Wahre Weihnacht

von Ekkehard Walter
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In eines Stalles Krippe lag einst ein Königssohn,
der dort als Sohn des Höchsten in Armut ward gebor'n.
Ein heller Stern erschien sodann am weiten Firmament,
in welchem dann der Weisen Schar ein Zeichen schon erkennt.
Die himmlischen Boten verkündeten es dann mit lauter Stimm:
„Ein Retter ist geboren, o Menschheit hör doch und vernimm!"
Dies Kind gedieh gar schnell und wuchs zum Mann heran,
der wurde, wie der Vater einst, auch selbst ein Zimmermann.
Zwölf Jünger folgten ihm alsdann drei Jahre auf dem Fuße,
er hatte sie sich selbst erwählt, predigte von Heil und Buße.
Dies Königskind starb einst für uns am rauhen Kreuzesstamm,
es ist geworden so für uns zum blut'gen Sündenlamm.
Deshalb gedenken wir nun dir, o unser Heiland Jesu Christ,
der du einst in solchen Tagen für uns als Sohn geboren bist.
Doch geweihte heil'ge Nacht, o Mensch, so merk es dir,
wird es dennoch nur für dich, so du öffnest deine Herzenstür.

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Kommentare

07. Dez 2018

Dies "H" lässt man heut häufig weg -
Dann dient das Fest bloß einem Zweck ...

LG Axel

08. Dez 2018

Lieber Ekki,
ich war erst kürzlich geneigt, bitter auf einen Schmierzettel zu schreiben:

"Advent, Advent,
Gott ´s Kindlein sendt -
das saugt und pennt,
wenn Leid uns brennt."

Aber du beschreibst etwas, das nur mit "Gefällt mir" zu beantworten ist, und du lässt nicht aus, für wie viel Not wir selbst verantwortlich sind.

LG an dich
Uwe