Klarheiten ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Soléa P.
von Yvonne Zoll
von J.W. Waldeck
die schönsten
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
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von marie mehrfeld

ich will, ich will so seltsam viel an
manchen Tagen und will es wagen, Dir
sacht zu sagen - gib mir ein Morgen

ohne die Sorgen, die heute drücken,
will Worte schreiben, die Dich beglücken,
am Leben bleiben, will…

von marie mehrfeld

unter meinem Baum sitzend, eingeritzt in die vom Alter zerfurchte Rinde die Namen derer, die zu uns gehörten in Zeiten heller Gesänge und zerbrechlicher Träume,

Gefühle ziehen Bahnen, zitternd in banger Erwartung gespiegelter…

von Volker Harmgardt

Im späten Gleichgewicht -
Nichtigkeiten zu Staub zerfallen,
ego te absolvo.

von Willi Grigor

Alles ist beweglich, ständig,
auch das, was hart ist und erstarrt.
Alles ist im Flusse, wendig,
es ist die Zeit nur, die uns narrt.

Die Welt ist fließend und unendlich,
sie ist die "Einheit aller Dinge".
Sie…

von Monika Laakes

A chtsamkeit
U nd
S tille
Z eitigen
E ine
I ntensive
T ranszendenz

von marie mehrfeld

mein Denken an euch in der Nacht, es dröhnt,
wenn euer Schreien nach Gerechtigkeit,

nach Brot, nach Wasser, nach Liebe
meine Trommelfelle zertrümmern will

und sich alle lichten Gefühle des Lebens
in scharfe Stücke…

von Axel C. Englert

Ich sag Ihnen – von GLAS zu GLAS:
DIE Diskussion macht wenig Spaß!
„HALB VOLL“ – „HALB LEER“ –
Mensch! – macht‘s sich schwer!

Weil es für ihn wichtig ist:
Ob du OPTIMISTISCH bist –
Oder PESSIMISTISCH ehr!…

von Ekkehard Walter

Das Glas mit Wasser nur halb voll,
dies finden viele nicht so toll.
Doch wäre es für die meisten ein Gewinn,
hätten sie auch nur die Hälfte drin!

von marie mehrfeld

Drei Meter vor dem Fels
mit geballten Fäusten
auf der dunklen Seite
mäandernd klagen
Fluchtwege suchen
und nicht finden.

Macht Angst.
Macht klein.
Macht stumm.
Macht blind.

von Axel C. Englert

Wenn ich bloß schon höre – „NIETZSCHE“!
Noch EIN Wörtchen – und ich QUIETSCHE!
Dieser Depp will mir vorschreiben –
Was ICH sagen soll?! LASS BLEIBEN!

Bekloppt, der Kasper! Jedenfalls
Schmeißt der sich Pferden an den…

von Axel C. Englert

Ein Pudel kannte keinen Spaß:
Ständig macht man uns Pudel NASS!
Pudelnass! Ja – alles fließt!
Was Wunder, wenn man uns begießt …

Er fragte täglich, was das solle:
Kläglich bloß die doofe Rolle …
„Das also war…

von marie mehrfeld

Für einen
Augenblick
oder zwei
schrauben
sich ihre
fragenden
traurigen
Gedanken als
lichtgrauer
Rauch hinauf
in die Bläue
des glasklaren
Sommertags,
wiegen sich

von Yvonne Zoll

Im Verdeckten wob
Erahntes widerstrebend
Wie Flakons gewirkt

Windverzahntes Wollen
Lust salzgitternd wollüstig
Majestätisch schwimmt

umträumt unflüssig
Türkis in grau gebettet
Zustand daunenhaft…

von Yvonne Zoll

Als die Courage verloren im Fernweh
Vergessen in beigesellter Empörung
Aus verwachsendem Treten daselbst
Übernehme den Drachen bis bald

Führe den Schritt im blähenden Kreischen
über das Gestern sing lautere Lieder…

von Axel C. Englert

Ein Schrank hat permanent gezählt,
Ob ihm nicht eine Tasse fehlt ...
Gequält hat sich damit der Schrank:
Die Nerven lagen bretthart blank …

Die Selbsterfüllung des Orakels
Schien direkt Anlass des Debakels:

von marie mehrfeld

Unergründliches
Schwarz deiner
grauen Augen
im Schatten der
nackten Hauswand
atmet schlaflose
Einsamkeit.

Hellgrün blitzen
deine grauen Augen
in den Gewässern
des frühen Lichts,

von Axel C. Englert

Ein URF war wahrlich vorwurfsvoll:
Immer vor „W“?! Fürs Protokoll:
„VOR W URF“? Bloß Theorie –
„VOR URF W“ las ich noch nie …

„NACH W URF“ müsste es heißen!
Das werde ICH der Welt beweisen …
Das URF war…

von Eva Klingler

Und dann sah ich
dein anderes Gesicht
näher deinen vielen

Hielt dich
im Augenblick
Verstand
wir spielen

Wir spielen
und wir lieben

von Yvonne Zoll

Ineinander verlorenes Klimpern im
Trabant jenes frosttot gespiegelten
Dämmern gesellt zum nebelhaft
ineinander Entrücken wenn
knisterndes Kribbeln umhalster
Rollen verführend grienendes EWIG

versunken in jenem…

von Axel C. Englert

Eine RICHTUNG – welche RÜSTUNG trägt?!
Richtig viel Aufsehen erregt –
Was soll solch wirrer Mummenschanz?
Wollen Sie damit zum TANZ?!

Denken SIE – ich WILL das tragen?!
Noch dazu an SOMMERTAGEN?!
Das dient mir…

von J.W. Waldeck

erlöste Probleme im Liebesbrei
steigt der Erwartungsdruck
dehnt sich die Wahrheit
und wirft
alten Ballast hinzu, ins Seelentief
das seichte Liebe
süchtiger Reihenfolgen vereint:
zur Klospülung
ins…

von Yvonne Zoll

Von Wärmewunden
Wie Blumen ungebunden
Keineswegs entfacht

Vereist nur Loren
Katakomben in Körpern
ohne Direktiven

Stürmeaufkommen
Ins Schweigen eingesiegelt
Das Gezeiten mengt

Stummer…

von Axel C. Englert

Ein Himmel (er war blau)
Dachte sich: na schau:
„Weiß der Himmel”?! – was DAS soll?!
ICH bin BLAU! Und BLAU ist TOLL!

Das möcht ich wirklich einmal wissen,
Warum die mich WEISS machen müssen?!
Weiß der Himmel…

SIE
von Yvonne Zoll

Sie ist nicht besser
allein der den sie
so liebt so braucht
sich nach anderm zu dehnen
was ist alles - was reicht
- was ist zu riskieren
zur Zeit zu verlieren
verbleiben in innerer Umkehr

Im…

von Annelie Kelch

Wieder ein junges Jahr – die alten Gedichte:
Meine gestrigen Worte flehen
um neues Gehör.
Ich grabe sie mit nackten Händen
aus dem Flussbett der Nacht

und bringe sie alphabetisch
in Reih und Glied und zur…

von Yvonne Zoll

Hingegeben im Vertrauen in Sekunden
Widerspruch verschmolzen abgeschieden
Keine Wirklichkeit lässt luftig Gläser funkeln so die
Seifenblasen spielen über Speisen
Voll vergessen wie erlesen Geistgenuss
Verhaftet in…

von Soléa P.

Das Leben ist ein spannendes Spiel
mit vielen Ereignissen und noch größeren Ziel

erklimme die Treppe bis zum Podest
frage verwundert... und wo bleibt der Rest

der kommt, schleicht sich in die Tage hinein
ob durch…

von Yvonne Zoll

Erstickende Lust
zuletzt Zugluft umstritten
im Unterhang patzt

Unter flexibler
Hoffnung wie Sorgenröten
Ruinen werden

Leben verglühen
Selbst bestrahlten Empfindens
Entdeckend wie alt

Zu…

von Peter Boensch

geht's guad?
nojo!
und dir?
geht scho'!

wie lauft's?
es lauft!
bei dir?
gonz guat!

wos geht?
ned viel!
und selber?
a ned!

wer sogt's?
geht doch!
bei mir?…

von Soléa P.

Gläserne Zeiten, alles transparent
jeder gafft dem Nachbarn ins Zimmer
Freizügigkeit sieht man ungehemmt
Super... bist doch irgendwann der Verlierer.

Bloßgestellt über die gesamten Netze
zeigst Du Dich in der weiten…

von Axel C. Englert

ICH eine NULL?! Im Leben nicht!
ICH bin ein „O“! Sie oller Wicht ...
Und bitte IMMER OHNE „H“!
Ich stelle hiermit nämlich klar:

Ein Unterschied liegt zwischen „O“ –
Und „OH“! Es ist ja so:
„OH“ ist ein WORT!…

von Yvonne Zoll

Viel klarer

die Erinnerung
im Gleichklang taghell

tönend Luft nach
Milde Sturm gering
gefügig glückt

bescheiden wolkenlose
Bücherblütenpoesie
changiert
Beschreibung

des…

von Ekkehard Walter

Lass Dich nicht so einfach unterkriegen,
da die Meisten mit ihrem Urteil sowieso danebenliegen.
Du bist nun einmal wie Du bist
und der andere ist wie er ist.
Hauptsache Du verstehst es zu leben,
in gegenseitigem…

von Soléa P.

Die Erde – aufgeweicht wie Brot
ich füttre gerade Enten
der Boden knatscht und schmatzt unterm Schuh
wanke, komm ins Rutschen.

Der kleine Teich ist übervoll
das Schwimmvieh findet das genial –
es hat auf…

von marie mehrfeld

Vorübergehend verweigern mir meine tagfrischen Morgengefühle das Denken an den gestrigen Streit mir dir, an das böse Geschwätz der Nachbarin, an alle Wunden der Erde, an Flucht, Krieg und Tod und an den Hunger der Welt; stattdessen stürmen sie…

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