Die Seele des Staates 132

von Alf Glocker
Mitglied

(Geheime Eintragungen, Oliv)

Geist ist wichtiger als Geld! Seine Färbung und seine Qualität bestimmen das Leben in der Zukunft!

Nun mag mancher sagen: „Die Zukunft ist mir doch egal – ich leb‘ den Quatsch hier noch zu Ende und was danach kommt, geht mir am Arsch vorbei!“

Andere sagen vielleicht auch: „Es gibt nur eine Zukunft für mich, und das ist die Zukunft, die ich persönlich erleben kann – die Kinder der anderen Leute, oder auch meine eigenen sind mir doch wurscht; ich lebe jetzt, in Saus und Braus und das zählt, sonst gar nichts!“

Das ist zwar Recht und schön, aber fantasielos! Denn das Denken hat sich mit nichts anderem als einem gegenwärtigen Zustand befasst – und der könnte eventuell auch nur eine Illusion sein, ebenso wie eine noch nicht bei uns angekommene Zukunft, oder eine bereits passierte Vergangenheit.

Keine Illusion dagegen ist die Existenz des Betrachters – er ist da, fantasielos oder nicht und warum sollte er das nicht öfter mal sein?! Die Zeit hat viele Epochen…

Und was ist, wenn sie uns, oder den einen oder anderen von uns, in mehreren davon vorgesehen hat? Warum dann nicht dich oder mich?

Was ist, wenn es diese blöde Reinkarnation doch gibt – und wir jetzt nichts für die Zukunft getan haben? Kommen wir dann als Hungerleider oder Arschlöcher auf die Welt?

Und selbst wenn nicht – wollen wir tatsächlich zulassen, daß sich zu unseren Lebzeiten etwas ausbreitet, was die Ausbreitung von Hungersnöten durch Arschlöcher begünstigt? Sind wir dann noch wer? Sind wir dann noch wir? Oder sind wir nur Flüchtlinge, die, panikartig Geld raffen, um dem Geist aus dem Wege zu gehen?

Oder wollen wir Bilder von der Zukunft in angenehmen Farben malen, in einem Jetzt, das erfüllt ist von Wahrheitssuche und Fantasien, die genau dorthin führen, wo es sich angenehm leben lässt?

Angenehm für ALLE, ist hier gemeint, denn nur, wenn alle, die das überhaupt wollen, menschenwürdig er-leben können, dann haben wir etwas erreicht! Sollte es jemanden geben, der das nicht möchte, dann müssen wir uns eben eingestehen, daß er zurückbleiben muss in seinem Pfuhl, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Den Geist aber, der viel wichtiger ist als Geld, darf das nicht weiter tangieren – er muss seinen Weg unbeirrt in die Zukunft gehen!

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