Gefährliche Intelligenztests – 29. Menschen, Mächte, Möglichkeiten

Bild von Alf Glocker
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Machen wir jetzt doch einmal den gefährlichsten Intelligenztest, den man sich überhaupt vorstellen kann: Testen wir unser Gehirn an der nackten Realität! Fragen wir uns: „Was würden wir sehen, wenn wir die Augen bewusst aufmachen würden?“ Natürlich fallen uns dabei sofort, allerdings mehr unbewusst, also eher als ganz leise Stimmen, die Päpste ein, die Inquisition, die Hexenverbrennungen, die großen Diktatoren der Geschichte und ihre Polizeiapparate, die ihnen ein eher sorgenfreies Leben gesichert haben.

Also neigen wir daraufhin wieder zur Flucht nach vorne – mitten in die Misere hinein, in der wir gerade stecken und wollen uns bei Gott und allen Heiligen, dem Teufel und seinen Vasallen, bloß nicht mit dem beschäftigen, was uns da umgibt ... jedenfalls nicht als Fragenkomplex, sondern höchstens als Antwort-System, das uns hilfreich zur Seite steht. Aber was steckt hinter all den Geschehnissen, die immer wieder ihre blutigen Opfer fordern, die wir anscheinend unbedingt zu bringen haben, weil man uns sonst verfolgt?

Nichts! „Dahinter steckt gaaar nichts!“ brüllen die Lautsprecher aus allen bestochenen oder erpressten Nachrichtenköpfen, um uns, „hoch vernünftig“ so lange einzulullen, bis wir den Suizid für die größte aller Weisheiten halten. Worte wie „gemeinsam“, oder „Räder müssen rollen“ fallen uns ein und werden einigermaßen begeistert aufgenommen, weil eben alle so klug zu denken scheinen – alle, die von der Angst geleitet sind, unangenehm aufzufallen. Das ist Intelligenz! Dasss issst Innntellligennzz?? Na denn prost!

Sollen wir dann einmal saudumm sein und versuchen, wenigstens für uns selber zu klären, was da in Wirklichkeit vorgeht? Jaja, aber bitte klammheimlich – niemand darf davon erfahren, niemand darf wissen, was wir uns für Fragen stellen, sonst droht die Guillotine, der Strick, die Spritze, der Stuhl, oder einfach das Messer auf der Straße, die Bombe auf einem öffentlichen Platz, das Auto auf dem Bürgersteig, oder ein Rudel Märtyrer, die uns totschlagen wollen ... Was müssen wir tun, um nichts zu verstehen?

Ganz einfach: Wir schauen einmal genauer hin! Nicht nur einfach so, oberflächlich und dressiert, sondern neutral und analytisch! Geht das? Offiziell geht das natürlich nicht – aber stellen wir uns doch einmal mal vor, wir wären Tiere und wollten einfach nur überleben, unsere Art erhalten und uns als das, was wir sind auch tatsächlich wohlfühlen. Was sehen wir dann? Genau: Eine Welt voller Fallen! Aufgestellt wurden sie von einer geheimnisvollen Instanz, die immer nur Leute bevorzugt, die uns ausrotten möchten ...

Kann das sein? „Naeiiienn, das kann nicht sein!“ brüllt uns da schon wieder jemand ins Ohr. Haben wir, einmal mehr, zu laut gedacht? Nehmen wir eine Zeitung zur Hand, nein, informieren wir uns umfassender: Vergleichen wir die Zeitungsmeldungen aus dem ganzen Land! Was lesen wir? „Unschuldiger Bürger in Falle getappt!“ Oder: „Ganz normale Frau von einer Horde Fremder besudelt!“ In den Nachrichten kommt nichts davon!

Was schließen wir daraus? Daß in irgendeiner abstrakten Realität nichts passiert ist? Wenn wir das glauben, dann haben wir den Test aus der Sicht der Regierungskreise bestanden, sind aber dumm wie Bohnenstroh! Wir bekommen unseren Lohn, wir dürfen noch ein Weilchen so weitermachen wie bisher, wir dürfen lieben, essen, trinken und atmen, nur sagen dürfen wir halt nichts. Und eines Tages sind wir dann wegrationalisiert worden. Weiter nichts! Na und?! Das macht doch nichts! Das war doch immer schon so?

So so! So war das also ... aha! Kann schon sein, aber bislang ist noch niemand so blöd gewesen, sich selbst ausrotten zu wollen. Nichtmal ein Tier, kein Insekt, kein Vogel, kein Fisch, kein Vollidiot – nur wir wollen das ... warum? Na, weil wir „gebildet“ sind. Wir „wissen“ heutzutage, daß alle Menschen gleich sind und sich in nichts voneinander unterscheiden. Wir wissen nur, daß die einen schlecht und die anderen weniger schlecht sind! Wir müssen z. B. darauf achten, daß die „indigenen Völker“ beschützt werden.

Die sind nämlich wertvoll, obwohl sie sich doch gar nicht von uns unterscheiden! Wenn einer von uns umgebracht wird, dann geschah das aus einer gewissen „geistigen Verwirrung“ heraus und kann nicht bestraft werden, weil der Täter „unzurechnungsfähig“ war. Egal wie oft das auch geschieht, es steckt keine Absicht dahinter! Merkt euch das! Sollte allerdings einer von euch, jemandem etwas zuleide tun oder auch nur beiläufig erwähnen, daß gewisse Kreise nur aus Mördern und Sympathisanten von Mördern bestehen, dann ist das böse.

So einer muss sofort zur Rechenschaft gezogen werden, da er die allgemeine Sicherheit gefährdet ... Was stimmt hier nicht? Sind wir denn alle verrückt geworden? Können wir nicht mehr unterscheiden? Sind die Grenzen zwischen wahr und unwahr wirklich so fließend, wie man es uns einzureden versucht? Beantworten wir doch einfach nur 3 Fragen, nur für uns, und verstecken wir uns dann sofort wo man uns nicht findet, denn man wird uns in einer verbrecherisch-mörderischen Gemeinschaft wohl nicht mehr dulden wollen.

Die Fragen: 1.: Wer macht was warum und was folgt in aller Regel auf diese seine Tat?
2.: Wer will uns warum weismachen, daß alles, was eine Bande von Mördern und Verbrechern, in dieser unserer Gegenwart, macht, kein Vergehen ist, daß jedoch alles, was unsere Vorfahren jemals getan haben, verabscheuungswürdig und schlecht ist? 3.: Was geht daraus hervor, wenn wir die 3 Fragen gegeneinander abwägen? Ein Komplott? Die Furcht der Mächtigen vor noch Mächtigeren? Eine total absurde Welt? Suchen wir uns was aus!

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Kommentare

02. Dez 2020

Drum soll man keine Fragen stellen -
Denn die machen doch bloß Dellen ...

LG Axel

02. Dez 2020

Genau so sieht es grade aus:
Wir leben froh im Irrenhaus!

LG Alf