Leseproben ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen

empfohlene Leseproben
die schönsten Leseproben
von Alf Glocker
von Susan Melville
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 282 Texten in dieser Kategorie
von Monika Jarju

„Warum bist du noch nicht verheiratet?“, frage ich Adama. Sie lacht in sich hinein, ohne von ihrer Arbeit aufzusehen. „Es hat sich noch keiner gefunden, der mich will“, sagt sie achselzuckend und fährt mit dem Dampfbügeleisen über den Stoff, bis…

von Alf Glocker

Schwarze Philosophen, rote Erfinder und gelbe Dichter geben, zusammen mit dem blauen Himmel, ein buntes Bild ab. Wenn da noch die grüne Au dazukommt, dann sind nur noch ein paar Wölkchen so weiß wie der Schnee von gestern, der nicht liegen bleibt…

von Susan Melville

Wir alle haben unser Ticket
bei unserer Geburt bereits gelöst
Unaufhaltsam rast der Zug des Lebens
mäanderartig auf sein Ziel zu
Oft verpassen wir Stationen
an denen wir Halt hätten machen sollen
Doch der Zug…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Der Unbekannte mit verschwommenen und nicht klar erkennbaren Gesichtszügen, ging durch einen sehr langen Flur und
spürte eine kalte Aura, die sich überall ausbreitete. Der Flur war menschenleer. Es kam ihn vor, dass sich rechts und links…

von Eva Klingler

Der graue Himmel glich einer Wand und es malte dich in farbigen Wellen darauf. Ob Nordlichter so aussehen oder Engel?
Vielleicht unter Drogen.
Alles fließt, ein Aquarell - nein viele. Und aus flach entsteht Tiefe. Ich tauche ein -…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Schwüle tropische Luft; eine Dunstglocke legte sich bereits über den frühen Morgen. Maurice Bertram öffnete die Terrassentür. Er fühlte sich im Tag verloren. Die drückende Luft Mauritius’ tat ihr übriges. Er setzte sich auf die Terrasse und saß…

von Lena Kelm

(Auszug)

Sorgenlos wollten wir durch den Park Sanssouci flanieren.
Das herrliche Hochsommerwetter spielte mit. Uralte Bäume
spendeten großzügig Schatten auf dem breiten Weg, der
gesäumt von kleinen Statuen, am…

von Alf Glocker

Das Ideal funktioniert nach dem Ausschlussprinzip – alles, was nicht gefällt, wird von vornherein ausgeschlossen! Dazu muss ich sehr, sehr optimistisch sein? Nein, dafür muss ich den Optimismus quasi himmlisch verklären, in eine Dimension hinein…

von Yvonne Zoll

Wenn das Voranschreiten als ein genetischer Effekt im Endeffekt auf die genetisch bedingten Strukturen des immer gleich erscheinenden sich in diversen Einzelheiten verlierenden Denkens bezieht, erkennt man doch sogleich die Strukturen, die aus…

von Daniel Büttrich

Der Großvater und sein Enkel gingen am 30. Todestag von Thomas Bernhard, einem österreichischen Schriftsteller und "Übertreibungskünstler", in den Bräunerhof, ein von Bernhard häufig und gerne besuchtes Kaffeehaus in Wien. Sie ließen sich vom…

von Lena Kelm

...Beim Betreten des fast leeren Cafés fällt mir ein kleinwüchsiger
Mann auf. Nicht wegen seiner Größe, nein, seine Beine sind nackt.
Erotisch wirken sie nicht auf mich. Entsetzt bin ich, draußen fegt ein
eisiger Wind, gefühlte…

von Alf Glocker

Immer wenn ich mir neuerdings- oder bums, Tante Kant, oder Onkel Kante gebe, stehe ich staunend vor einem Nichts! Was hatten die beiden doch gleich gesabbert? „Man soll seine Handlungen nicht überprüfen, ob sie für alle undienlich sind, sondern…

von Alf Glocker

„Kurios“, sage ich und mache meinen Sammelordner Donald Duck von Carl Barks wieder zu. Ich kann kaum mit dem Schmunzeln aufhören. Ich bin sehr froh, daß es diesen wundervollen Comic gibt, dessen einzigartige Gleichnisse immer wieder über die…

von Monika Jarju

Als ich mich dem großen Platz nähere, höre ich bereits die Trommeln. Es ist heiß, nachmittags in Kotu. Ich rieche den scharfen Geruch des roten Sandes, auf dem ich gehe, vermischt mit süßem Blütenduft, und blicke in das grelle Tageslicht über den…

von Lena Kelm

Am noch kühlen Morgen eines angekündigten heißen Tages
kehre ich, nach dem Blumengießen am Grab meiner lieben
Mutter, in eine Bäckerei in der Neuköllner Karl-Marx-Straße
ein. Ein Steh-Café, nicht das beste und auch kein EINSTEIN…

von Alf Glocker

Der Krakenmensch hat mehrere Milliarden Arme, er ist unglaublich unförmig – sein Gehirn lässt sich aber trotzdem durch alle Spalten, Schluchten und sogar Ösen pressen! Er besteht niemals auf einer eigenen Identität, vielmehr versteht er sich…

von Alf Glocker

Da ich ein überaus vorsichtiger Mensch bin, versuche ich mich in Acht zu nehmen … manche sagen sogar, ich sei ein Lebenshypochonder, was immer das sein soll. Zu viele Gedanken machte ich mir, meinen sie, über Dinge, die man nicht abwenden könne…

von Lena Kelm

Der Sommer der kasachischen Steppe war meist drei bis vier Monate
heiß. Die Sonne heiß wie ein Grill, grünes Gras eine Rarität, die es
nur kurze Zeit gab. Aber selbst die trockene Erde war uns Kindern
weicher als die befahrene,…

von Monika Jarju

Eine dünne Metalltür verschließt den Ausgang zum Hof. Ida zieht den Riegel aus dem ausgehöhlten Mauerwerk, tritt kräftig mit dem Fuß gegen die Metalltür und stößt sie auf. Im selben Moment läutet das Telefon. Sie geht hin und nimmt ab. Karin…

von Alf Glocker

Manchen Menschen sind dermaßen „pragmatisch“, daß sie gar nicht mehr mitbekommen wie idiotisch eine Welt sein kann, die sich der Pragmatiker schamlos bedient. Solche Individuen brauchen kein Feingefühl und natürlich auch keine frei vergleichende…

von K. K.

Immer und immer wieder
vertraust du,
glaubst an das Gute,
bis du wieder vom Gegenteil überzeugt wirst,
irgendwann dann, kannst du,
selbst wenn du noch an das Gute glaubst,
kein Vertrauen mehr schenken,
du…

von Alf Glocker

Heute suche ich nichts, heute sehe ich nur fern. Am liebsten sind mir Geschichtssendungen – ich lasse mich gern aufklären. Ich möchte immer erfahren wie gut die fuhren, die vor uns verfuhren: die Vorfahren. Meine waren schlecht, erfahre ich mal…

von Alf Glocker

Menschenrechte schützt man am besten, indem man sie aufgibt? Nein, zumindest darf man das nicht zugeben! Man muss sagen: Wenn ich einen Personenkreis benachteilige, bin ich ein Unhold, also gebe ich es auf, die Anwendung der Menschenrechte auch…

von Alf Glocker

Komm, ich schenk dir was zum Liebhaben – ein Kätzchen, einen kleinen Hund, oder einen winzigen Dämon … wenn sie noch winzig sind, sind sie zum Küssen! Du wirst viel Spaß damit haben, und bedenke auch: Wenn du ihn nicht nimmst, dann wird er…

von Alf Glocker

Es war einmal vor 0 Jahren, auf dem Planeten 0, im Lande 0. An der Regierung befand sich gerade die Null-Bock-Partei, die bei der letzten Wahl alle Stimmen bis auf eine bekommen hatte. Tusnelda Nullinger, die Riesengroße, war Parteivorsitzende…

von Klaus Rödder

Leseprobe

Insgesamt schrieb Agatha Christie 13 Romane, in denen Miss Marple ermittelt:

1930: The Murder at the Vicarage (dt.: Mord im Pfarrhaus)
1932: The Thirteen Problems (dt.: Der Dienstagabend-Klub)
1942: The Body in…

von Monika Jarju

Ausgerechnet heute, wo Ida es eilig hat, ist der Taxisammelplatz am Bantaba-Markt gähnend leer. Fast zwanzig Minuten läuft sie bis zur befestigten Straße vor, winkt den Fahrern zu, überfüllt fahren die Buschtaxis an ihr vorüber. In ihren Schuhen…

von Sascha Grosser

Psssst..., sei still und lausche dem zarten Klang vorbeiziehender Strömung, dem leisen Plätschern und Rauschen, wenn Strudel und Wirbel in flachen Wellen an das Ufer schlagen. Hier und da ein Schwanenschrei, wütendes Entenschnattern und der…

von Alf Glocker

Geh in dich! Denk an deine Gesundheit! Was ist von Vorteil? Rückzug, Angriff, oder einfach Anpassung? Jetzt aber bitte den Begriff „Anpassung“ nicht zu sehr strapazieren, sonst hat es gleich wieder was mit Intelligenz zu tun. Nein, einfach an…

von Alf Glocker

Hinter der „Sichtgrenze“ der Realität kommt, von überall her, der Tod auf uns zu! Erklärung: Wenn wir das Sternlicht erblicken, dann ist, genau hinter der Welle des uns erreichenden Lichts, diese Wahrheit, daß alles, was wir sehen, bereits…

von Alf Glocker

Es kommt aus den Friedhöfen der Zukunft! Sein Urfluss entspringt in den Tränen der Ungeborenen, die das Schicksal der Papageien beweinen, die über die Philosophen triumphiert haben, es vereinigt sich mit den K. o.-Tropfen, die, verabreicht von…

von Alf Glocker

Ene mene Müllers Kuh – Schrödingers Katze, die bin ich! Was ist gegen eine Uhr einzuwenden? Nichts! Ich trage sie imaginär, wie einen Ausweis mit mir herum. Wenn ich auf das Zifferblatt gucke, weiß ich, wer ich bin und auch wo ich bin. Wo bin ich…

von * noé *

Wenn hinter seiner Stirn ein anderes Leben wirksam wird, als das nach außen gelebte ...

Wenn nach außen alles noch so zu sein scheint wie gewohnt ... aber der „Guten Morgen“ analysiert, dass „sie“ heute Nacht mehr geschnarcht hat als…

von Lena Kelm

Ein Sonntag im Hochsommer, Bahnhof Berlin-Südkreuz. Der Regionalzug,
in dem meine Tochter und ich sitzen, fährt Richtung Ostsee los. Alle Plätze
sind besetzt, die Gänge voll, überall stauen sich Koffer und Rucksäcke.
Ein älterer…

von Alf Glocker

Was mache ich, wenn ich in einer Stag-Nation lebe? Einen Schrick-Rütt? Oder bemühe ich die Synapsen, gegen das sündige Syn-Dik(t)at seltsamer Sado-Maso-Listen, deren Schwärze groß unartig ist?

Ich glaube … nicht! Und dran schon gar nicht…

Seiten

Über Leseproben stellt der Autor einen repräsentativen Text seines Werkes frei zur Verfügung. Im literarischen Bereich geht es dabei weniger um einen Gesamteindruck (wie zum Beispiel bei aktuellen Software-Angeboten, die den vollen Funktionsumfang erst nach einer 'Testphase' und anschließendem Kauf ermöglichen), als um eine Idee. Der als Leseprobe angebotene Text soll 'einstimmen' … den Leser neugierig und kaufwillig machen.

In der Regel umfassen Leseproben 10 bis 30 % eines kompletten Werkes - je nach Gesamtumfang. Unterm Strich übernimmt dabei der Leser im Verhältnis zur eigenen Erwartungshaltung Lektoren-Prüf-Arbeit. Das komplette Werk wird erst gekauft oder auch abgelehnt, wenn die Leseprobe Zustimmung bzw. Ablehnung hervorgerufen hat.

Leider können viele Leseproben keinen wirklich gültigen Eindruck zur Handlung vermitteln - vor allem dann nicht, wenn das Werk eine besondere Schlusslösung hätte, die vorab nicht 'verraten' werden kann ohne die Spannung zu zerstören.
Daran sollte man als Leser einer 'Probe' immer denken!