Leseproben ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen

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von Alf Glocker
von Alf Glocker
die schönsten Leseproben
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 178 Texten in dieser Kategorie
von Sabrina Jung

Wenn Du die Dinge, die Du tust, von denen Du glaubtest überzeugt zu sein, vor anderen rechtfertigst, kommt das einem eigenen Rezitieren gleich, weil Du Dich selbst überzeugen möchtest, von dem was Du tust, dass es die bessere Wahl wäre, um kein…

von Monika Jarju

„Warum bist du noch nicht verheiratet?“, frage ich Adama. Sie lacht in sich hinein, ohne von ihrer Arbeit aufzusehen. „Es hat sich noch keiner gefunden, der mich will“, sagt sie achselzuckend und fährt mit dem Dampfbügeleisen über den Stoff, bis…

von Susan Melville

Wir alle haben unser Ticket
bei unserer Geburt bereits gelöst
Unaufhaltsam rast der Zug des Lebens
mäanderartig auf sein Ziel zu
Oft verpassen wir Stationen
an denen wir Halt hätten machen sollen
Doch der Zug…

von Alf Glocker

Das Ideal funktioniert nach dem Ausschlussprinzip – alles, was nicht gefällt, wird von vornherein ausgeschlossen! Dazu muss ich sehr, sehr optimistisch sein? Nein, dafür muss ich den Optimismus quasi himmlisch verklären, in eine Dimension hinein…

von Eva Klingler

Der graue Himmel glich einer Wand und es malte dich in farbigen Wellen darauf. Ob Nordlichter so aussehen oder Engel?
Vielleicht unter Drogen.
Alles fließt, ein Aquarell - nein viele. Und aus flach entsteht Tiefe. Ich tauche ein -…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Schwüle tropische Luft; eine Dunstglocke legte sich bereits über den frühen Morgen. Maurice Bertram öffnete die Terrassentür. Er fühlte sich im Tag verloren. Die drückende Luft Mauritius’ tat ihr übriges. Er setzte sich auf die Terrasse und saß…

von Lena Kelm

(Auszug)

Sorgenlos wollten wir durch den Park Sanssouci flanieren.
Das herrliche Hochsommerwetter spielte mit. Uralte Bäume
spendeten großzügig Schatten auf dem breiten Weg, der
gesäumt von kleinen Statuen, am…

von Lena Kelm

Am noch kühlen Morgen eines angekündigten heißen Tages
kehre ich, nach dem Blumengießen am Grab meiner lieben
Mutter, in eine Bäckerei in der Neuköllner Karl-Marx-Straße
ein. Ein Steh-Café, nicht das beste und auch kein EINSTEIN…

von Lena Kelm

Der Sommer der kasachischen Steppe war meist drei bis vier Monate
heiß. Die Sonne heiß wie ein Grill, grünes Gras eine Rarität, die es
nur kurze Zeit gab. Aber selbst die trockene Erde war uns Kindern
weicher als die befahrene,…

von Sabrina Jung

"Diese zu erstrebende Mentalität zur freien Meinungsäußerung trotz Abhängigkeitsverhältnis ist in der Lage enorme Kräfte freizusetzen."

"Selbst bei den größten Abhängigkeiten müssen wir uns und jeder Einzelne für sich, sich bewusst machen…

von Eliza D.

An einem Ort, wo die Liebe in berechnender Weise Konkurrenz bekommt und zu einer austauschbaren Ware verkommt, möchte ich mich NICHT befinden.

von Yvonne Zoll

Wenn das Voranschreiten als ein genetischer Effekt im Endeffekt auf die genetisch bedingten Strukturen des immer gleich erscheinenden sich in diversen Einzelheiten verlierenden Denkens bezieht, erkennt man doch sogleich die Strukturen, die aus…

von Sabrina Jung

Deine Augen so aufdringlich durchdringend,
gleichzeitig mit einer Nuance abwertendem Blick,
betrachtest Du ganz zielsicher analysierend Deine Umwelt bis in die kleinste Pore,
Du möchtest alles ganz genau wissen, bis ins kleinste…

von Lena Kelm

...Beim Betreten des fast leeren Cafés fällt mir ein kleinwüchsiger
Mann auf. Nicht wegen seiner Größe, nein, seine Beine sind nackt.
Erotisch wirken sie nicht auf mich. Entsetzt bin ich, draußen fegt ein
eisiger Wind, gefühlte…

von Alf Glocker

„Kurios“, sage ich und mache meinen Sammelordner Donald Duck von Carl Barks wieder zu. Ich kann kaum mit dem Schmunzeln aufhören. Ich bin sehr froh, daß es diesen wundervollen Comic gibt, dessen einzigartige Gleichnisse immer wieder über die…

von Eliza D.

Kleinste Gesten gespickt mit einem vorwurfsvollen wortkargen Satz: „Jetzt nicht.“ ersticken jede weitere Unterhaltung im Keim, die Oberflächlichkeit hat gesiegt.

Einst sprühten Funken zwischen uns, ja es war und ist die Liebe, egal wer Du…

von Monika Jarju

Als ich mich dem großen Platz nähere, höre ich bereits die Trommeln. Es ist heiß, nachmittags in Kotu. Ich rieche den scharfen Geruch des roten Sandes, auf dem ich gehe, vermischt mit süßem Blütenduft, und blicke in das grelle Tageslicht über den…

von Monika Jarju

Eine dünne Metalltür verschließt den Ausgang zum Hof. Ida zieht den Riegel aus dem ausgehöhlten Mauerwerk, tritt kräftig mit dem Fuß gegen die Metalltür und stößt sie auf. Im selben Moment läutet das Telefon. Sie geht hin und nimmt ab. Karin…

von Alf Glocker

Die Atmosphäre ist ein wenig unheimlich … nein, sie ist sehr unheimlich! Etwas liegt in der Morgenluft. Niemand beschreibt es, kaum einer hat eine konkrete Vorstellung davon – es ist wie eine unsichtbare, riesige schwarze Wolke, aus der,…

von Alf Glocker

Ene mene Müllers Kuh – Schrödingers Katze, die bin ich! Was ist gegen eine Uhr einzuwenden? Nichts! Ich trage sie imaginär, wie einen Ausweis mit mir herum. Wenn ich auf das Zifferblatt gucke, weiß ich, wer ich bin und auch wo ich bin. Wo bin ich…

von Klaus Rödder

… ihr Vater William Rutherford wurde 1902 in die Psychiatrie eingewiesen, wo er später in der geschlossenen Abteilung vegetierte, um 1921 zu sterben. Da war Margaret immerhin 29  Jahre alt. Außenstehende wussten nichts über die wahren Begebnisse…

von Alf Glocker

Immer wenn ich mir neuerdings- oder bums, Tante Kant, oder Onkel Kante gebe, stehe ich staunend vor einem Nichts! Was hatten die beiden doch gleich gesabbert? „Man soll seine Handlungen nicht überprüfen, ob sie für alle undienlich sind, sondern…

von Alf Glocker

Was ist eigentlich, wenn ich ein Problem habe? Oder, wenn ich zum Beispiel einfach keine Vorstellungskraft besitze und keine Lösungen für mein eignes Leben finde? Was ist, wenn auch ich mich gerne durchsetzen würde, und/oder Teil einer großen…

von Monika Jarju

Ausgerechnet heute, wo Ida es eilig hat, ist der Taxisammelplatz am Bantaba-Markt gähnend leer. Fast zwanzig Minuten läuft sie bis zur befestigten Straße vor, winkt den Fahrern zu, überfüllt fahren die Buschtaxis an ihr vorüber. In ihren Schuhen…

von * noé *

Wenn hinter seiner Stirn ein anderes Leben wirksam wird, als das nach außen gelebte ...

Wenn nach außen alles noch so zu sein scheint wie gewohnt ... aber der „Guten Morgen“ analysiert, dass „sie“ heute Nacht mehr geschnarcht hat als…

von Alf Glocker

Heute suche ich nichts, heute sehe ich nur fern. Am liebsten sind mir Geschichtssendungen – ich lasse mich gern aufklären. Ich möchte immer erfahren wie gut die fuhren, die vor uns verfuhren: die Vorfahren. Meine waren schlecht, erfahre ich mal…

von Eliza D.

Wer nach Definitionen für das große Wort LIEBE sucht und findet, der hat noch nie wirklich von HERZEN geliebt.

„Denn die Liebe spricht für sich
aber Du, Du kennst sie nich.“

LIEBE kann alles und ist ein unendlich…

von Alf Glocker

„An alle, die es verpasst haben, die Bücher von XY bei der Behörde abzugeben: Wir haben die Frist noch einmal um 3 Monate verlängert!“ Subversive Schriften, die Philosophien zum Inhalt haben, deren Zweck es ist, die Existenz Gottes zu leugnen…

von Alf Glocker

Hinter der „Sichtgrenze“ der Realität kommt, von überall her, der Tod auf uns zu! Erklärung: Wenn wir das Sternlicht erblicken, dann ist, genau hinter der Welle des uns erreichenden Lichts, diese Wahrheit, daß alles, was wir sehen, bereits…

von Klaus Rödder

Leseprobe

Insgesamt schrieb Agatha Christie 13 Romane, in denen Miss Marple ermittelt:

1930: The Murder at the Vicarage (dt.: Mord im Pfarrhaus)
1932: The Thirteen Problems (dt.: Der Dienstagabend-Klub)
1942: The Body in…

von Alf Glocker

Komm, ich schenk dir was zum Liebhaben – ein Kätzchen, einen kleinen Hund, oder einen winzigen Dämon … wenn sie noch winzig sind, sind sie zum Küssen! Du wirst viel Spaß damit haben, und bedenke auch: Wenn du ihn nicht nimmst, dann wird er…

von Alf Glocker

Augen, Ohren und Organe, Zähne (ganz wichtig) und Arme, Beine, Sexualität. Tempel, Schriften, Götzen und Beltane, Kälteschübe und das Warme, das uns oft den Kopf verdreht … das sind Gründe um zu atmen – oder nicht? Dunkelheit! Und (Götter)…

von Alf Glocker

Es war einmal vor 0 Jahren, auf dem Planeten 0, im Lande 0. An der Regierung befand sich gerade die Null-Bock-Partei, die bei der letzten Wahl alle Stimmen bis auf eine bekommen hatte. Tusnelda Nullinger, die Riesengroße, war Parteivorsitzende…

von Alf Glocker

Heute möchte ich einmal direkt aus dem magnetosphärischen Zeitstrom berichten. Alles ist hier irgendwie geladen. Ungeheure Datenmengen sind unterwegs. Alle zusammen ergeben sie ein seltsames Rauschen. Es schlüsselt sich, bei genauerem Wegsehen,…

von Lena Kelm

Ein Sonntag im Hochsommer, Bahnhof Berlin-Südkreuz. Der Regionalzug,
in dem meine Tochter und ich sitzen, fährt Richtung Ostsee los. Alle Plätze
sind besetzt, die Gänge voll, überall stauen sich Koffer und Rucksäcke.
Ein älterer…

Seiten

Über Leseproben stellt der Autor einen repräsentativen Text seines Werkes frei zur Verfügung. Im literarischen Bereich geht es dabei weniger um einen Gesamteindruck (wie zum Beispiel bei aktuellen Software-Angeboten, die den vollen Funktionsumfang erst nach einer 'Testphase' und anschließendem Kauf ermöglichen), als um eine Idee. Der als Leseprobe angebotene Text soll 'einstimmen' … den Leser neugierig und kaufwillig machen.

In der Regel umfassen Leseproben 10 bis 30 % eines kompletten Werkes - je nach Gesamtumfang. Unterm Strich übernimmt dabei der Leser im Verhältnis zur eigenen Erwartungshaltung Lektoren-Prüf-Arbeit. Das komplette Werk wird erst gekauft oder auch abgelehnt, wenn die Leseprobe Zustimmung bzw. Ablehnung hervorgerufen hat.

Leider können viele Leseproben keinen wirklich gültigen Eindruck zur Handlung vermitteln - vor allem dann nicht, wenn das Werk eine besondere Schlusslösung hätte, die vorab nicht 'verraten' werden kann ohne die Spannung zu zerstören.
Daran sollte man als Leser einer 'Probe' immer denken!