Was das Gewissen mit dem Erdkreis zu tun hat

von Alf Glocker
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Sein Gewissen zu beruhigen, ist ganz wichtig für eine bestimmte Tierart auf Erden, die sich als „vernunftbegabt“ bezeichnet. Damit hatte sie schon immer Probleme! Aber diese sogenannten „Bisse“ des Gewissens kennen die anderen Tierarten gar nicht. Warum? Weil sich bei ihnen alles von selbst regelt!

Wenn die Heuschrecken schwärmen, dann fressen sie alles kahl und wenn sie alles kahl gefressen haben und es nichts mehr gibt, dann verhungern sie einfach. Das ist ganz einfach! Sie kriegen weder einen Orden fürs Leerfressen, noch sterben sie „heldenhaft“. Sie sind da und dann eben nicht mehr!

Ebenso ist es mit den Wanderungen der großen Herden. Sie ziehen von Weidegrund zu Weidegrund, wo sie, nach bestem Wissen und Gewissen, äsen und fressen, was das Zeug hält – und nebenbei werden sie unaufhaltsam mehr. Sie fragen nicht, ob sie sich das leisten können, sie pflanzen sich fort und fort und fort …

Aber das klappt nur, solange sie noch etwas zum Abgrasen haben. Wenn da nichts mehr ist, dann können sie nirgendwohin, wo andere sorgsamer mit den Ressourcen umgegangen sind und sich weniger fortgepflanzt haben, um deren Weiden abzuweiden. Sie werden halt einfach wieder weniger.

Und niemand hat ein schlechtes Gewissen dabei – die Huftiere nicht, die Weidegründe nicht, der liebe Gott nicht und das sogenannte „vernunftbegabte Wesen“ auch nicht. Wer sich schneller verbreitet als es die Umstände zulassen, der stirbt! Das hat niemand aufgeschrieben, das passiert einfach.

Die Raubtiere „helfen“ der Natur, sich selbst im Gleichgewicht zu halten. Gibt es mehr Herdentiere, gibt es mehr Fleischfresser – und wenn eine Art deutlich überhandnimmt, dann helfen keine Spenden, dann wird sie durch die herrschenden neuen Voraussetzungen dezimiert. Daran ist nicht zu rütteln.

Niemand im Tierreich ist blöde genug, den Vorgang der Geburt heiligsprechen zu wollen! Natürlich wollen alle Tiere sich erfolgreich verbreiten und ihre Welt beherrschen, aber das ist, für die Tiere leider und für die Natur zum Glück: unmöglich! Und das soll schlecht sein?

Nein, nein, bei den Tieren ist das natürlich gut! Sie können ihre Welt ja nicht selber in Ordnung bringen … wie z. B. der Mensch. Wenn sich der Mensch explosionsartig vermehrt, dann baut er zum Ausgleich höhere Wohnhäuser, größere Fabrikanlagen, er entdeckt immer neue Minen, Ölfelder etc.

Das kann endlos so weitergehen! Eines Tages wird es Milliardenstädte geben, Fabrikanlagen, so groß wie ganz Brasilien, oder Afrika – und das Essen wird aus Bestandteilen des luftleeren Raumes zwischen den Sternen produziert werden, wobei das Gewissen durch die Aufteilung der Sozialleistungen beruhigt wird.

Und was „Gewissen“ ist, das hat eine Tierart der Spezies „Mensch“ akribisch erlernt! „Gewissen“ = die rücksichtslose Rücksichtnahme! Kein Menschenwesen darf verhungern, egal wie gedankenlos seine Erzeuger waren. „Die jeweiligen Bräuche der entsprechenden Völker müssen gewissenhaft akzeptiert werden!“

Wohin die großen Herden auch ziehen, wo die Heuschrecken einfallen, egal was den Raubtieren einfällt – alles ist gut! Die einen machen‘s halt so und die anderen eben anders. Das Darübernachdenken kann man getrost den Pferden überlassen – die haben bereits in den Kriegen die Orden bekommen – der größeren Köpfe wegen.

Wenn aber die Pferde, die Krokodile, die Pro- und die Anti-Lopen für uns denken, dann geht wieder mal, ganz wie es die Natur bestimmt, alles „von selbst“. Will heißen: Alles wird kahl gefressen! Die Welt wird sich verändern … zum Vorteil derer, die nicht gedacht haben, also auch nichts mit ihr anfangen können.

Die anderen, die nicht selbst herausgefunden haben, was „Gewissen“ eigentlich ist, sondern in der Schule lernen mussten, daß es die Heiligsprechung des Dummfleisches bedeutet, werden den Platz räumen müssen, für robustere Sorten, die viel besser verstehen, warum es wichtig ist, daß ihnen der Erdkreis gehört!

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Kommentare

06. Dez 2018

Harharr... ich wollte erst nicht, aber dann hat sich doch nichts anderes ergeben,
also habe ich mich auch ergeben...in mein schicksal...

LG Alf

06. Dez 2018

Alf, ich habe neulich im Weltspiegel einen Bericht aus einer der ärmsten Gegenden Afrikas gesehen. Es gibt dort bereits Menschen, die eingesehen haben, dass es weitaus besser ist, wenige Kinder gut zu ernähren, als mitansehen zu müssen, wie (zu) viele eigene Kinder verhungern und darben müssen: AfrikanerInnen. Die Entwicklung schreitet, wenn auch langsam, voran.

LG Annelie

06. Dez 2018

Na, das ist doch mal ein Wort!
Hoffentlich macht das Schule...

Aber es muss schneller gehen - die Bevölkerungsexplosion (insgesamt) ist immer noch exponentiell!

LG Alf

06. Dez 2018

Der Mars - der Plastik-Kontinent, im Ozean:
Schlau scheint man an der Lösung dran ...

LG Axel

06. Dez 2018

Ja, ein Plastik-Kontinent wär gut -
wenn er auf dem Mars wäre...

LG Alf