Klarheiten ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

neue
von Axel C. Englert
von Ela von Sinnen
von Axel C. Englert
die schönsten
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 260 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

ich will, ich will so seltsam viel an
manchen Tagen und will es wagen, Dir
sacht zu sagen - gib mir ein Morgen

ohne die Sorgen, die heute drücken,
will Worte schreiben, die Dich beglücken,
am Leben bleiben, will…

von marie mehrfeld

Du kannst nur Du sein, das ist gewiss, kannst nur gestalten,
wenn Du verstanden wirst und auch gehalten,

wenn Du es spürst, weil Du genau hinhörst, da ist ein Rufen,
das Dich begleitet durch alle Stufen,

das über allen…

von marie mehrfeld

mir tagträumte von fremden Lettern, die über altes Packpapier krochen, ihre goldenen Schleimspuren formten fremde Namen, die ihren Sinn in keckerndem Kichern verbargen, doch als der nachmitternächtliche Wintermond sein fahles schattenarmes

von Volker Harmgardt

Im späten Gleichgewicht -
Nichtigkeiten zu Staub zerfallen,
ego te absolvo.

von Axel C. Englert

Wenn ich bloß schon höre – „NIETZSCHE“!
Noch EIN Wörtchen – und ich QUIETSCHE!
Dieser Depp will mir vorschreiben –
Was ICH sagen soll?! LASS BLEIBEN!

Bekloppt, der Kasper! Jedenfalls
Schmeißt der sich Pferden an den…

von Yvonne Zoll

Auserlesener
Aufgehender Augenblick
Atemdurchlässig

evaporierend
in der Berührung sanfter
gefältelter Rahm

im Raunen jene
Aufrichtigkeit befreiend
Unermesslich bleibt

Empfinden erdend…

von marie mehrfeld

unter meinem Baum sitzend, eingeritzt in die vom Alter zerfurchte Rinde die Namen derer, die zu uns gehörten in Zeiten heller Gesänge, zerbrechlicher Träume,

Gefühle ziehen Bahnen in banger Erwartung gespiegelter Phantasien, nicht…

von marie mehrfeld

der stille tag ertrinkt betrübt vom falschen klagen sagen
im nebel schwarzen rauch der langen nacht die kommt
verklingt im moll des graus und die gekrümmte hand des
alten bettelnden am wegesrand streckt sich vergeblich aus…

von marie mehrfeld

mein Denken an euch in der Nacht, es dröhnt,
wenn euer Schreien nach Gerechtigkeit,

nach Brot, nach Wasser, nach Liebe
meine Trommelfelle zertrümmern will

und sich alle lichten Gefühle des Lebens
in scharfe Stücke…

von marie mehrfeld

Drei Meter vor dem Fels
mit geballten Fäusten
auf der dunklen Seite
mäandernd klagen
Fluchtwege suchen
und nicht finden.

Macht Angst.
Macht klein.
Macht stumm.
Macht blind.

von Willi Grigor

Alles ist beweglich, ständig,
auch das, was hart ist und erstarrt.
Alles ist im Flusse, wendig,
es ist die Zeit nur, die uns narrt.

Die Welt ist fließend und unendlich,
sie ist die "Einheit aller Dinge".
Sie…

von Soléa P.

Die Nacht entlässt mich aus kalten Zwingen,
entgeistert stolpere ich in den Tag.
Grüble, was soll er denn schon bringen,
einer, auf den nicht einmal die Sonne strahlt.

So krieche ich mit schwerer Last
und bitterem…

von Monika Laakes

A chtsamkeit
U nd
S tille
Z eitigen
E ine
I ntensive
T ranszendenz

von marie mehrfeld

Unergründliches
Schwarz deiner
grauen Augen
im Schatten der
nackten Hauswand
atmet schlaflose
Einsamkeit.

Hellgrün blitzen
deine grauen Augen
in den Gewässern
des frühen Lichts,

von marie mehrfeld

Blick in die Weite
tiefes Sehnen nach euch
Vergangenheiten

in Einsamkeit
irren Gedanken ziellos
in schmerzender Stille

Anbranden alter Klänge
durch den Tunnel der Zeit
alle Sinne hellwach

von Ekkehard Walter

Das Glas mit Wasser nur halb voll,
dies finden viele nicht so toll.
Doch wäre es für die meisten ein Gewinn,
hätten sie auch nur die Hälfte drin!

von marie mehrfeld

Für einen
Augenblick
oder zwei
schrauben
sich ihre
fragenden
traurigen
Gedanken als
lichtgrauer
Rauch hinauf
in die Bläue
des glasklaren
Sommertags,
wiegen sich

von Axel C. Englert

Ein Pudel kannte keinen Spaß:
Ständig macht man uns Pudel NASS!
Pudelnass! Ja – alles fließt!
Was Wunder, wenn man uns begießt …

Er fragte täglich, was das solle:
Kläglich bloß die doofe Rolle …
„Das also war…

von Axel C. Englert

„Sagen Sie: Bin ich denn LUFT
Bloß für Sie? Sie sind ein Schuft!“
Bitte?! WER hat just gesprochen?!
Nix gesehn – gefühlt – gerochen …

„Meine Güte! Sind SIE dumm:
ICH bin direkt um SIE herum ...“
Nee – da ist…

von Axel C. Englert

Ein Schrank hat permanent gezählt,
Ob ihm nicht eine Tasse fehlt ...
Gequält hat sich damit der Schrank:
Die Nerven lagen bretthart blank …

Die Selbsterfüllung des Orakels
Schien direkt Anlass des Debakels:

von Soléa P.

Das Leben ist ein spannendes Spiel
mit vielen Ereignissen und noch größeren Ziel

erklimme die Treppe bis zum Podest
frage verwundert... und wo bleibt der Rest

der kommt, schleicht sich in die Tage hinein
ob durch…

von Peter Boensch

geht's guad?
nojo!
und dir?
geht scho'!

wie lauft's?
es lauft!
bei dir?
gonz guat!

wos geht?
ned viel!
und selber?
a ned!

wer sogt's?
geht doch!
bei mir?…

von Axel C. Englert

Ein URF war wahrlich vorwurfsvoll:
Immer vor „W“?! Fürs Protokoll:
„VOR W URF“? Bloß Theorie –
„VOR URF W“ las ich noch nie …

„NACH W URF“ müsste es heißen!
Das werde ICH der Welt beweisen …
Das URF war…

von Yvonne Zoll

Von Wärmewunden
Wie Blumen ungebunden
Keineswegs entfacht

Vereist nur Loren
Katakomben in Körpern
ohne Direktiven

Stürmeaufkommen
Ins Schweigen eingesiegelt
Das Gezeiten mengt

Stummer…

von Axel C. Englert

Ich sag Ihnen – von GLAS zu GLAS:
DIE Diskussion macht wenig Spaß!
„HALB VOLL“ – „HALB LEER“ –
Mensch! – macht‘s sich schwer!

Weil es für ihn wichtig ist:
Ob du OPTIMISTISCH bist –
Oder PESSIMISTISCH ehr!…

von Yvonne Zoll

nächtlich kreuzungen
äolisch zart erwartend
tiefhohe schwermut

wehrten dem morgen
bewundernd im spiegelbild
zeit wie zukünftig

nicht nur künftiges
vergangensein denn mein wind
im ungewissen…

von Yvonne Zoll

Alles und nichts
Im knisternden Kreiseln
Konturiert gehauchter Küste
Ein erbebend difformes Dämmern
Fliehend verriegelten Fühlens
In der Sondierung filigran
Existent flackernder Venen

Berührt…

von Soléa P.

Gläserne Zeiten, alles transparent
jeder gafft dem Nachbarn ins Zimmer
Freizügigkeit sieht man ungehemmt
Super... bist doch irgendwann der Verlierer.

Bloßgestellt über die gesamten Netze
zeigst Du Dich in der weiten…

H!
von Axel C. Englert

Mit IHNEN fahr ich SCHLITTEN! Klar?!
JEDER quatscht bloß vom blöden H!
Mit IHNEN gibt es nix als STRESS!
ICH bin die 1! ICH bin das S!

Gilt auch für mich – das hohe C!
Uns geht‘s genauso – Doppel-T ...
Das H…

von marie mehrfeld

Die Beine leicht aufgestellt, Arme hinter dem Kopf verschränkt liegt er nach durchwachter Nacht bleiern reglos auf taufeuchter Wiese. Sein müder Blick folgt den rasch dahin ziehenden grauweißen Wolken. Eine leichte Morgenbrise lässt die rosaroten…

von Eva Klingler

Und dann sah ich
dein anderes Gesicht
näher deinen vielen

Hielt dich
im Augenblick
Verstand
wir spielen

Wir spielen
und wir lieben

von Axel C. Englert

Sind Sie jetzt völlig durchgeknallt?!
Was sollen WIR 3 denn im WALD?!
Wie – JAGEN?! Mann! Sie sind so blöd!
Lieber blieb ich im Alphabet …

Dann besser noch das doofe „A“ –
Als dieses Baum-Gelatsch-Trara …
Hä…

von Yvonne Zoll

Im Verdeckten wob
Erahntes widerstrebend
Wie Flakons gewirkt

Windverzahntes Wollen
Lust salzgitternd wollüstig
Majestätisch schwimmt

umträumt unflüssig
Türkis in grau gebettet
Zustand daunenhaft…

von marie mehrfeld

Vorübergehend verweigern mir meine tagfrischen Morgengefühle das Denken an den gestrigen Streit mir dir, an das böse Geschwätz der Nachbarin, an alle Wunden der Erde, an Flucht, Krieg und Tod und an den Hunger der Welt; stattdessen stürmen sie…

von Axel C. Englert

Äääh – SCHWARZFAHRER sollte ICH sein?!
Herr Schaffner! Sie sind hundsgemein …
ICH bin ein Ä! Komplett korrekt!
ICH hätte MICH im KLO VERSteckt?!

Meinen FAHRSCHEIN?! Also – NÖÖÖ!
Brauch ICH doch nicht! Ich heiße Ö ……

Seiten