Als könnte ich schweben

von Sigrid Hartmann
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Manchmal ist es,
als könnte ich schweben,
als könnt ich aus Spinnfäden
Träume mir weben.

Dann lieg ich im Gras
und schau in den Himmel,
über mir Blau
und Wolkengewimmel.

Spüre den Geist,
möchte mit ihm fliegen,
auf seidigen Flügeln
im Winde mich wiegen.

Warte – es scheint,
als raunt er's mir zu.
Wart auf die Zeit,
dann findest du Ruh!

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Kommentare

18. Mai 2017

Bitte, Sigrid, lass mich mitschweben. Das hört sich so schön vielversprechend an - als ginge der Schwebeflug in eine andere, schönere Welt, darin nur Frieden herrscht.

Liebe Grüße,
Annelie

18. Mai 2017

Dieses Schweben kennt keine Grenzen !
Gerade lerne ich das Fliegen.
Dank und Gruß,
Volker

18. Mai 2017

Auch ich geh gerne mit Dir schweben!
(Die Krause bleibt am Boden kleben ... )

LG Axel

18. Mai 2017

Auf diese "Ruh" warte ich auch...!!
Liebe Grüße
Soléa

18. Mai 2017

Wenn ich morgens durch die goldenen Rapsfelder spaziert, unter einem blauen Himmel und einer milden Sonne, ist es fast so, als schwebe ich hindurch, so wie der Milan, der mich oft ein Stück begleitet. Selber fliegen würde mir auch gefallen!
Danke euch allen und liebe Grüße! Sigrid

19. Mai 2017

Wunderschön.
So schwebe ich mit an diesem regnerischen Morgen,
les' dieses Gedicht und vergess alle Sorgen.
LG Monika

19. Mai 2017

Als gestern die Maienmorgensonne (endlich) wieder einmal schräg durch meine bodentiefen Fenster fiel und ich die Musik auf den Ohren hatte, die ich liebe ... da hatte ich auch plötzlich wieder so ein schwebendes Gefühl ... ich kann dein schönes Gedicht intensiv mitempfinden, liebe Sigrid.
Liebe Grüße, Marie

19. Mai 2017

Wart auf die Zeit, damit sie für dich entscheidet
und schreibe stets dein Reim,
damit die Regale sich brav füllen
beim Deutschen Dichterverein.

Da sind die Blätter, dort die Mücken,
und auch die Blumen lächeln,
wenn uns Oberflächen bedrücken
uns belanglos zu vollstrecken.

LG. Waldeck

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