schmaler Grat

von marie mehrfeld
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das Echo des Schmerzes, das Echo der Lust, das Echo
der Liebe und der Trauer im dunkelgrünen Rauschen des
Blätterwalds unvermutet eingetaucht in nimmermüde

fließende Wasser der Zeit, gespiegelt von deinen Augen,
deinem wissenden Herz und meinem Blick auf euch, ihr
weisen alten steinernen Zeugen der Geschichte der Erde,

hauche ich in meine bittend geöffneten Hände und warte
darauf, dass sich unsere Wünsche verwirklichen beim
Träumen vom Fliegen, doch wir werden nicht verschont,

werden immer wieder vertrieben aus den üppig blühenden
Gärten der Phantasie, immer wieder erneut kehren wir ein
in uns selbst und fahnden meistens vergebens mit dennoch

hoffendem Suchen nach dem Grund unseres Seins - und
setzen gefasst einen müden Fuß vor den anderen - beim
endlichen Wandern auf dem schmalen Grat dieses Lebens

Buchempfehlung:

92 Seiten / Taschenbuch
EUR 9,50

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Kommentare

07. Jun 2019

Wir wandern auf dem schmalen Grad!
(Frau Krause auf dem Trampel-Pfad ...)

LG Axel

08. Jun 2019

Wir müssen die Balance behalten
und hoffend Zukunft mitgestalten …

LG mit Dank zurück - Marie

08. Jun 2019

Noch schmaler sind die Pfade geworden.
Wie sind sie wohl erst übermorgen …?

Liebe Grüße
Soléa

08. Jun 2019

Betrachten wir das Übermorgen –
dann müssen wir uns wirklich sorgen …

Danke und herzliche Grüße zu Dir, liebe Soléa!
Marie

09. Jun 2019

Schön, Deine Sammlung. Ja, alte Steine sind weise, tragen die Geschichte der Erde in sich, wir behauen, verbauen sie schon immer zu Häusern für Menschen und Götter, sie sind Symbole sowohl für die Ewigkeit als auch für den Verfall, wir wandern auf ihnen auf dem schmalen Grat des Lebens. Danke für die guten Worte, Marie!

LG - D.R.

09. Jun 2019

Danke für Deine Zuschrift, lieber Detmar. Die Steine liegen auf einem alten Teller aus Steingut, der auf einem Tisch aus Stein steht … und der Grat, auf dem wir andern, ist wirklich sehr schmal …

Liebe Grüße zurück in Dein Pfingstwochenende - Marie