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Schliche (un-begreifend)

Bild von axel c. englert
Bibliothek

Schaudernd die Schliche dachte sich:
KEIN SCHWEIN kommt jemals auf MICH?!
WAS – soll denn eine „Schliche“ sein?!
„Gnothi seauton“?! Ist das LATEIN?!

Ich erkenn mich selbst nicht mehr!
Leut, heut hat's die Schliche schwer …
Bin ehdem SCHLEICHE ich gewesen?
Als SCHLICHE Schlange – am Verwesen?!

Dies Rumpelstilzchen, jenen Wicht,
Den kannte keine Sau – auch nicht!
Ach, wie gut, dass niemand weiß,
Dass ich SUSI SCHLICHE heiß?!

Zu Dionys, dem Tyrannen – SCHLICH?!
Mein schlechter Ex – wie ärgerlich …
Dem kam der Schiller auf die Spur?
Der Dichter-Schwabe - mit Abitur …

(Die Schliche hat sich schlicht geschlichen!
Ist schlichtweg unerkannt entwichen …)
[„Schliche“ sei ein KONJUNKTIV?!
Irgendetwas lief hier schief ...]

Interne Verweise

Kommentare

29. Jul 2016

Köstlich. Wieder ein origineller Ideen-Blitz.
LG Monika

29. Jul 2016

Auf die Schliche kam der Kommentar!
(Was eigentlich ganz logisch war ...)

LG Axel

30. Jul 2016

Ach, wenn man so schlammverschmiert
sein althochdeutsches Leben führt,
da liegt man unverbindlich schief -
nutzlos selbst für den Konjunktiv ...