Lieber leicht

von Robert K. Staege
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Was ihm Aug’ und Ohr vergnüget,
nimmt das Herze dankbar hin,
doch was sonst die Schickung füget,
trübet oftmals Sein und Sinn.

Denn im Leiden muss man hoffen,
dass das Blatt sich wenden mag;
ist das Glück dann eingetroffen
hellt es auf den finstren Tag.

Darum wird es so empfunden
in den Sinnen, in der Brust:
Leichter als in dunklen Stunden,
lebt der Mensch in süßer Lust!

Fröhlich kann er dann bedenken,
ungeängstet durch den Tod,
wie das Leben sich mag senken
einst ins letzte Abendrot.

Geschrieben am 5. Juli 2019

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Kommentare

05. Jul 2019

Sehr gerne gelesen ! HG Olaf