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Der helle Schein

Bild von Alf Glocker
Bibliothek

Hast du die Sonne angemacht?
Im Badezimmer glänzt etwas.
Der Himmel draußen strahlt und lacht –
Verspricht er einen Heidenspaß?

Die Welt ist heut gut aufgestanden,
so, wie sie ist, sieht sie nicht aus!
Ihr kam das Wolfgesicht abhanden –
nur Lebenslust erfüllt das Haus!

Ich geh, als eine Lichtgestalt,
durch bunte Räume, wie aus Glas
und frei im Fantasien-Wald –
ich streune und ich pfeif mir was!

Dadurch bin ich so wolkenleicht,
so luftig wie Franz Firlefanz,
im Allgemeinen unerreicht –
fast zu beneiden, doch nicht ganz!

Denn hier, im gold’nen Sonnenschein,
ist vieles reichlich ungewiss.
Das Dasein schmeckt wie wilder Wein,
es hat mal Würze und mal Biss!

Im Nachgeschmack ist es extrem.
Für mich wie eine Explosion!
Doch manchmal gibt es sich bequem –
das find‘ ich nützlich als Person!

Veröffentlicht / Quelle: 
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Kommentare

05. Dez 2015

Fein Gedicht, das gleichfalls glüht -
Und in dem die Wort - Macht blüht!

LG Axel

06. Dez 2015

Vielen Dank lieber Dichterfreund und Kollege

LG Alf

06. Dez 2015

… die gleich im ersten Vers beschriebene Leichtigkeit und Fröhlichkeit hält sich bis zu letzt, ich als Leserin wanderte neugierig und bestgelaunt durch das Gedicht; Tiefe ließ auch nicht lange auf sich warten: auch wenn alles seinen Preis hat, es lohnt sich dennoch verspricht der Autor, und überzeugt, jedenfalls mich :-)

Liebe Grüße aus dem Norden

Mara

07. Dez 2015

Vielen Dank, liebe Mara!

LG Alf