Grandioser Erfolg für ‚Fools For Future of Big Business‘

Bild von Q.A. Juyub
Mitglied

Ein weiterer, bahnbrechender Erfolg für die ‚Apostel der permanenten Apokalypse‘ und deren weniger gläubigen, sie steuernden Lobbygruppen. Aufgrund ihrer mit Wohlwollen betrachteten Petition befasst sich nun die Nationalversammlung mit einer strengeren Rationierung der Atemluft im Rahmen des neuen Klimaschutzgesetzes.
Circa eine Minute vor Ablauf der Frist hinsichtlich von Petitionen an die absurdistanische Nationalversammlung erreichte die Petition der ferngesteuerten Gläubigen mit einem Zuwachs von 45000 Mitzeichnern die erforderliche Anzahl von 50000 Unterschriften. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine irgendwie geartete Manipulation, sondern um den mystischen Einfluss höherer Mächte, die voll auf Weltrettung stehen und mächtig daran verdienen möchten. Zur allgemeinen Freude der Mitglieder darf sich nun der absurdistanische Wohlfahrtsausschuss mit den äußerst willkommenen Forderungen der regierungs-konformen Protestbewegung beschäftigen. So soll im Rahmen des ‚Vorschlags‘ ein Zwang zur generellen Verwendung von Atemluftgeräten mit einem limitierten Vorrat an Sauerstoff zwecks Reduzierung von CO2-Emissionen durchgesetzt werden. Aus total humanitären Gründen und zur Füllung der Staatskasse soll den Bürgern der Erwerb Emissionszertifikaten freigestellt werden, damit die Besserverdienenden unter diesen nicht etwa in Atemnot geraten; ab einer gewissen Einkommensobergrenze entfällt natürlich jeglicher Gerätezwang, da man Angehörigen der gesellschaftlichen Elite nicht zumuten kann, durch das Tragen einer Sauerstoffmaske bei der Rettung des Planeten behindert zu werden.
Initiator der Petition ist der renommierte Lobbyist Dr. Mabuse, der im Rahmen seiner Verträge mit dem absurdistanischen Kabinett und diverser Hersteller von Atemluftgeräten momentan überzeugter Anhänger der dogmatischen, aber nützlichen Apostel ist. Der rührige, neuapostolische Doktorand drückte im Interview mit uns vorsichtshalber drucken wir das nicht ab, um unsere unbedarften Leser nicht zu verwirren – seine Zuversicht aus, dass sich die Umsätze der von ihm vertretenen Unternehmen immens erhöhen und die ewig klamme Staatskasse durch eine wohltuende Flut zusätzlicher Einnahmen gefüllt werden möge. Nach intensiver Rückfrage bemerkte unser Gesprächspartner ungewöhnlich heiter, dass bei der Kampagne die Gesamtrettung der göttlichen Schöpfung absolute Priorität hätte; bis auf weiteres und solange die Verträge nicht auslaufen würden jedenfalls.
Zum Abschluss möchten wir (die Redaktion) darauf hinweisen, dass wenn Sie glauben, Klimarettung sei notwendig, aber momentan gutgläubige Leute für ein wirklich übles Spiel instrumentalisiert werden, dann handelt es sich dabei vermutlich um die reine, unverfälschte Wahrheit.

Interne Verweise

Kommentare

15. Jan 2021

Harharr - sehr erfrischend!

LG Alf

15. Jan 2021

Laufend dicke Luft bei mir -
Kriegt die Krause nicht ihr Bier ...

LG Axel

15. Jan 2021

Man zahle auch für Luft und Liebe, sonst gibt's staatlich klimaneutrale Hiebe.
LG
JU