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Babyhexe Roswitha

Bild von Anita Zöhrer
Bibliothek

Ich flieg weg und komm nie wieder!

Gesagt getan. Erst ist es ihr Vogel, der das Weite sucht, und jetzt Babyhexe Roswitha. Sie schwingt sich auf ihren Besen und hebt ab. Wohin die Reise geht, sie weiß es nicht. Immer der Nase nach, sagt sie sich. Ist ja auch nicht schwer, so groß wie sie ist.

Es wird dunkel. Die Sonne geht unter, Sterne und Mond gehen auf. Zeit zum Träumen. Babyhexe Roswitha legt sich auf ihren Besen und träumt von ihren Prinzen. Vielleicht wohnt er ja hier oben, hoch oben in den Sternen. Auf jeden Fall nicht hinterm Mond, dort war sie nämlich schon. Er ist sehr nett, der Mann, der dort wohnt, aber dieser ihr Prinz? Weit gefehlt.

Plötzlich kracht es. Ein unerwartetes Feuerwerk. Federn eines Vogels wirbeln durch die Luft, Trümmer von Babyhexe Roswithas Besen regnen zur Erde herab. Babyhexe Roswitha kracht durch das Dach eines Stalles. Sicher und weich landet sie in Heu zwischen Ochs und Esel. Weihnachtsstimmung erwacht in ihr. Es staubt. Jemand kommt neben ihr im Heu zur Landung. Ist es ihr Prinz? Weit gefehlt. Es ist ihr Vogel. Babyhexe Roswitha nimmt es gelassen. Ihren Prinzen hat sie zwar nicht gefunden, dafür hat sie ihren Vogel wieder.

Interne Verweise

Kommentare

30. Mär 2021

Da flog der Leser gerne mit -
Da er 'nen Absturz nicht erlitt!

LG Axel