Klarheiten ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von bernd tunn tetje
von Eva Klingler
von bernd tunn tetje
die schönsten
von marie mehrfeld
von Monika Laakes
von Willi Grigor
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 158 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

unter meinem Baum sitzend, eingeritzt in die vom Alter
zerfurchte Rinde die Namen derer, die zu uns gehörten
in Zeiten heller Gesänge und zerbrechlicher Träume,

Gefühle ziehen Bahnen, zitternd in banger Erwartung…

von Monika Laakes

A chtsamkeit
U nd
S tille
Z eitigen
E ine
I ntensive
T ranszendenz

von Axel C. Englert

Ich sag Ihnen – von GLAS zu GLAS:
DIE Diskussion macht wenig Spaß!
„HALB VOLL“ – „HALB LEER“ –
Mensch! – macht‘s sich schwer!

Weil es für ihn wichtig ist:
Ob du OPTIMISTISCH bist –
Oder PESSIMISTISCH ehr!…

von Volker Harmgardt

Im späten Gleichgewicht -
Nichtigkeiten zu Staub zerfallen,
ego te absolvo.

von Willi Grigor

Alles ist beweglich, ständig,
auch das, was hart ist und erstarrt.
Alles ist im Flusse, wendig,
es ist die Zeit nur, die uns narrt.

Die Welt ist fließend und unendlich,
sie ist die "Einheit aller Dinge".
Sie…

von marie mehrfeld

Drei Meter vor dem Fels
mit geballten Fäusten
auf der dunklen Seite
mäandernd klagen
Fluchtwege suchen
und nicht finden.

Macht Angst.
Macht klein.
Macht stumm.
Macht blind.

von Axel C. Englert

Ein URF war wahrlich vorwurfsvoll:
Immer vor „W“?! Fürs Protokoll:
„VOR W URF“? Bloß Theorie –
„VOR URF W“ las ich noch nie …

„NACH W URF“ müsste es heißen!
Das werde ICH der Welt beweisen …
Das URF war…

von Axel C. Englert

Ein Pudel kannte keinen Spaß:
Ständig macht man uns Pudel NASS!
Pudelnass! Ja – alles fließt!
Was Wunder, wenn man uns begießt …

Er fragte täglich, was das solle:
Kläglich bloß die doofe Rolle …
„Das also war…

von marie mehrfeld

Für einen
Augenblick
oder zwei
schrauben
sich ihre
fragenden
traurigen
Gedanken als
lichtgrauer
Rauch hinauf
in die Bläue
des glasklaren
Sommertags,
wiegen sich

von Axel C. Englert

Ein Himmel (er war blau)
Dachte sich: na schau:
„Weiß der Himmel”?! – was DAS soll?!
ICH bin BLAU! Und BLAU ist TOLL!

Das möcht ich wirklich einmal wissen,
Warum die mich WEISS machen müssen?!
Weiß der Himmel…

von Yvonne Zoll

Hingegeben im Vertrauen in Sekunden
Widerspruch verschmolzen abgeschieden
Keine Wirklichkeit lässt luftig Gläser funkeln so die
Seifenblasen spielen über Speisen
Voll vergessen wie erlesen Geistgenuss
Verhaftet in…

von marie mehrfeld

Unergründliches
Schwarz deiner
grauen Augen
im Schatten der
nackten Hauswand
atmet schlaflose
Einsamkeit.

Hellgrün blitzen
deine grauen Augen
in den Gewässern
des frühen Lichts,

von Axel C. Englert

Ein Schrank hat permanent gezählt,
Ob ihm nicht eine Tasse fehlt ...
Gequält hat sich damit der Schrank:
Die Nerven lagen bretthart blank …

Die Selbsterfüllung des Orakels
Schien direkt Anlass des Debakels:

von Soléa P.

Das Leben ist ein spannendes Spiel
mit vielen Ereignissen und noch größeren Ziel

erklimme die Treppe bis zum Podest
frage verwundert... und wo bleibt der Rest

der kommt, schleicht sich in die Tage hinein
ob durch…

von Soléa P.

Die Erde – aufgeweicht wie Brot
ich füttre gerade Enten
der Boden knatscht und schmatzt unterm Schuh
wanke, komm ins Rutschen.

Der kleine Teich ist übervoll
das Schwimmvieh findet das genial –
es hat auf…

von Yvonne Zoll

Als die Courage verloren im Fernweh
Vergessen in beigesellter Empörung
Aus verwachsendem Treten daselbst
Übernehme den Drachen bis bald

Führe den Schritt im blähenden Kreischen
über das Gestern sing lautere Lieder…

von Annelie Kelch

Wieder ein junges Jahr – die alten Gedichte:
Meine gestrigen Worte flehen
um neues Gehör.
Ich grabe sie mit nackten Händen
aus dem Flussbett der Nacht

und bringe sie alphabetisch
in Reih und Glied und zur…

von Axel C. Englert

Eine RICHTUNG – welche RÜSTUNG trägt?!
Richtig viel Aufsehen erregt –
Was soll solch wirrer Mummenschanz?
Wollen Sie damit zum TANZ?!

Denken SIE – ich WILL das tragen?!
Noch dazu an SOMMERTAGEN?!
Das dient mir…

von Peter Boensch

geht's guad?
nojo!
und dir?
geht scho'!

wie lauft's?
es lauft!
bei dir?
gonz guat!

wos geht?
ned viel!
und selber?
a ned!

wer sogt's?
geht doch!
bei mir?…

von Axel C. Englert

SelbstVERStändlich geb ICH MILCH!
Was sind SIE denn für ein Knilch?!
Ein Hund – der täte so was nicht?
QUARK! ICH kenne meine Pflicht …

Ein DACKEL?! Nein – ich glaube kaum –
Denn dafür brauch ich zu viel Raum ……

von Soléa P.

Gläserne Zeiten, alles transparent
jeder gafft dem Nachbarn ins Zimmer
Freizügigkeit sieht man ungehemmt
Super... bist doch irgendwann der Verlierer.

Bloßgestellt über die gesamten Netze
zeigst Du Dich in der weiten…

von marie mehrfeld

Vorübergehend verweigern mir meine tagfrischen Morgengefühle das Denken an den gestrigen Streit mir dir, an das böse Geschwätz der Nachbarin, an alle Wunden der Erde, an Flucht, Krieg und Tod und an den Hunger der Welt; stattdessen stürmen sie…

von Axel C. Englert

Äääh – SCHWARZFAHRER sollte ICH sein?!
Herr Schaffner! Sie sind hundsgemein …
ICH bin ein Ä! Komplett korrekt!
ICH hätte MICH im KLO VERSteckt?!

Meinen FAHRSCHEIN?! Also – NÖÖÖ!
Brauch ICH doch nicht! Ich heiße Ö ……

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Menschsein heisst,
Seele und Körper stehen
im Dialog mit ihrem Gott.

Leben heisst,
Sonne und Erde stehen
im Dialog mit ihrer Natur.

Tod heisst,
Hoffnung und Vergebung stehen
im Dialog mit ihrer…

von Axel C. Englert

Ein Samowar
Fand sonderbar:
Ein SamoWAR? Macht keinen Sinn!
Ich frage mich, was JETZT ich bin …

Ein SamoBIN?!
Haut selten hin …
Abwarten! Ich trinke Tee –
Möglich, dass ich dann VERSteh …

Hab den…

von Soléa P.

He, Mann, wie siehst du denn aus
könntest dich mal waschen
riechen tust du katastrophal
und wechsle mal die Sachen.

Die Haare kleben schon am Kopf
halten wohl dein Hirn
warum ist nur der Zug so voll
den…

von Ekkehard Walter

L asten gemeinsam tragen
I st eine Kunst
E iner guten Ehe
B eginne jetzt damit
E he sie zerbricht

von Soléa P.

Die Sonne ist zerschellt am Berg
der Mond im Meer versenkt
die Sterne liegen weit verstreut
und Blut die Erde tränkt.

Ein Bild – irgendwo gesehen
gemalt von einem Kind
ich immer wieder daran denk
so…

von Ekkehard Walter

Wie bei den allermeisten Leiden
sollte man auch den Ärger meiden,
denn dieser verstärkt nur noch die Pein,
besonders wenn man ist allein.
Zu Ruhen dagegen ist ein guter Rat,
drum schreite man alsbald zur Tat.

von Ekkehard Walter

Ein Fälscher malt und gar nicht schlecht
des Künstlers Bild als wär es echt,
doch als der Schwindel wird erkannt,
wird seine Kunst fortan verbannt.

von Axel C. Englert

Wenn ich bloß schon höre – „NIETZSCHE“!
Noch EIN Wörtchen – und ich QUIETSCHE!
Dieser Depp will mir vorschreiben –
Was ICH sagen soll?! LASS BLEIBEN!

Bekloppt, der Kasper! Jedenfalls
Schmeißt der sich Pferden an den…

von Angélique Duvier

Da liegst du, zerbrechlich,
klein und zart wie Seide,
hilflos ausgeliefert,
wir wissen es beide,
in meiner groben Hand.

Ich will dir nicht wehtun,
doch hab ich dich gepflückt.
Du könntest mir guttun,…

von Luise Maus

Gelernt habe ich
wenig
doch bin ich dazu bereit
stetig
doch des Lebens Schule macht
schlau
wozu brauch ich Abitur
… genau?

© Luise Maus

von Axel C. Englert

Ein Beinbruch war zerstört-empört:
Weil mich der doofe Ausspruch stört!
ICH soll ja „kein Beinbruch“ sein?!
Man behandelt mich – gemein …

Den ARMbruch lässt man fein in Ruhe?
MIR schiebt man alles in die Schuhe?…

von Eva Klingler

Trägt dein Schmerz
auch den meinen
bleib ich stumm
im Schrei

Am Ufer jener Meere
sind wohl Küsten
einerlei

Rufst du mich
wie könnt ich zögern
Schwester du
Du weißt darum

Wie…

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