Reformationsjahr

von Ekkehard Walter
Mitglied

Oh welch reiche Gnad ward uns zuteil
als beginnend durch des Reformators 95 Thesen
die Buchdruckkunst dann druckte das Heil,
das einst lateinisch nur gewesen,
doch jetzt in deutscher Sprach zu haben war.
Das einfache Volk bekam Gottes Wort
und verstand dessen Inhalt sogar.
Diese Reformation Luthers setzte sich bis heute fort,
wir feiern nun das 500'te Jahr.
.

Eine Hymne auf 500 Jahre Reformation Martin Luthers.

Veröffentlicht / Quelle: 
bisher ohne

Buchempfehlung:

92 Seiten / Taschenbuch
145 Seiten / Taschenbuch
EUR 8,50
Rechtshinweis:
Für diesen Beitrag ist eine unkommerzielle Nutzung erlaubt, alle Rechte verbleiben jedoch beim Autor/bei der Autorin.

Interne Verweise

Kommentare

01. Feb 2017

- und verstand dessen Inhalt sogar- ... nur mit dem Umsetzen hapert`s weiterhin.
LG Soléa

02. Feb 2017

wer ihn preist und feiert,der hat ihn nicht im Original gelesen.
'Vom unfreien Willen ( de servo arbitrio)' , sein Konflikt mit Erasmus , seine
Einlassungen zu Frauen,Juden,Behinderten etc . . . ich krieg die Krise.
ulli

02. Feb 2017

Ich feiere nicht Luther, sondern die Übersetzung der Bibel und die Veränderungen damals nur katholischen Kirche, die die Menschheit unterdrückte und den Ablasshandel für Sünden predigte, womit dann der Petersdom gebaut wurde und das ist Fakt. LG Ekki

10. Mär 2017

Luther hat mit seiner Bibelübersetzung (innnerhalb weniger Monate!) die deutsche Sprache vereinheitlicht und geprägt. Ein großes Verdienst, viel zu wenig gewürdigt. Es war ein unglaublich mutiger Schritt, sich allein als junger Mönch unter Inkaufnahme der Todesstrafe gegen die damals moralisch völlig verrottete Institution Kirche zu stellen. Er wollte reformieren, nicht spalten. Aus heutiger Sicht war seine Einstellung zu Frauen oder Juden (besonders im Alter) inakzeptabel. Man kann dem älteren Luther einiges vorwerfen - aber man muss bedenken, dass er ein von seiner Zeit geprägter Mensch war und im Alter nicht mehr gesund und resigniert. Die Reformation aber war dringend norwendig. Wir in Deutschland sollten sie (und damit Martin Luther) aller teilweise berechtigten Kritik zum Trotz - feiern. Ganz gleich, ob wir evangelisch oder katholisch sind oder Atheisten. Durchaus mit etwas Stolz, er war einer der großen Deutschen.
LG Marie

10. Mär 2017

Jede/r mag ihn aus persönlicher Perspektive bewerten.
Für mich bleibt er,was Glaubensinhalte anbelangt,sehr problematsich.
Nicht viel zu feiern.
Das gilt aus meiner Sicht für alle religiösen Fanatiker mit Offenbarungserlebnissen.
Zeitgeist in Luthers Epoche war übrigens auch der europäische Humanismus.Man lese bei Interesse z.B. :S.Zweig zu Luther oder Kurt Flasch und messe ihn seinen seinen Schriften im Original.
ulli