Lernen mit gedruckten Büchern - Vorteile gegenüber E-Books

21. November 2018
Bild zeigt Student mit Büchern beim Lernen
Copyright von Diego Cervo / shutterstock

Seit Jahren schreitet die Digitalisierung voran. Auf den stationären Buchhandel hat sich das jedoch nicht so dramatisch ausgewirkt, wie angenommen wird. Gedruckte Bücher sind auch heute noch beliebt und machen den Hauptanteil des Buchmarkts aus. Studenten bevorzugen sie zumeist, weil sich mit gedruckten Büchern besser arbeiten lässt. Auf shop.studibuch.de gibt es speziell für Studenten eine große Auswahl an Fachbüchern und Literatur zu sämtlichen Studienfächern.

E-Book vs. Buch

Die Entwicklung des Buches, wie wir es heute kennen, hat ganze 60 Jahrhunderte gedauert. Angefangen mit dem Papyrus der alten Ägypter vor 6000 Jahren, über zu Johannes Gutenbergs Buchdruck 1450 bis zu den heutigen Offset- und Digitaldruck-Varianten zieht sich die Geschichte. Nichts symbolisiert Bildung, Erkenntnis und Wissen so sehr wie eine Bibliothek voller Bücher. 1971 entstand das erste E-Book. Es war die digitalisierte amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Inzwischen ist die Digitalisierung schon viel weiter vorangeschritten. Insbesondere im Bildungssektor wird zunehmend der Schwerpunkt auf digitale Lernmethoden gesetzt. Dabei eignen sich gedruckte Bücher für die meisten Studenten besser zum Lernen. Warum das so ist, kommt gleich zur Sprache.

Natürlich haben auch E-Books ihre Stärken und Vorteile. Auf Reisen, während der Zugfahrt oder am Strand findet ein E-Book-Reader bequem in der Handtasche Platz. Bei einem qualitativ hochwertigen E-Book-Reader ist das Lesen außerdem durch den Bildschirm äußerst angenehm. Um die 1400-2000 Bücher kann man auf einem E-Book-Reader speichern und trägt doch nur ca. 180 Gramm mit sich herum. Warum sollte man noch gedruckte Bücher kaufen?

Ein Buch vermittelt den meisten Menschen ein anderes Gefühl als ein E-Book. Einen Gegenstand zu haben, den man ins Regal stellen kann, wirkt anders als das Herunterladen einer PDF-Datei. Die Durchführung einiger Experimente an der Boston University und der Universität Basel hat ergeben, dass gedruckte Bücher beliebter sind als E-Books und die meisten Menschen mehr Geld für etwas Gedrucktes ausgeben würden als für etwas Digitales. Ein Grund dafür war unter anderem, dass die Probanden bei einem E-Book weniger das Gefühl hatten, es zu besitzen, als bei einem gedruckten Buch. Ein Buch ist greifbar. Ein Verhältnis zum Gegenstand wird dadurch besser hergestellt.

Warum gedruckte Bücher insbesondere für Studenten die bessere Wahl sind

Laut einer Studie der Stavanger Universität erinnert man sich schlechter an Texte, die man als E-Book gelesen hat im Gegensatz zu Texten in gedruckter Form. Die Studienleiterin vermutet, das Umblättern der Seiten spiele dabei eine entscheidene Rolle. Auch das Markieren von Textstellen und Randnotizen sind auf einigen E-Book-Dateien nicht möglich oder es ist umständlich zu bewerkstelligen. Von Post-It's ganz zu Schweigen. Für Studenten sind diese Aspekte nachteilig. Manche Bücher muss man sich im Studium einfach durcharbeiten. Zum effektiven Lernen und Arbeiten sind gedruckte Bücher nach wie vor die beste Möglichkeit. Doch es gibt noch weitere Vorteile, die man an einem Buch hat:

  • E-Books kann man nicht einfach an einen Freund ausleihen.
  • Man kann ein fertig gelesenes Buch auch nicht wieder verkaufen. "Hardcopy" hingegen bietet diese Möglichkeit.
  • Manche Bücher benötigt der Student außerdem ausschließlich in einem bestimmten Semester.

Gebrauchte Fachliteratur kann dann beispielweise auf studibuch.de verkauft werden. Die Bücher werden dort wiederum von Studenten gekauft. Viele Studenten kaufen gebrauchte Bücher, da die Fachliteratur oft teuer ist, das Budget hingegen verhältnismäßig gering.

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