihren Augen liegt Wildnis,
in der sie nie zuhause war.

In ihren Augen liegt Freiheit,
von der sie immer träumt.

In ihren Augen liegt Verliebtheit,…

von Charlotte von Ahlefeld

Ein seltner Traum hielt magisch mich umfangen
Und zauberte mir Wunderbilder vor.
Des Haines Wipfel rauschten, und es drangen
Die Sterne golden durch der Wolken Flor.
Das Meer war still, und in den weiten Fluthen

von Sophie Albrecht

Bunte Kinder schwarzer Nacht,
Die ihr Lebensmüden
Oft das Leben reizend macht,
Und mit süßem Frieden

Gern den Traurenden erfreut,
Und dem Hoffnungslosen
Eure Rosenlauben leiht,
Wo ihn Freuden…

von Soléa P.

Schwarze Schleier schweben herab
ein blasser Schimmer so unsagbar fern
Dunkelheit beklemmt, die Luft wird knapp
höre gedämpft, bin weit weg von Lärm.

Sehe alles um mich wie neben mir stehend
offene Gruft ... der…

von Willi Grigor

Er war ein Mensch, der selten lachte,
der schlaflos lag so manche Nacht,
und dabei sich Gedanken machte
um das, was Leben leblos macht.

Erst kurz vor seinem schlimmen Ende
der Schlaf des Nachts zu Hilfe kam.

von Susan Melville

Wenn dein Leben gemein ist und kalt
und du findest nirgendwo mehr Halt,
wenn in der Nacht du Tränen weinst,
weil das Leben dir sinnlos erscheint,
dann suche was, das dich fasziniert,
Träume, damit deine Seele nicht…

von Angélique Duvier

Es leben, in meinen Gedanken,
Vorausgegangene weiter fort,
sie gehören zu meinem Leben,
obwohl an einem anderen Ort.

In der Nacht sehe ich sie im Traum,
sie reden, als würden sie leben,
ich spüre ihre Seelen…

von Michael Dahm

Der Mann im Mond ist ein Poet
der am offenen Fenster steht
in der Erde blauem Schein
schreibt er die Gedichtelein.

Oft schon wünschte er sich fort
an diesen greifbar fernen Ort
doch ihm bleiben nur die Räume…

von Johanna Blau

Wenn mir der Himmel lodernd wird,
Ein Schmerz in meiner Seele sich verbirgt.
Die Suche weiter wandernd macht,
Aus jeder Ecke mir ein Teufel lacht.

Der Tag hat gleißend hell begonnen,
Wohl daran ist mein Traum…

Rezitation:
Johanna Blau
von Monika Laakes

Schaumkronen-König,
wie schmückst du dich
mit Macht und Eitelkeit.
Dein Tanz auf dem Regenbogen
färbt die Augen deiner
getreuen Untertanen bunt,
sie können den Blick nicht wenden,
warten im Auflösen der…

von Soléa P.

Bäume stehen dicht gereiht
erkenne keinen Stamm
nur eine dunkle Wand
ich lauf verstört zurück
habe stets die gleiche Sicht
der ich zum Opfer falle
möchte hier nur raus
weg von diesem Ort
der mit…

von Monika Laakes

Wenn der Wolf das Lamm umarmt,
geht im Westen die Sonne auf,
werden all die Herzen warm,
im Paradies geht's runter und rauf.

Wenn der Arme durchs Nadelör kriecht,
hat er einen dünnen Leib.
Und der Dicke…

von Axel C. Englert

Ein Pantoffel-Tierchen stand
Unterm Pantoffel (wie es fand):
Bin ich ein Pantoffel-Held?!
Hab mir Sandalen nun bestellt!

Verheiratet?! Noch NIE gewesen -
Ich halte nix von solchen Thesen …
Wo meine neuen…

von * noé *

Er kommt des Nachts, küsst wild und zart
auf seine ganz spezielle Art,
ich hab mich ihm versprochen.
Geheimnisvoll und wunderschön,
ich MUSS ihn einfach wiedersehn,
das geht nun schon seit Wochen.

Sein Zauber…

von Michael Dahm

Ach wär' ich eine Eiche,
eine weise, lebensreiche,
dann könnt' ich meine Äste strecken
und mich in den Himmel recken.

Ich würde mit den Stürmen spielen,
die ungezählt mich überfielen,
ich könnte meine Eicheln…

von * noé *

In den Tiefen und Höhen, den träumenden,
meines nächtlichen Schauen und Seins,
in den Meeresschleiern, den schäumenden,
sind wir gänzlich, mit Haut und Haar eins.

Alles trennend-verhindernde Störende
ist…

von marie mehrfeld

Sie sah sich als Kind in klarer Nacht bei Mondenschein mitten in einer einsamen Waldlichtung stehen, umgeben von dunklen hohen leise raunenden Tannen. Bettelarm und verfroren war sie, hatte alle ihre Kleider verschenkt, so wie Sterntaler,…

von Angélique Duvier

Manchmal fliehe ich in meine Träume,
möchte vor dem Zorn davonlaufen,
oder vor meiner großen Ungeduld.

Ich suche in ihnen nach Geborgenheit,
oder einfach danach, die zu sehen,
die schon vor langer Zeit gegangen sind…

von * noé *

Auf dem Altar der Nacht
breitet Sehnsucht ihre Schwingen.
Blieb noch etwas ungedacht,
will dies dem Dunkel nicht gelingen.

Was unerfüllbar schien,
zu zart, daran zu rühren,
das erweist sich plötzlich kühn,…

von Annelie Kelch

November – dein früher Dämmer
ist kein Gewinn für Kranke,
deren Tage gezählt sind.

Stumm und ohne Gebet will
ich sitzen am Bett meines Mündels
den Kopf voller Liebe ...
Die leg ich ihr in die
traurigen…

von Karin Steuck

Streckt euch aus den bösen Träumen,
wenn sie über euch sich bäumen.
Verlieren sie ihr Recht am Tage,
ist es um sie wenig schade.

Können wir aus Dunkel wachsen,
Beschenkt mit geraden Körperachsen.
Böse Träume…

von Monika Laakes

Im Labyrinth eingeschlossener
Weichkörper, du Schalentier,
wagst kein Entrinnen,
wartest auf Versteinerung,
so verdreht im Schneckenhaus?

Tanz ich auf heißem
Asphalt, die Rock-Röhre
im Ohr, knallenge…

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