Rezept zur Herstellung von Barbareneis

von Qayid Aljaysh Juyub
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Bei Crom, für mächtig Barbar mit große Axt ich haben lecker wie-mach-Ding! Conan, Du verstehen? Nix! Also gut, dann kann ich mich auch verständlich ausdrücken.
Vorbereitend sollte der barbarische Eisproduzent vorher 500 g Kirschen und 250 g Heidelbeeren erbeuten. Der wahre Berserker raubt diese natürlich aus einem nachbarlichen Garten unter Verwendung schlagkräftiger Argumente wie bspw. einer gewaltigen Streitaxt, dem brutalen Barbarenhammer oder seiner mächtigen Fäuste. Sodann führt uns der Raubzug der Wikinger zum örtlichen Diskounter, den der Hobby-Brutalo gründlich plündern und 100 g weiße Schokolade, 1 Liter Billigfusel, kostengünstigen Orangensaftverschnitt und 1 Tütchen ‚Fruchteiszauber‘ mitgehen lassen sollte. Optional mag man dann den ganzen Laden abfackeln und den Filialleiter aus Gaudi enthaupten. Für die Weicheier oder jene unter uns, die nicht unbedingt auf einige Jährchen Knasterfahrung stehen, empfiehlt es sich natürlich, die Zutaten käuflich zu erwerben.
Nun sollte unser feinschmeckender Wildling sein leicht wurmstichiges Fruchtsortiment mindestens einen Tag lang im geklauten Schnaps einlegen und sodann die Brühe ohne Fruchtbeilage in sich hineinschütten, um ordentlich Spaß im Kopf zu haben. Als nächstes ist die Schokolade mit Hilfe des erwähnten Barbarenhammers zu zerkleinern und die Früchte zu zermatschen – der wahre Primitivo entkernt die Kirschen natürlich vorher nicht. Nun wirft Ragnar Lodbrok sämtliche Zutaten inklusive der ungeöffneten Packung ‚Fruchteiszauber‘ in den Schädel eines getöteten Riesen (falls keine Riesen bzw. deren Schädel zur Hand sein sollten, tut es natürlich auch eine beliebige Schüssel) und füllt diesen nach Gusto mit dem Chemo-Mix (=Orangensaft) auf. Nun kommt die grausame Barbarenaxt oder alternativ ein Rührgerät zum Einsatz, um die Masse schaumig zu mixen.
Abschließend und um ein würziges Aroma zu garantieren, ist das Ganze in einer geeigneten, völlig unbarbarischen Kühlbox eine Woche lang einzufrieren und kann dann von Jung-Siegfried auf eigene Gefahr gemupfelt werden.
Bon appétit!

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Kommentare

10. Jul 2020

Der Schnaps-Diebstahl, er haute hin -
Frau Krause haut ja gern aufs Kinn ...

LG Axel