Aavaa

von Asja Aditi
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Er schaut in den Himmel. Er wird nie wieder vergessen, wie sie in heilte, wie sie ihm den rechten Weg zeigte. Letztendlich aber, musste er immer selber den Weg gehen, selber aufstehen, selber leben. Er weiß nicht wieso, aber er ist ihr dankbar. Ja klar, sie ist gegangen, aber er hat eigene Freunde, ein eigenes Apartment. Er hat ein eigenes Leben, dass auch ohne sie weiterhin existiert. Sie hat ihn wirklich gerettet, nicht wie Adreana.

„Du denkst an sie, nicht wahr?“

Ertappt zuckte er zusammen: „Ja, Agatha. Ich liebe sie, dass vergeht nicht so schnell.“

„Und mich? Mich liebst du nicht?“

Er runzelt die Stirn, was meinte sie damit: „Doch natürlich, du bist doch meine gute, liebliche Schwester.“

„Aber du würdest mich für sie verlassen!?“

„Wie kannst du dich mit ihr vergleichen?“

„Ich bin deine Schwester, deine Familie.“

„JA, aber bei ihr fühle ich mich, als hätte ich mein Ziel erreicht.“

„Also würdest du dich für sie entscheiden?“

„Ohne zu zögern.“

„Warum? Ich mag sie nicht.“

„Ach Schwesterlein, das liegt daran, dass sie wirklich gut und rein ist. Es liegt daran, dass sie alles ist, was du gerne sein würdest.“

„Willst du damit sagen, ich sei schlecht?“

„Du weißt, sie kann so herrlich selbstlos sein ohne es als selbstlos zu empfinden. Aavaa, die Melodie, der Ruf. Die Bedeutung passt zu ihr, es geht von ihr dieses Gefühl aus. Es ist als würde sie nach mir rufen. Ich liebe sie.“

„Vielleicht hat sie dich verhext?!“

„Dann will ich, dass der Zauber für immer hält.“

„Sie ist wieder da. Sie wartet im Wohnzimmer. Du weißt, sie wird wieder gehen.“

„Ich weiß, aber sie wird immer wieder zurückkommen. Sie ist wie ein Vogel, wenn der Winter naht fliegt sie in den Süden. Ihr Süden bin ich. Sie wird immer wieder zurückkommen.“

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