Achtung Licht – Eine Xenophile Absurdität?

von Yvonne Zoll
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Wenn das Voranschreiten als ein genetischer Effekt im Endeffekt auf die genetisch bedingten Strukturen des immer gleich erscheinenden sich in diversen Einzelheiten verlierenden Denkens bezieht, erkennt man doch sogleich die Strukturen, die aus einer neandertalisch-urzeitlichen Perspektive nur wie neue Selbstverständlichkeiten durch unser altbewährtes Lächeln dringen! Und dieweil überlegen wir zur Überlegenheit des Sprechenden über die rein animalischen Anomalitäten – aber bitte nur ein theoretisches Reflektieren. Ach, ja, das Reflektieren an und für sich sowie a priorisch; es bleibt doch kleben wie Abgesang ein fader Abgang schaler Schalentiere. Pardon – hier ist eine Entschuldigung an all jene Weichtiere fällig, die seit der Altsteinzeit – wenngleich wohl in naher Zukunft wohl nicht mehr in solch ausgeprägtem Maße – nicht nur unsere Tafeln bereichern, sondern auch, so die Conchologie, als Zahlungsmittel und Schmuck eine bedeutsame Funktion innerhalb der Gemeinschaft vergesellschafteter Strukturen einnahmen. Eine Entschuldigung entsprechender Geschöpfe, uups, jetzt wurde ja doch jenes unsagwägbare Substantiv zum Subjekt, das eigentlich lediglich den Status des Objekts im komplexeren Satzgefüge beinhalten sollte. Doch über Inhalte bleiben auch gerade die Phrasendrescher im Unklaren, gleich dem offen zutage tretenden Rohstoff längst verbrauchter Energien, die unserer gedacht wirksamen Bedeutsamkeit einen ach so trüben Tag als Erleichterung verhießen. Moment, das ist ja gleich unverhüllter Transparenz, so verflüchtigt sich doch die unerträglich neblige Gewichts- und Gesichtslosigkeit des Untragbaren und offenbart das herzzerreißend immerfort endliche Nichts zur Leere der Ödnis einer verpassten deskriptiven Wahlmöglichkeit. Hilft nachts auch nicht weiter, daher ein Voranschreiten im Kontext des Erzählbaren: Da lieferte Fedex doch endlich jene ersehnt erwähnte absurde Gabe – die ständig selbst auf Anfrage unser Denken für uns regelt, ja, die tatsächlich auch noch – wenn man nur flüstert, das Licht mit einem kleinen Bluetoothsatz erlöschen lässt, während Es dann doch wieder erwacht, dieweil ja das unhörbare Klicken des Lichtschalters unverhohlen ausgefallen… damit verbleiben wir also lieber in der von uns selbst erwählten weil ausgedachten erstrebens- sterbenswerten Dunkelheit verhangen veralteter Strukturen befangen, dieweil es so schön bequemlich ist, als uns über den wirklich inhärenten Sinn einer solchen Absurdität in seriöser geistiger Arbeit – Gedanken – zu machen.

Lediglich ein Versuch...

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Kommentare

10. Nov 2018

Versuch total gelungen - weil, wie bereits im Titel gesagt, dem Fremden gegenüber man aufgeschlossen sein soll, Verständnis aufbringend - nicht zuletzt gegenüber dem kleinen Bluetoothersatz.
Danke für den "Versuch", darin die leichte bis "schwere" Ironie erhellend unterhaltsam war.

Liebe Grüße,
Annelie

10. Nov 2018

Tja, das Denken tut schon meistens weh und da empfiehlt es sich für die Bequemeren unter uns, oder die von Angst geprägten Charaktere, doch lieber fern zu bleiben, wenn da eine Aufgabe droht...

Schöner Text liebe Yvonne!

LG Alf

10. Nov 2018

Vielen Dank - jetzt darf ich's ja zugeben - dieser Text war - irgendwie ;) - inspiriert... ich übe noch.
es ist ja so einfach, so bequem, anderen Denken wie Handeln zu überlassen, sollen die sich doch physisch wie psychisch anstrengender Kritik aussetzen.

LG Yvonne

10. Nov 2018

Starke Worte, wie von Dir gewohnt, Yvonne. Ich greife FedEx heraus, noch mehr Pakete noch schneller zum Kunden, damit man sich den Gang in die Stadt mit möglichst bereichernden Begegnungen, früher auch Bummel genannt, sparen kann, alles von der Couch aus regelt. Das führt weiter in die Egozentrik, in die Vereinsamung des Einzelnen inmitten einer voll automatisierten Gesellschaft, die immer weiter wegdriftet von einem funktionierenden „Gemeinwohl“ …

LG Marie

10. Nov 2018

Danke dir und stimme dir so völlig zu - und wie beruhigend andererseits, dass es auch anders geht und anderes gibt, gleich Inseln in der weiten Trostlosigkeit, die es aktiv zu fördern gilt: etwa Buchhandlung (eher die Buchoase) einer lieben Freundin, wo nach der ernst gemeinten Frage nach dem Wohlergehen die nach einem Kaffee zur Unterstützung beim Schmökern inklusive der Vorauswahl interessanter Titel folgt, die zum plaudernden Verweilen und Austausch über alles mögliche führt... - oder auch unsere Diskurse hier ;) - LG zurück zu dir - Yvonne