Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

empfohlene Gedichte über das Leben
von Rainer Maria Rilke
von Johanna Ambrosius
von Rainer Maria Rilke
neue Gedichte über das Leben
von Ralf Risse
von Werner Krotz
von D.R. Giller
die schönsten Gedichte über das Leben
von * noé *
von Angélique Duvier
von Rainer Maria Rilke
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 1050 Texten in dieser Kategorie
von * noé *

Lass mich das Leben spüren
mit aller seiner Macht!
(Das Leben, das wir führen,
und das uns so oft schafft ...)

Ich will dies Leben fühlen,
auch wenn's mich meist verbrennt,
ich lebe mit den Zielen,
die…

von Angélique Duvier

Manchmal finde ich Zuflucht
in meinen Träumen,
dann wieder suche ich sie
vergeblich, bei mir.

Ich flüchte nicht vor dem Leben
und schon gar nicht vor dir.

Möchte dem Bösen entkommen,
der Habgier, dem…

von Rainer Maria Rilke

Ich bin auf der Welt zu allein und doch nicht allein genug
um jede Stunde zu weihn.
Ich bin auf der Welt zu gering und doch nicht klein genug
um vor dir zu sein wie ein Ding,
dunkel und klug.
Ich will meinen Willen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mein Herz schlägt links,
mein Herz schlägt rechts,
mal bleibt es still,
mal in der Mitte gefangen.

Meine Gedanken sind leicht,
meine Gedanken sind schwer,
mal bleiben sie leer,
mal von Wolken verhangen…

von Michael Dahm

Die Seele atmet in der Stunde
die ich mir alleine schenke
der Bach flüstert mit Murmelmunde
was ich hier in Freiheit denke

Ich gehe heut wie's mir gegeben
durch des Waldes Andachtshalle
und ich spüre wahres…

von Volker Harmgardt

Blätter verwelken -
meine Haut zeigt Risse,
aber ich lebe noch.

von Lisi Schuur

Beim Umblättern
fiel etwas aus dem Buch
ein Lesezeichen
dessen Sinn nun entfallen ist
langsam blättere ich Seite um Seite
ist es möglich
dass alles mir fremd erscheint
keine heißen Quellen
die…

von Sigrid Hartmann

Am Himmel ein Stern
So nah und doch fern
Ein riesiger Ball
Treibt mit uns im All

Sein strahlendes Licht
Mehr sehen wir nicht
Ist lang nicht mehr dort
Seinen Weg setzt er fort

Ein Punkt nur, ein…

von Volker Harmgardt

F e r n e

1.
Bei Tag liegt Staub auf meiner Haut,
das Leben sehr fern, ist real geworden,
sehr real, zu real.
Mit der Arbeit meiner Hände formte
sich Begehren, besonders schön.
Auf Bildern in trauriger…

von Else Lasker-Schüler

Es ist der Tag im Nebel völlig eingehüllt,
Entseelt begegnen alle Welten sich –
Kaum hingezeichnet wie auf einem Schattenbild.

Wie lange war kein Herz zu meinem mild ...
Die Welt erkaltete, der Mensch verblich.
–…

von Michael Dahm

Schlagt, Flügel, schlagt,
wie lang wart ihr gebunden,
so lange, wie der Wind mir's sagt,
schon seit so vielen Stunden.

Tragt mich über Sehnsuchtsweilen,
fort von Schmerz und Härten,
lasst dort meine Wunden…

von Volker Harmgardt

A l l e s g u t im B l i c k
an diesem friedlichen Punkt -
hoch über der Erde.

von marie mehrfeld

Ist Urkraft des Lebens.
Steht selten still.
Wasser lässt schweben.
Es macht, was es will.

Hilft uns aus Nöten.
Muss nicht gefallen.
Kann wüten und töten.
Und ist in uns allen.

Gefriert schnell…

von Lisi Schuur

Ist so ein herrlicher Morgen
den wissen die Lerchen zu singen
die Wolken verstummen vor Glück

Zerstreut liegen alle Bedenken
das Gras trägt noch sein Winterlang
dem Löwenzahn wird niemals bang

Anmutig…

von Sigrid Hartmann

Betrachtet man ein Spinnennetz,
dann stellt man voll Erstaunen fest,
es sind nicht nur die Klebefäden,
die diese kleinen Tiere weben.

Zuerst braucht jedes Netz den Halt,
zu trotzen stürmischer Gewalt,
an Baum…

von Angélique Duvier

Ein kleiner Hund spielt in einem Teich,
eine Wolke hat sich in einem Baum verfangen,
die Sonne sieht übermüdet aus und bleich,
als wäre ihr das Strahlen ausgegangen.

Der Himmel scheint, als hätte er sich herabgebückt…

von Karin *

Die Worte in Versen,
sie klingen mir lieb.
So leis wie ein
zartes verborgenes Lied.

Gehend getragen
von Worten ganz leicht.
Versonnener Blick…
“Was sagtest du gleich?“

von Lisi Schuur

dass du
die Sternenmeere
mir deutest
eine Nacht lang
über den Wolken
mit mir verbleibst
in unserer Sprache
im zärtlichen Tonfall
in alle vier Himmelsrichtungen
verlaufen sich die Konturen…

von Eva Klingler

Es werden die Oasen zerstört
bleibt der Ruf der Wüsten ungehört
Es werden Kriege geführt
doch mitnichten
das Wesen berührt
Unendlich scheint geschrieben
besonderes Jenen
die da lieben
Besonderes…

von Monika Laakes

Ein halbes Jahrhundert überschritten,
gelacht, geweint, geliebt, gelitten.
Danach ein jedes Jahr ergattert
und dir gesagt, nun lass es flattern,
und heiter geht's weiter mit dem Leben,
das ohnehin nach dir nicht…

von Sigrid Hartmann

Verwundetes Herz
Die Knospe einer Rose
In Kälte und Sturm

von Angélique Duvier

Zeit ist Unruhe
und Flüstern.
Duft und Stille,
Phantasie
und Schweigen.

Verweilen
und Melancholie.
Leises Atmen,
Lachen
und weinen.

Angst, Glück
und trauern.
Spüren,

von Michael Dahm

Ein Stein auf Baches klarem Grund,
beleckt, gedreht und schon ganz rund,
zeigte mir, auf seiner Reise,
des Lebens Schliff auf Kiesel-Weise ...

von Eva Klingler

Wie selbstverständlich
wir Blumen pflückten
Glockenblumen
fehlten nie

Margeriten riechen seltsam
doch Pfefferminze
ist ein Genie

Von der Wiese bis zum Bach
abwärts
bald wieder flach

von Willi Grigor

Er war mein Freund, Kollege, Lehrer,
- der Segelflug war seine Welt -
beim Mittagsplausch ein Spaßvermehrer,
doch sonst wie wir, ein Mensch, kein Held.

Dem Himmel gab er oft die Ehre,
unter, über, in den Wolken,…

von Eva Klingler

Regentropfen an den Fenstern
sie versperren dir den Blick
Zeichnen Wege
malen Muster
halten an
als gäb's nen Trick

Doch unaufhaltsam geht's nach unten
nichts und niemand hält sie auf
Regentropfen…

von Michael Dahm

Ich liebe einsame Stunden
die führen mich zu mir
hier kühl ich meine Wunden
so lange bis ich frier.

Dann betrete ich die Erde
von neuem und von vorn
ich weiß, dass ich nicht werde
noch einmal neugeborn…

von marie mehrfeld

Steine sind Ursubstanz der Erde und ihr Gedächtnis von Anbeginn. Kommen von fernen Sternen und begleiten Lebewesen und unseren Planeten auf dem Weg bis zum Ende. Werkzeuge waren sie und erste Waffen, als ihre Zeit war. Zerrieben von Wasser und…

von Lisi Schuur

Wenn die Zeit
nicht mehr bleiben will
weil der Abschied
verständlich scheint
wenn die Hand
nur noch fallen kann
und ein Lächeln
gefroren weint
wird die Länge zu ungenau
weil der Tag nicht die…

Rezitation:
Lisi Schuur 9/2016
von nabatea buchler

Was wollt' ich nicht schon alles werden -
Tierarzt,Gärtner,Architekt.....
So habe ich in meinem Leben
schon so manches abgecheckt.

Hab Briefe bei der Post sortiert,
das Cinemaxx geputzt,
hab Autos wieder auf…

von Annelie Kelch

Sechs Häuser standen in Flammen innerhalb einer Woche;
ich half nicht, sie zu löschen, stand einfach nur da
und sah zu, wie mein Gartenhaus verkohlte,
mein Gartenhaus, darin ich elf Romane schrieb.
Rache riecht nach…

von Angélique Duvier

Das größte Geschenk ist mein Leben,
es gab mir Augen, die wundervolle Dinge sehen
und sie auch vor den hässlichen nicht verschließen.
Es gab mir zwei Ohren, die dem Gesang der Vögel lauschen,
und das Rauschen des Flusses…

von Angélique Duvier

Im frühen Abendglanze
der untergehenden Sonne
unvermutet ein strahlend Licht,
von gläserner Transparenz.

Ein Zauberspiel der Wolken,
ein kleines Geschenk der Natur,
eine Berührung des Himmels
mit der…

von Julia Körner

Verstörender Anblick
Die Einsamkeit

Mit Plastiktüte
Und Gehstock

Die Geselligkeit suchend
Im falschen Film

Inmitten von Menschen
Und doch allein

Weil Nähe
Aussterben kann

von Angélique Duvier

Ich sprang in eine Pfütze,
dass das Wasser nur so spritze,
es machte großen Spaß,
meine Füße wurden nass,
doch das war mir ganz egal,
durch Pfützen springen ist legal.
Ich fühlte mich wie ein Kind,
tanzte…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.