Mondlichtsilberbunt

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Auf dem Altar der Nacht
breitet Sehnsucht ihre Schwingen.
Blieb noch etwas ungedacht,
will dies dem Dunkel nicht gelingen.

Was unerfüllbar schien,
zu zart, daran zu rühren,
das erweist sich plötzlich kühn,
sich rettungslos drin zu verlieren.

Die Fragen sind verstummt,
die Seele geht auf Reisen,
um mondlichtsilberbunt
am Tisch der Phantasie zu speisen.

noé/2016

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Kommentare

10. Okt 2016

Wirklich wunderschön, solche Worte zu finden, um eine Atmosphäre zu schaffen,
in der man einfach zu träumen beginnt, einfach schön. Herzlichen Dank dafür.
LG
Kerstin

10. Okt 2016

Mondsilberbunt, schön wie sein Licht,
Schimmert phantastisch dies Gedicht ...

LG Axel

16. Apr 2017

Dieser Kommentar verdient ebenfalls eine Antwort, wenn auch spät:
Dankeschön!