Herbstlich

von Robert K. Staege
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Die Sonne entzündet
den Himmel von Westen her.

Der Mond strahlt bleich und fahl
durch Lücken im Wolkenmeer.

Wattiger Nebel
verbirgt uns Gefühle und Orte.

Strömender Regen
spült mit sich Gedanken und Worte.

Stürmischer Wind
treibt Blätter wild durch den Hain

Nächtlicher Reif
glänzt silbern auf Baum, Feld und Rain.

Zitterndes Herz,
erbebend von eisgrauer Zeit

Ströme von Tränen, -
ein Salzmeer der Traurigkeit.

Geschrieben am 5. November 2017

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