Sonntagsgedanken

von Uwe Kraus
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ich wandere den Sonntag entlang
durch matschige Fährten
es folgt ein Moor
dann komme ich
durch den Weg
zu meinem Ziel
ich arbeite mich vor
durch meine Träume

und in den Weiden
die ich durchstöbere
finden sich Gedanken
die mich nach oben

ziehen
doch:
ich steh reglos
in der Schneise
und verwünsche die Nacht
wenn alles ein Anfang und Ende hat ...

Stefan George zugeeignet

Uwe Kraus 2012

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Kommentare

12. Aug 2019

Ein Traum vergeht wie Schaum.
Ich habe aber auch Träume erlebt, dafür hätte ich mein Tagesbewusstsein hergegeben. Fast !
Tolles Gedicht. Zwischen bizarr und wahr.
HG Olaf

16. Aug 2019

Ja, diese ewige, finstere, unglaubliche Nacht, sie ist wert, sie zu verwünschen.