Die Schönheit im Schmutz

von Alf Glocker
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Metallisch grüne Fliegen tummeln
sich verträumt auf Aas und Kot,
und Neandertaler bummeln,
schon im frühen Morgenrot,
durch zentrale Einkaufsstraßen –
es ist einfach nicht fassen!

Wundervolle Blüten sterben,
weil sie grobe Hände brachen,
und hundsgemeine Deppen werben
für ganz unbrauchbare Sachen,
doch der Geistespöbel glänzt –
indem er die Belehrung schwänzt!

In der Sonne glitzern Netze,
in denen Riesenspinnen hängen!
Sie verbreiten hier Gesetze,
die jede Menschlichkeit verdrängen!
Das ist schlecht, in jedem Falle –
doch die Sonne scheint für alle!

Wunderbare Gärten öffnen Pforten
für alle Böcke der Epoche,
und es opfern sich die Torten,
jeden Tag, in jeder Woche,
weil die Schönheit kopflos schweigt –
bis ihr das Schicksal Mores geigt!

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Kommentare

02. Jul 2018

Die Schönheit schweigt - doch dafür spricht
Direkt zum Leser dies Gedicht!

LG Axel

02. Jul 2018

ich hoffe man versteht es auch -
von mir aus denkt man mit dem Bauch!

LG Alf