Geh doch mal über Los!

Bild von Alf Glocker
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Wer tritt mich mit dem Pferdefuß? Ist ein Niemand, eingebildet? Der Tod gibt sich den Judaskuss, weil er nicht mehr an die dummen Ausreden glaubt, die überall, von dahergelaufenen, oder auf dem Mainstream dahergeschwommenen Propheten, verkündet werden. „Welcome Refugees“ steht auf den Abtretern der Zeit, die vor Türen liegen, wo schon lange keiner mehr gekehrt hat … aber die Sterne schicken immer noch ihre Strahlen durch den gekrümmten Raum – der sich übrigens weder in der Zeit noch durch die Masse krümmt, sondern vor Lachen. Die größte Anziehungskraft besitzt immer noch der starke Schwachsinn, oder der schwache Starrsinn, ganz wie man möchte, obwohl das auch schon egal ist. Niemand wird sich je darum kümmern. Höchstens der Pferdefuß, den hier wohl alles zu haben scheint.

Halten wir uns doch die Unterhosen der Großmutter des Teufels vor die sensiblen Näschen und schnuppern wir die Morgenluft einer unausweichlichen Zukunft, die jetzt schon unsere Herzen erfreut, weil es uns dann nicht mehr geben wird. Nein, mit „uns“ meine ich nicht „uns“, nicht unsere Väter, unsere Mütter, unsere Großväter, Großmütter etc. sondern alles, was mit „uns“ zusammenhing: die Leute halt, die diesen bescheuerten Kontinent mal besiedelt hatten, um auf ihm die Grundlagen für Wohlstand und Zivilisation zu entwerfen. „Toleranz“ kommt nicht aus dem Neandertalischen, und ein Weißrückengorilla vom Ruwenzori ist nicht von derselben Art wie Thomas Edison … das wird nur immer wieder behauptet, bevor einer hierzulande eine ganze Fabrik, samt ihren Patenten, hinter den Mond verkauft.

In der Schlossallee lachen die Geldscheine, die bis in die Parkstraße reichen, doch durch die Goethestraße zieht das Bahnhofsgesindel aus dem Weltgefängnis, um 4000 Irgendwas einzuziehen … und sie rotieren immer schneller! Nur die legalen Mitspieler kommen ständig den Kraftwerken in die Quere und müssen blechen und blechen und blechen! Bei jeder Runde werden die Mieten unerschwinglicher, die Pferdefüße trampeliger und überhaupt alles schwieriger. Man traut sich ja schon nicht mehr auf die Straße, muss aber – sonst verwirklicht sich alles ohne uns. Dort spielen die Ganoven Strippoker mit gezinkten Karten: Ausziehen ist für die Wehrlosen Pflicht! Aber später lässt sich dann auf einmal nicht mehr nachvollziehen, was passiert ist. Klar, jeder will möglichst viele Deppen heranzüchten, die ihm SEIN Spiel finanzieren. Was sonst noch so geschieht, ist völlig egal!

Ausbaldowert wurde das Ganze von idiotisch klugen Vernichtungsstrategen, die sich zwar nicht einmal selbst die Schuhe zubinden können, aber im Kindergarten die freche Lippe riskieren, weil sie genau wissen, daß man das Lügen besonders gut erlernen kann. Lügen ist einfacher als Wahrheiten erkennen und danach handeln. Orientieren tun sie sich am Rauschgift, das von unseren Vorfahren, ja, diesmal stimmt das mit dem „unser“, entschlossen bekämpft worden ist. Aber es ist eben KEIN „Unser“ das z. B. im Vater vorkommt, sondern in den Einfällen … wobei aber nicht die Einfälle der Hunnen, oder sonstiger schräger Zeitgenossen, die man heutzutage ja gar nicht mehr erwähnen darf, gemeint sind, sondern eben IDEEN!! Beim Monopoly kriegt man die allerdings nicht, wenn man dabei ist, jeden neuen Umlauf für die anderen so sehr zu verteuern, daß sie sich selbst aufgeben müssen.

Wahr ist, daß wer die richtigen „Quellen“ hat, sich alles leisten kann – Know How und dergleichen. Hast du was, dann wirst du unberechenbar! Sollte man deshalb genau darauf achten, wer wozu kommt? Oder ist das verhetzend? Klar ist aber doch, daß einer, der genug Fleisch befehligt, mächtig aufsprechen kann, oder? Und welches Fleisch lässt sich am leichtesten befehligen? Natürlich: das primitive! Nein, auch das hasserfüllte, das neidische, das hungernde, das unfähige! Jeder will was vom Kuchen! Da spielt es doch keine Rolle, wer ihn gebacken hat – er ist nun einmal da … her damit! Und wenn jetzt aber einer kommt, der nicht neidisch auf Unfähige ist und versucht Hungernden zu helfen, indem er sie ermahnt, nicht immer die Voraussetzungen für den Hunger zu schaffen … was ist der dann? Richtig: ein Extremist! Wasss dennn sonst? Wo die andern doch bloß auch leben wollen …

Dreh deine Runden, sag, du findest das Spiel Scheiße, möchtest aber deinen Anteil haben. Sag, die Mitspieler sollen sofort alles an dich überweisen, weil du bisher zu kurz gekommen bist … oder zu oft in das falsche Ziel … und dann schlag alles zu Brei! Das ist die Lösung: Konsumiere das alte, zuverlässige Rauschgift, das dich in die Hände derer übergibt, die dich plattmachen können, wenn es ihnen grade mal so gefällt, und dann okkupiere die Schlossallee! Schmeiß ihren Besitzer raus. Dann geht es dir sofort besser. Verheize die Möbel, fahr die Luxuslimousine zu Schrott und nimm dir die Frau des Besitzers als Sklavin, zusätzlich zu deinen Gefährtinnen, die du unter deine Knute gezwungen hast. Spuck auf alles, was vor dir war, und geh deinen Weg, von dem du selbst leider keine Ahnung hast, in deinem minderbemittelten Zustand. Aber geh ihn mit Überzeugung – geh über Los!

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Kommentare

29. Aug 2018

Der Sapiens ist Vergangenheit -
jetzt kommt eine neue Zeit!

LG Alf