Geist und Materie

von Tilly Boesche-Zacharow
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Das Leben kämpft und spielt verrückt,
dem Geist die Fähigkeit zu halten.
Als ob jemand das Knöpfchen drückt,
um ein-und auszuschalten.
Mein armes ICH,
was kannst du tun,
um endlich dich
mal auszuruhn?

Nun, die Materie ist verbraucht,
es zieht sie hin zur ew´gen Ruhe,
doch immer noch der Schornstein raucht,
zeigt ständig neu Getue.
So wird darum -
weil falsch beweint -
die Sache krumm,
die grade scheint.

Der starke Geist im müden Leib -
wie soll denn das nur enden?
Treib, Himmel, nicht mehr Zeitvertreib,
lass es dabei bewenden.
Zum letzten Glanz
stimm ein mich nur,
so - dass beim Tanz
… verweht die Spur.

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