Selbstumarmung - Gedankensplitter

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Fallzahlen steigen bei schwindendem Licht; die Ichbezogenheit und Gier derer, die immer mehr besitzen und das Teilen verlernt haben zersägt die Hoffung auf Heilung; seht die Schande aussterbender Arten, brennender Wälder, die Not geflüchteter Heimatloser; du schöne Ägäisinsel bist weit entfernt von uns; ihr Urenkel aller Kriege, lauft weiter mit Abstand maskiert auf Straßen und Plätze und brüllt eure Wut in die Welt; Spiegelbilder des Glücks ausgeblendet vom Schatten vergeblichen Verdrängens; ach, hätte die Mädchenmutter mich damals nicht aller Seelenforschung zum Trotz allein gelassen; totale Vereinzelung im entwurzelten Land in Schutt und Asche; im Nebel stochernde liebesferne Ungewissheit alles Zukünftigen; auch das Fragen nach alter Schuld sollte niemals vergehen;
frierend umarm ich mich selbst.

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Kommentare

07. Okt 2020

Der Mensch, er hat es weit gebracht -
Gern rast er kopflos in die Nacht ...

LG Axel

08. Okt 2020

ER hält sich für den HERRSCHER dieser Welt,
vergaß das Lieben, jetzt zählt nur noch Geld,
mit offnen Augen rast ER auf den Abgrund zu,
erst wenn ER ausgestorben, hat die Erde Ruh’ ...

LG Marie

08. Okt 2020

Eine Schreibmeisterin schlechthin !
HG Olaf

09. Okt 2020

SO EIN TOLLES KOMPLIMENT - DANKE DAFÜR, OLAF1

LG
Marie