Die praktische Vereinheitlichung der Frau

von Alf Glocker
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Die Menschheit steht, im 21. Jahrhundert, vor sehr großen Herausforderungen, die „in Wirklichkeit“ gar nicht gemeistert werden wollen. Uns steht das große Chaos bevor! Man denke nur an den Drogenhandel, die Prostitution, den wild ausufernden Kapitalismus, die seltsamen Blüten des Kommunismus, kuriose Pandemien, direkt aus den Laboren ungeschickter Waffenhersteller, sowie einem nicht mehr einzudämmenden Anstieg der Weltbevölkerung, dem wir nichts entgegenzusetzen haben.

Es geht also gar nicht mehr darum, beispielsweise die dramatischen Auswüchse einer rücksichtslosen Umweltzerstörung oder dem Umsichgreifen verrückter politischer Systeme entgegenwirken zu wollen, sondern bereits damit, im Sturm der Ereignisse noch irgendwie als Art zu überleben. Und das muss auf der Basis des Unterbewusstseins geschehen, denn es ist ja, wie wir alle wissen, oder besser nicht wissen sollten, verboten, die Gesamtpopulation des Homo sapiens in „Arten“ aufzuteilen.

Ungeachtet dessen faszinieren uns doch die sehr unterschiedlichen Lebensweisen der einzelnen Kulturkreise, welche wiederum mit den Erscheinungsmerkmalen der Individuen zusammenzuhängen scheinen, aber nicht dürfen. Nichtsdestoweniger können dabei alle von allen lernen. Wer zuerst mit der Analyse der Sitten und Gebräuche anfängt, ist ein klein wenig im Vorteil … aber nur wenn er es vermag, logische Schlüsse aus seinen Betrachtungen zu ziehen. Dann aber sollte baldmöglichst, sagen wir „umgehend“, gehandelt werden!

Den Drogenhandel in den Griff zu bekommen ist, in einer freien Gesellschaft, so gut wie unmöglich! Die Armen können ohne sie nicht sein, weil sie keine Aussichten auf menschenwürdige Lebensumstände haben, und die Reichen haben es nicht nötig, Selbstdisziplin walten zu lassen – sie sind Modeerscheinungen unterworfen. Während also der Kapitalismus versagt hat, bietet der „Kommunismus“ effiziente Lösungen an, die ganz einfach aus Unterdrückung und Straflagern bestehen.

Ein weiteres Problem stellen die „Frauenrechte“ dar, die, bei zunehmender Dekadenz durch Reichtum, dazu führen, daß allen, denen es gut geht, Kinder wie der sprichwörtliche „Klotz am Bein“ erscheinen müssen. Außerdem führen gehobene Ansprüche automatisch zur Prostitution, weil Männer eben in jeder Hinsicht „umsorgt und gehätschelt“ werden wollen – auch wenn sie selbst Scheusale sind! Eine freie Frau kann und möchte dem nicht generell und in allen Fällen bescheiden nachkommen …

Also wird in „Gentleman“-Staaten fleißig ausgestorben, während in totalitären Weltregionen, entweder durch Religionsfaschismus oder durch „Ursprünglichkeit“ ein bisher unbekannter Boom der Fleischlichkeit stattfindet, der eine völlig neue Form des Krieges um Land und Ressourcen hervorbringt. Und dabei fällt ein bestimmtes Erfolgsprinzip ganz besonders auf: Die Vereinheitlichung der Frau! Dieser raffinierten Methode fallen ganze Wirtschaftszweige zum Opfer … allen voran die Pornoindustrie!

Auch die Prostitution wird unnötig werden, nachdem die „Vereinheitlichung der Frau“ überall installiert worden ist. Wie kann das gehen? Von selbst auf keinen Fall – wir brauchen dazu „göttliche“ Regeln. Gott muss uns das Überleben der Art GEBIETEN! Und die Männer müssen auf ein zunächst völlig neutrales Lustobjekt fixiert werden. Dafür verpasse man den Frauen eine Einheitskleidung, die rein gar nichts von ihrem Aussehen preisgibt. Unterschiede dürfen kein Maßstab für die natürliche Zuchtwahl sein!

Zuhause, im ehelichen Gemach, kann dann der Mann – bei „Bedarf“ mit vollendeten Tatsachen konfrontiert werden, die er zu akzeptieren hat. Er wird sich generell an dem Vorhandenen delektieren, weil er attraktivere Möglichkeiten von nirgendwoher kennt. Einzige Bedingung: Die Frau darf sich niemals verweigern. Und schon haben wir ein Gottesgebot, das nicht nur zum Überleben der Art, sondern auch zu ihrer baldigen Vorherrschaft durch Masse mit Klasse, erfunden! Das wirkt immer. Wer nach Gottes Geboten handelt …

dem wird der Erdkreis gehören – aber nicht nur das! Er hat gleichzeitig mehreren Philosophien zum endgültigen Durchbruch verholfen. Der reale Kommunismus wird auf der weiblichen Seite der Menschheit eindrucksvoll in die Tat umgesetzt, der Kapitalismus erfährt, durch die Männer, eine abgeschwächte, harmlose Renaissance (wenn man unbedingt so will) und eine totale Überwachung Einzelner durch den Staat scheint eher weitgehend überflüssig, da die meisten (früheren) Straftaten zuhause vollzogen werden können.

Nun erhalten aber auch sämtliche Epi- und Pandemien einen völlig neuen Anstrich. Kontakte von Personen müssen gar nicht mehr vermieden werden. Im Gegenteil, „Gott“ gebietet einen regen Austausch von Bakterien und Viren, indem er Versammlungen zu seinen Ehren anregt und so seinen höheren Willen, wer, nach der Durchsetzung von (früher unannehmbaren) pseudo-sozialen Richtlinien und deren Auswirkungen, überhaupt noch überleben darf. Das Wesentliche ist getan, den Rest erledigt ein gnädiges Schicksal!

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Kommentare

07. Apr 2020

Der Marsch ins Mittelalter scheint sehr klug!
(Denn Erfahrungen mit der Pest gibt's da genug ...)

LG Axel

07. Apr 2020

die Pest hat viele Gesichter -
für manche findet sich kein Richter!

LG Alf