Meer aus Lügen

von Unbekannt Erzählt
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Das Meer aus Lügen

Sommer 2011, Regen und nur die Geräusche einer flackernden Laterne gingen durch die Stadt, wie konnte es soweit kommen dachte Cathie sich und sah mit tränen in den Augen in die Nacht.
Eine Gruppe voller Jugendliche saß am Brunnen und grölte Lautstark zur Musik mit und flossen sich Alkohol wie Wasser runter.
Der Geschmack von eiskaltem Whisky, das brennen im Magen und das erleichternde Gefühl bei jedem Schluck, dachte sich Cathie, biss sich sanft in die Lippen und weichte den Blick nicht vom Flaschen Hals der geradewegs in den Rachen des jungen Mannes verschwand. Ihre Hände fingen an zu zittern, ihr Bein trommelte auf und ab und auf ihrer Stirn bildeten sich Schweißperlen, sie packte ihre Tasche und lief zur Bushaltestelle. Im Bus saß sie schwer atmend, keuchend und sah sich ihre Marke vom ersten Monat an, ballte die Faust und atmete tief durch während sie die flackernden Laterne an sich vorbei fahren sah.

Es schrieb das Jahr 2007
Die moderne mit altmodischen Akzenten dekorierte Wohnung, mit Bildern der Familie, Kindheitserinnerungen über dem Kamin und der Duft der brennenden Vanille Kerzen beruhigte ihre Seele und sie kam zur Ruh. Auf dem Sofa genoss Cathie das letzte Stück Schokoladenkuchen und sah sich ihre liebste Serie an, wie gerne sie sich jetzt ein Glas Wein genehmigen würde, Don Perignon eisgekühlt, prickelnd im Mund und ein Aroma als wäre es von Engeln hergestellt. Wie sehr sie das Rauschen vermisst, das Gefühl von Schwerelosigkeit, die angesprochenen Sinne und den freien Kopf als wäre man wo anders, als würde man fallen..Sie vermisst die Leichtigkeit, die warmen roten Wangen, das herzhafte Lachen und Freuden Tänze.
Sie füllte sich ein Glas mit Leitungswasser voll und ging in ihr Schlafzimmer zog sich ihren Seiden Pyjama an und saß sich an die Bettkante, nahm ein Schluck Wasser und starrte in den Spiegel; ,,Es ist richtig so, es ist besser so Cathie!'' mit einem lächeln legte sie sich unter die Decke und schlief bis zum sonnigen Morgen tief und fest.
Von Nelly Furtado geweckt die laut aus dem Radio sang, streckte sie ihren Körper und ging ins Badezimmer. Unter der Dusche seifte sie sich ein und fing Laut mit dem Duschgel als Mikrofon in der Hand zu Singen an, Wake me up before you gogo, Womanizer oh Womanizer hörte man durch das ganze Gebäude, aber sie war glücklich seit langem hatte sie gut geschlafen und das ohne Hilfe ihrer Schlaftabletten.
Sie sprang aus der Dusche und sah in den Spiegel, entfernte den Rest Schminke aus dem Gesicht und trocknete sich ab, zog die Blaue Jeans und das T-Shirt und ging in die Küche.
Kaffee. Schwarz. 3 Würfel Zucker und ein Toast mit Speck, In der Zeitung las sie die Arbeitsstellen und die Todesanzeigen, sah sich die Werbung und Rabatte verschiedener Märkte an und wie immer versprach sie sich 'Das muss ich mir die Woche kaufen für den Preis' dabei hatte sie nie etwas gekauft von dem was sie sich selber versprochen hat. Es war ein Typischer früher Morgen von Cathie.

Der Schreibtisch voller Papierkram der noch erledigt werden musste, man hörte Geräusche von Druckern und das tippen auf Tastaturen, die Kaffeemaschine im vollem Betrieb, Diskussionen verschiedener Themen in den Arbeitsräumen und hin und wieder das Lachen der Menschen in der Cafeteria. Sie liebte ihre Arbeit als Assistentin in einer großen Firma, Event Veranstaltungen mit allen möglichen Themen und einen Chef von den Frauen nur träumen können.
Don, ein Mann wie aus dem Bilderbuch beschrieben, er war groß, breite Schultern, einen Bauch von dem man gerne Frühstücken würde, Hände so sanft wie Seide und dennoch groß und Stark. Seine braunen Haare saßen immer perfekt, Augen so klar und Blau wie das Meer und ein lächeln, sexy und mitreißend glücklich wie sie nie zuvor gesehen hat.
Es steht fest das Cathie sich in allen Jahren keinen besseren Mann vorstellen könnte in ihren Träumen.
Sie ging in ihren hohen Schuhen und dem blauem Kleid in sein Büro, brachte ihm seinen Kaffee und las ihm seine Termine für den Tag vor.
,,Um 12 steht der Termin mit den Sponsoren des Sportevents an, um 15 haben sie ein Essen mit den Kriegers für die Hochzeitsfeier in 4 Wochen und um 18 Uhr steht die Präsentation der..''
Cathie..sagte er mit seiner rauen und dennoch weichen Stimme und setzte sich auf den Tisch, was sollte ich nur ohne Sie tun, Sie sind meine rechte Hand.
Sie errötete und sagte nur, dafür bezahlen sie mich und hoffte das er es nicht falsch verstand. Er lächelte nur ; ich bezahle sie auf jeden Fall nicht genug'' und machte sich weiter an die Arbeit.
Als Cathie in ihrem Büro saß merkte sie wie warm ihr Gesicht ist und wie unangenehm jede Begegnung war und wie sehr er sie doch erregte, doch diese Gedanken verließen sie sofort und sie fuhr mit dem Papierkram fort und führte viele Telefonate bis zum Abend als der Feierabend rufte.

2006
Es war ein Tag wie jeder andere, Cathie saß auf dem Balkon, mit einem Glas Wein in der Hand und las ein Buch 'Über den Wolken'

Fortsetzung folgt..

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