Klarheiten ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
von Robert K. Staege
von Soléa P.
die schönsten
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 247 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

ich will, ich will so seltsam viel an
manchen Tagen und will es wagen, Dir
sacht zu sagen - gib mir ein Morgen

ohne die Sorgen, die heute drücken,
will Worte schreiben, die Dich beglücken,
am Leben bleiben, will…

von marie mehrfeld

Du kannst nur Du sein, das ist gewiss, kannst nur gestalten,
wenn Du verstanden wirst und auch gehalten,

wenn Du es spürst, weil Du genau hinhörst, da ist ein Rufen,
das Dich begleitet durch alle Stufen,

das über allen…

von marie mehrfeld

mir tagträumte von fremden Lettern, die über altes Packpapier krochen, ihre goldenen Schleimspuren formten fremde Namen, die ihren Sinn in keckerndem Kichern verbargen, doch als der nachmitternächtliche Wintermond sein fahles schattenarmes

von Volker Harmgardt

Im späten Gleichgewicht -
Nichtigkeiten zu Staub zerfallen,
ego te absolvo.

von Axel C. Englert

Wenn ich bloß schon höre – „NIETZSCHE“!
Noch EIN Wörtchen – und ich QUIETSCHE!
Dieser Depp will mir vorschreiben –
Was ICH sagen soll?! LASS BLEIBEN!

Bekloppt, der Kasper! Jedenfalls
Schmeißt der sich Pferden an den…

von marie mehrfeld

mein Denken an euch in der Nacht, es dröhnt,
wenn euer Schreien nach Gerechtigkeit,

nach Brot, nach Wasser, nach Liebe
meine Trommelfelle zertrümmern will

und sich alle lichten Gefühle des Lebens
in scharfe Stücke…

von marie mehrfeld

unter meinem Baum sitzend, eingeritzt in die vom Alter zerfurchte Rinde die Namen derer, die zu uns gehörten in Zeiten heller Gesänge, zerbrechlicher Träume,

Gefühle ziehen Bahnen in banger Erwartung gespiegelter Phantasien, nicht…

von marie mehrfeld

der stille tag ertrinkt betrübt vom falschen klagen sagen
im nebel schwarzen rauch der langen nacht die kommt
verklingt im moll des graus und die gekrümmte hand des
alten bettelnden am wegesrand streckt sich vergeblich aus…

von Yvonne Zoll

Auserlesener
Aufgehender Augenblick
Atemdurchlässig

evaporierend
in der Berührung sanfter
gefältelter Rahm

im Raunen jene
Aufrichtigkeit befreiend
Unermesslich bleibt

Empfinden erdend…

von Monika Laakes

A chtsamkeit
U nd
S tille
Z eitigen
E ine
I ntensive
T ranszendenz

von Willi Grigor

Alles ist beweglich, ständig,
auch das, was hart ist und erstarrt.
Alles ist im Flusse, wendig,
es ist die Zeit nur, die uns narrt.

Die Welt ist fließend und unendlich,
sie ist die "Einheit aller Dinge".
Sie…

von marie mehrfeld

Drei Meter vor dem Fels
mit geballten Fäusten
auf der dunklen Seite
mäandernd klagen
Fluchtwege suchen
und nicht finden.

Macht Angst.
Macht klein.
Macht stumm.
Macht blind.

von marie mehrfeld

Unergründliches
Schwarz deiner
grauen Augen
im Schatten der
nackten Hauswand
atmet schlaflose
Einsamkeit.

Hellgrün blitzen
deine grauen Augen
in den Gewässern
des frühen Lichts,

von marie mehrfeld

Blick in die Weite
tiefes Sehnen nach euch
Vergangenheiten

in Einsamkeit
irren Gedanken ziellos
in schmerzender Stille

Anbranden alter Klänge
durch den Tunnel der Zeit
alle Sinne hellwach

von marie mehrfeld

Für einen
Augenblick
oder zwei
schrauben
sich ihre
fragenden
traurigen
Gedanken als
lichtgrauer
Rauch hinauf
in die Bläue
des glasklaren
Sommertags,
wiegen sich

von Axel C. Englert

Ein Pudel kannte keinen Spaß:
Ständig macht man uns Pudel NASS!
Pudelnass! Ja – alles fließt!
Was Wunder, wenn man uns begießt …

Er fragte täglich, was das solle:
Kläglich bloß die doofe Rolle …
„Das also war…

von Ekkehard Walter

Das Glas mit Wasser nur halb voll,
dies finden viele nicht so toll.
Doch wäre es für die meisten ein Gewinn,
hätten sie auch nur die Hälfte drin!

von Axel C. Englert

Ein Schrank hat permanent gezählt,
Ob ihm nicht eine Tasse fehlt ...
Gequält hat sich damit der Schrank:
Die Nerven lagen bretthart blank …

Die Selbsterfüllung des Orakels
Schien direkt Anlass des Debakels:

von Yvonne Zoll

Von Wärmewunden
Wie Blumen ungebunden
Keineswegs entfacht

Vereist nur Loren
Katakomben in Körpern
ohne Direktiven

Stürmeaufkommen
Ins Schweigen eingesiegelt
Das Gezeiten mengt

Stummer…

von Soléa P.

Das Leben ist ein spannendes Spiel
mit vielen Ereignissen und noch größeren Ziel

erklimme die Treppe bis zum Podest
frage verwundert... und wo bleibt der Rest

der kommt, schleicht sich in die Tage hinein
ob durch…

von Peter Boensch

geht's guad?
nojo!
und dir?
geht scho'!

wie lauft's?
es lauft!
bei dir?
gonz guat!

wos geht?
ned viel!
und selber?
a ned!

wer sogt's?
geht doch!
bei mir?…

von Axel C. Englert

Ein URF war wahrlich vorwurfsvoll:
Immer vor „W“?! Fürs Protokoll:
„VOR W URF“? Bloß Theorie –
„VOR URF W“ las ich noch nie …

„NACH W URF“ müsste es heißen!
Das werde ICH der Welt beweisen …
Das URF war…

von Axel C. Englert

Ich sag Ihnen – von GLAS zu GLAS:
DIE Diskussion macht wenig Spaß!
„HALB VOLL“ – „HALB LEER“ –
Mensch! – macht‘s sich schwer!

Weil es für ihn wichtig ist:
Ob du OPTIMISTISCH bist –
Oder PESSIMISTISCH ehr!…

von Yvonne Zoll

nächtlich kreuzungen
äolisch zart erwartend
tiefhohe schwermut

wehrten dem morgen
bewundernd im spiegelbild
zeit wie zukünftig

nicht nur künftiges
vergangensein denn mein wind
im ungewissen…

von Yvonne Zoll

Im Verdeckten wob
Erahntes widerstrebend
Wie Flakons gewirkt

Windverzahntes Wollen
Lust salzgitternd wollüstig
Majestätisch schwimmt

umträumt unflüssig
Türkis in grau gebettet
Zustand daunenhaft…

von Eva Klingler

Und dann sah ich
dein anderes Gesicht
näher deinen vielen

Hielt dich
im Augenblick
Verstand
wir spielen

Wir spielen
und wir lieben

von Soléa P.

Gläserne Zeiten, alles transparent
jeder gafft dem Nachbarn ins Zimmer
Freizügigkeit sieht man ungehemmt
Super... bist doch irgendwann der Verlierer.

Bloßgestellt über die gesamten Netze
zeigst Du Dich in der weiten…

von Eva Klingler

in meine Welt lass ich dich nicht ein
wenn nötig wird sie dir unsichtbar sein
im unendlichen Raum
im ureigenen Traum
ich hab dich gesehen
und du weißt um mich
es gibt ein verstehen
s’ist nicht wesentlich…

von Yvonne Zoll

Viel klarer

die Erinnerung
im Gleichklang taghell

tönend Luft nach
Milde Sturm gering
gefügig glückt

bescheiden wolkenlose
Bücherblütenpoesie
changiert
Beschreibung

des…

von Yvonne Zoll

Erstickende Lust
zuletzt Zugluft umstritten
im Unterhang patzt

Unter flexibler
Hoffnung wie Sorgenröten
Ruinen werden

Leben verglühen
Selbst bestrahlten Empfindens
Entdeckend wie alt

Zu…

von Axel C. Englert

Ein Himmel (er war blau)
Dachte sich: na schau:
„Weiß der Himmel”?! – was DAS soll?!
ICH bin BLAU! Und BLAU ist TOLL!

Das möcht ich wirklich einmal wissen,
Warum die mich WEISS machen müssen?!
Weiß der Himmel…

von Yvonne Zoll

Alles und nichts
Im knisternden Kreiseln
Konturiert gehauchter Küste
Ein erbebend difformes Dämmern
Fliehend verriegelten Fühlens
In der Sondierung filigran
Existent flackernder Venen

Berührt…

von Ekkehard Walter

Lass Dich nicht so einfach unterkriegen,
da die Meisten mit ihrem Urteil sowieso danebenliegen.
Du bist nun einmal wie Du bist
und der andere ist wie er ist.
Hauptsache Du verstehst es zu leben,
in gegenseitigem…

von marie mehrfeld

Vorübergehend verweigern mir meine tagfrischen Morgengefühle das Denken an den gestrigen Streit mir dir, an das böse Geschwätz der Nachbarin, an alle Wunden der Erde, an Flucht, Krieg und Tod und an den Hunger der Welt; stattdessen stürmen sie…

von Axel C. Englert

Äääh – SCHWARZFAHRER sollte ICH sein?!
Herr Schaffner! Sie sind hundsgemein …
ICH bin ein Ä! Komplett korrekt!
ICH hätte MICH im KLO VERSteckt?!

Meinen FAHRSCHEIN?! Also – NÖÖÖ!
Brauch ICH doch nicht! Ich heiße Ö ……

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