Spa und Wellness gut – 2. Vergeben und vergessen

von Alf Glocker
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Wenn du dich finden möchtest, dich damit auch lieben und ehren willst, dann vergib und vergiss! Beachte, daß „Vergeben“ nicht von „vergeblich“, oder „Vergabe“, von „einen Auftrag an das Universum vergeben“, oder gar „vergeblich einen Auftrag an das Universum vergeben“ bedeutet, sondern von „Verzeihen“ kommt. Verzeihe! Verzeih der Welt, daß sie zu klein für 100 Milliarden Menschen ist, verzeihe Menschen, die dir Böses wünschen, dich gar ermorden wollen, vergib aber auch jenen, die dich so sehr lieben, daß sie dir damit schaden könnten … Nicht jede Frau, die ein Kind von dir möchte, liebt dich wirklich um deinetwillen, sondern mehr um der Befriedigung ihres Fortpflanzungswillens willen und nicht jeder Mann, der die Absicht hat, eine Frau zu schwängern, liebt sie ihrer schönen Seele wegen, sondern sehr wahrscheinlich gefiele es ihm, sich auf und in ihrem Körper abzureagieren! Aber verzeihe! Verzeihe dem Erdkreis, daß der Erdkreis ein lebendiger Erdkreis ist.

Und dann vergiss! Vergiss nicht deinen Nächsten, deinen Übernächsten usw. zu lieben wie dich selbst (wenn nicht sogar mehr) und vergiss auch niemals, wer du bist und woher du kommst, aber reihe dich ein in die Erfordernisse deiner Zeit. Akzeptiere dein Schicksal – indem du sagst: „Ich entscheide über meine Zukunft selbst!“ Dann bist du auf dem richtigen Weg. Kritisiere keinen der Umstände, die dich feindlich, wie auch freundlich (das kommt manchmal vor) umgeben, sondern arbeite an der Verarbeitung der Fakten durch deinen Verstand. Nicht alles ist gleich so schlimm, wie es auszusehen beliebt. Manches ist schlimmer, einiges ist furchtbar, aber es gibt auch Augenblicke der Ruhe, in denen sich deine Seele erholen kann und darf. Die Pausen zwischen den Arbeitsstunden sind dafür sehr geeignet, aber auch die späten Abende, im Kreis einer stets lärmenden Familie sind es.

Betrachte die Zeit, vor allem deine Zeit, die dir gegeben ist als Medium, durch welches man spielend leicht erfahren kann, wohin der Hase läuft. Der Hase, wie auch du selbst, oder wie alle Menschen, ist ein Kuschelwesen, dem es nicht darauf ankommt, alles philosophisch zu durchleuchten. Er zeigt dir den Weg, im Labyrinth der Ereignisse, und er fordert dich auf, ihn als Glücksbringer anzusehen. Denn alle deine Augenblicke bringen dir das Glück, am Leben zu sein. Da zu sein, in einem Universum aus unendlichen Weiten, die noch nie zuvor ein Mensch betreten hat. Jeder Tag bringt dir neue Gelegenheiten zu vergeben und zu vergessen! Ist das nicht wundervoll?! Interpretiere sie für dich ins Gute hinein. Sei fröhlich, denn: Was du nicht ändern kannst, verändert dich! Große wie auch kleine Persönlichkeiten begegnen dir und zeigen ihr wahres Gesicht – oft auch, indem sie es verbergen wollen.

Schenke jedem Wesen Beachtung! Ordne es günstig in dein Weltbild und gib ihm einen Namen. Sage nicht „Falsche Schlange“, denk nicht einmal daran, daß es irgendwo im Lande „Ungeziefer“ geben könnte, nicht einmal in deiner allernächsten Nachbarschaft, denn es gibt weder falsche Schlangen noch Ungeziefer, es gibt nur Lebe-Wesen … Wesen, die einfach nur leben wollen. Dabei kommt es halt dann auch gelegentlich vor, daß sie andere Lebewesen, die eben auch nur leben möchten, beißen, ihre Ernte fressen, ihr Haus zerstören oder gar, in ihrer Eigenschaft als Viren, deinen Körper befallen, damit er getilgt werde von dieser Erde. Aber alles hat seinen Sinn! Alles ist gut! Nur die Gedanken können uns etwas als „schlecht“ erscheinen lassen, sofern wir sie nicht positiv im Griff haben. Die Gedanken sind ein ganz entscheidender Faktor im Leben … gestalte sie positiv!

Erkenne, was um dich ist, akzeptiere seinen Sinn, aber ziehe dich nicht zurück! Nimm teil an dem, was dir beschieden ist, und denke dir „Ich habe es nicht anders gewollt!“ So wird „das“ Leben zu „deinem Leben“ und du wirst sein Werkzeug … erfülle die Aufträge, die an dich vergeben werden, und vergib dann deinen Auftraggebern. Vergiss, was geschehen ist, nachdem du einen Auftrag ausgeführt hast, und sei glücklich mit dem Ergebnis, denn du konntest dem Auftrag ja zu keiner Zeit ausweichen, ohne einen Schaden an deinem sterblichen Körper und einer verletzlichen Seele zu nehmen. Bekenne dich zu deiner Tat, wenn es so weit ist, daß sich alle zu ihren Taten bekennen müssen, weil das von neuen Auftraggebern verlangt wird und sei bescheiden. Zu behaupten, niemals dieses oder jenes getan zu haben, ist kontraproduktiv, aber mit sich zufrieden zu sein, ist wirklich angebracht!

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Kommentare

18. Nov 2019

Erleichternd tiefsinnig & fein ironisch gestimmt,
heitere Grüße, Monika