Alles und nichts

von Yvonne Zoll
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Alles und nichts
Im knisternden Kreiseln
Konturiert gehauchter Küste
Ein erbebend difformes Dämmern
Fliehend verriegelten Fühlens
In der Sondierung filigran
Existent flackernder Venen

Berührt verglitzern
Entfaltete Galaxienträume
Zu Streifen schweifender
Sonnenrosetten ein Strahlen
Unwechselbar irrlichternen
Rührens hinter verzagt
Durchschliffenen Sinnen

Ein schlafwacher Rhythmus
Hinter abgedämmtem Auge
Die feistfeinen Vogelwolken
ziehen im Unhörbar
begreifenden Rauschen
durchdringend offene
Ohren tief ins Gemüt

Auf den gelichteten Schwingen
Perlender Wimpernschläge
Entfächert sich inniger
Denn je das benetzte
Gittergeflecht unseres
Gehäutet verbrieften
Verbindens

Der Wellengang
Wonniger Sphären
von Winterweite zum
Angehend vorübergegangenem
Frühlingsblinzeln
Ja – alles und nichts existiert
im Einen

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Kommentare

25. Feb 2019

Wie Du uns hier die Küste hauchst,
Mit Wellengang und Vogelwolken,
Wenn Galaxienträume sanft verglitzern hinter Sinnen ...
Es kaum noch viele Worte braucht,
Bis wir im Alles oder Nichts verrinnen.

LG Annelie

25. Feb 2019

Philosophisch und/ oder weise der Inhalt, auch reich an Bildern, die wie über den Worten schweben, geschrieben im YZ Stil. HG, lb. Yvonne sendet Ingeborg

25. Feb 2019

Im Einen existiert alles und nichts,
Sehr weise Worte, Boten des Lichts...

Die Zeilen, wieder wundervoll,
Tiefgründig, weise, Bilder voll. :)

Liebe Grüße
Ella

26. Feb 2019

alles existiert im Nichts,
oder wie eine gute Freundin von mir mal sagte:
"Nichts kommt ohne Grund vor"

:-))

Liebe Grüße
Alf

27. Feb 2019

Zwischen gestern und morgen
Mein herzliches Danke
Für all die schönen Kommentare
Und ebenso für alle Likes!

Liebe Grüße an alle

Yvonne