vom fehlen des lichts

von Manfred Peringer
Mitglied

noch ein paar schritte hinaus in die natur bevor die nacht
alle ritzen mit dem zartbitter des vergessens verklebt
uns im traum durch das minenfeld der erinnerungen treibt

da ist eine dunkle macht die meine welt spinnengrau färbt
dem gute nacht lied den text raubt seinen klang unterdrückt
die blühenden rosen am spalier zu schnell verwelken lässt

ich weiß an das allein sein muss sich jeder selbst gewöhnen
so wie man die hitze des sommers und die kälte des winters
zu ertragen lernt mit wenigen tropfen licht den durst stillt

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare