Leuchten im Nebel

von marie mehrfeld
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der Dämmerung graues Grau über dem Brachland der Öde
verschleiert die klare Sicht zurück in vergessenes Glück,

du einsamer blattloser Baum, gezeichnet vom jähen Verfall,
stürzen wirst bald selbst du und dich nicht mehr erheben,

wie alles, das atmet und blüht, zerstoßene Steine der Trauer
verschwimmen verblasst im Spiegel zerbrochener Lieben,

zielloses Wabern der Ahnung, doch immer noch Hand in Hand,
hoffendes Harren auf letztes Leuchten in nahenden Nebeln

Fotos kostenlos, bearbeitet

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Kommentare

26. Jan 2019

Text und Bild, sie boten klare Sicht:
Ein wahres Nebel-Licht-Gedicht ...

LG Axel

27. Jan 2019

Der Reim, von Dir zu mir geschickt,
hat mit Vergnügen mich bestückt …

LG und Dank –
Marie

26. Jan 2019

Liebe Grüße & Ahoi & Dank zu Dir zurück, lieber ismael Alexander, ich freue mich über den gezogenen Hut!

Marie

26. Jan 2019

... es ist mir wahrlich ein Vergnügen Signorina Marie: die Begegnung, wenn auch nur virtuell,
& das feine Gedicht :)

Schönen Sams,

Ahoi

26. Jan 2019

Lob zur Abendstunde. Dein Gedicht über die Endlichkeit des Lebens gefällt mir, Marie. Es ist hoch poetisch und fließt mit gelungenem Versmaß - Alexandriner?

LG
D.R.

26. Jan 2019

Das Gedicht über die Vergänglichkeit – ein Thema, das mich dauernd beschäftigt - ist spontan aus einer Stimmung heraus entstanden, das Versmaß könnte einem Alexandriner entsprechen, ist aber nicht darauf angelegt. Danke für Deine lobenden Worte, Detmar.

LG zurück zu Dir
Marie

27. Jan 2019

Hand in Hand ins ungewisse mit (etwas) Hoffnung im Gepäck auf den Weg in den Nebel – Schwermut macht sich breit …

Sei lieb gegrüßt, Marie
Soléa

27. Jan 2019

Nein, keine Schwermut, nur Nachdenkliches über unsere Vergänglichkeit, immer mit Hoffnung gepaart, danke, liebe Soléa
herzliche Grüße zu Dir und Deiner begabten Tochter - Marie

27. Jan 2019

Blattloses Glühen
Getrübt vom Verfall
Verblassenden Lebens
Lieb letztes Leuchten
von Nähe im Nebel
- Mit allen Sinnen sinnieren über vergangen vergänglich Gewärtiges erspürt in Bild und Gedicht -

LG Yvonne

05. Feb 2019

Des Lebens Sinn vermehrt ergründen -
wenn man es spürt, dass Jahre schwinden …

liebe Grüße mit Dank zurück zu Dir -

Marie

29. Jan 2019

Du schaffst ne wunderbare Poesie
Mit Leuchtkraft, wortstark Harmonie!

Liebe Grüße,
Ella

29. Jan 2019

Danke; das „Suchen - und - Finden - Wollen“ – lese ich in Deinen starken Gedichten auch, liebe Ella …

liebe Grüße - Marie

29. Jan 2019

Schon stand im Nebelkleid die Eiche, wie ein getürmter Riese da ........ kommt mir adhoc in den Sinn, in Verbindung mit Deinem Foto.
LG Jürgen

31. Jan 2019

Danke, Jürgen; auch für die Zeilen aus "Willkommen und Abschied", die sich auf das Foto von der alten Eiche beziehen ...

LG Marie

30. Jan 2019

Wunderbares Gedicht, liebe Marie. Das Bild passt auch hervorragend dazu.

Liebe Grüße,
Annelie

04. Feb 2019

Das Bild - ein Traum
von einem Baum ...

... es ist solch' würdevoller Gedanken und Worte würdig!

Liebe Grüße vom Alfred!