Es ist Fremd, denn es ist keine Wiese mehr

Bild von Otozinclus
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Es war dunkel, so war es gewohnt. Eine Laterne erhellt den Weg, eine einsame Laterne, denn sie ist neu.
Eine lütte Frau lief am Wegesrand entlang. Mit einem weiten Blick schaut sie auf eine Wiese hinab.
Eine Wiese, mit kleinem Spielplatz drauf. Alt war sie noch nicht. Nun ist sie anders. Sie ist keine Wiese mehr.
Eine glänzende Rutsche stand in mitten der Wiese. Neben ihr ist eine Grube gefüllt mit Sand. Dreckiger Sand.
Im dunkeln schwangen 2 Schaukeln in kräftigem Rot, aber ihre pinke Farbe sieht im hellen ganz anders aus.
Über den Rest erstreckte sich Wiese. Die Wiese. Nun sticht etwas hervor. Es ist Fremd, denn es ist keine Wiese mehr.
Die Frau rief ihre Kinder zu sich, es war ja schon dunkel, doch sie kommen nicht mehr. Für sie ist es noch hell.
Die Frau ging mit Kindern nach Hause, denn ihr Mann wartete. Sie kommt Heim, aber es ist leer und niemand wartet.
Sie war eine lütte Frau, die über die Wiese schaute. Nun ist da keine Wiese mehr und lütt ist die Frau auch nicht mehr.

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(Ich war mit der alten Geschichte nicht zufrieden, daher habe ich sie stark überarbeitet, bitte nicht wundern)

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