Widerlegt mich, wenn ihr könnt

von Pascal Grundmann
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Wissen, Lehren und Erfahrungen werden zu Gedanken
und genau da beginnt das Kernproblem
Durch Gedanken wir erkranken
irgendwann mal tot, müssen wir zum Hades gehn

Stellt euch vor, jemand könnt´ den Tod ignorieren
indem er nicht an ihn glaubt, nichts von ihm weiß
er würde sich niemals infizieren
das ewige Leben wär sein Preis

Ach hör ich Zweifel an der Gedanken Macht
ich kanns euch nicht beweisen
und wenn ichs könnte, am Ende wieder der Tod lacht
weil er würde in Gedanken kreisen

Wer den Tod besiegt hat, kennt nur Licht,
und er leuchtet aus sich selbst heraus
sehen und mit ihm reden kann man nicht
denn das wär für ihn das Aus!

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Kommentare

11. Dez 2017

Hallo Giano, bitte beachte die Hinweise an den jeweiligen Feldern ("Textkörper (hier kein Titel und keine Copyright-Hinweise) *) Wenn Du den Titel in den Textkörper schreibst, steht auf allen Übersichtsseiten 2 x der Titel. LG

11. Dez 2017

Deine Zeile "Wer den Tod besiegt hat, kennt nur Licht" klingt sehr schön, obwohl man den Tod ja nicht wirklich besiegen kann. Manche Menschen, die wissen, dass ihnen der Tod bald bevorsteht, könnten vielleicht ihr Leben total umkrempeln eben zum Licht hin, insofern wären diese Menschen jenen voraus, die gar nicht wissen, wann sie sterben werden. Manche Menschen sterben einfach so, ohne dass sie irgendwas davon wussten.
LG, Sabrina

11. Dez 2017

Ich denke, eine "spirituelle" Antwort darauf wäre, dass derjenige, der an das ewige Leben glaubt oder dass die Seele unsterblich ist, den Tod bereits besiegt hast. Gehen wird ja nur der Körper - der ist ja "nur" eine Art "Fahrzeug" für die Seele, die immer ist und war. Ich glaube im wahren Yoga oder der Meditation geht es auch um völlige Freiheit von Gedanken - Yoga = der Pfad zu Gott. Und Erleuchtung bedeutet unter anderem auch, das Wasser des ewigen Lebens zu trinken. Ich hörte auch einmal, dass manche dieses Leben als Prüfung oder auch die eigentliche Hölle sehen. Und es gilt, dieses Leben durch Erleuchtung zu überwinden, um nicht wiedergeboren zu werden (Nirvana); also muss du zu Licht werden, erleuchtet, um so in den Himmel/Nirvana oder zum ewigen Leben zu gelangen (Jesus: Ich bin das Licht der Welt / Johannesevangelium). In diesem hat Jesus öfters gesagt: ich bin der Erleuchtete/ ein Buddha (=Licht der Welt), doch Christen interpretieren dies natürlich nicht gerne auf diese Weise. Aber ich bin kein Profi in Sachen "Spiritualität", auch nur ein Suchender und das Gedicht einfach eine spontane Eingebung. Wenn natürlich ein Neugeborenes oder sehr junges Kleinkind stirbt, sollte man denken, es wisse noch nichts über Tod, es kann ja nocht nicht einmal sprechen, doch die Eltern könnten beispielsweise das Wissen darum vererbt haben und es ist bereits unbewusst vorhanden ?! Fakt ist, dass Wissen, Lehren, Medien etc. uns konditionieren und unseren Horizont eigentlich in wesentlichen Dingen einengen, obwohl wir denken, wir seien schlauer. "Mit deinen Gedanken erschaffst du die Welt !" - könnte was Wahres dran sein ;) Soweit ich mich erinnere, versuchte der Vater Siddhartas / Buddhas, Siddharta von allem fernzuhalten, was mit Altern, Krankheit, Tod zu tun hat - und der Prinz lebte die ersten Jahre nur im Palastbereich - bewacht und umsorgt - aber das funktionierte ja bekanntlich nicht auf Dauer. Und "last, but not least" sind viele Erkrankungen auf die Psyche zurückzuführen, also letztlich auf Gedanken.

11. Dez 2017

Ja da magst Du Recht haben, allerdings kann ich Dir nicht in allem Recht geben, denn nach Deiner Aussage wärst Du quasi nur noch für Deine eigenen Schwingungen empfänglich und das, was um dich herum passiert, würdest Du dann einfach nicht mehr wahrnehmen oder komplett ausblenden.Das ist im Prinzip auch das, was mich ein wenig am Buddhismus stört, obwohl ich prinzipiell für diese Lehren bin und rein vom Spirituellen und Philosophischen als eine sehr schöne Sache ansehe, habe mich auch damit befasst "Das tibetische Buch vom Leben und Sterben", aber wie gesagt, wenn man nur noch für seine eigenen Schwingungen empfänglich ist, dann kann man auch so etwas wie Mitgefühl nicht mehr empfinden, wenn man es überspitzt. Außerdem, was sollen die Menschen sagen, die weder Zeit noch materielle Dinge haben, um sich damit auseinanderzusetzen, die einfach nur wie Sklaven schuften müssen, die ausgebeutet werden, das wäre so als wenn wir alle die Augen davor verschließen wollten, denn solche Leute leben einfach um zu leiden und da gibt es keinen Sinn auch keinen spirituellen und da finde ich macht es sich der Buddhismus zu einfach, es ist so, als würde er ja zu allem sagen. Man kann es auch einfach mal von der Perspektive sehen, wer zu sehr den Sinn des Lebens in der Spiritualität sucht, der lebt nicht mehr, der schaltet sich dank Spiritualität ab, ist wie mit einer Droge. Aber von allem etwas, das macht Sinn, so wie Paracelsus schon sagte: "die dosis macht das gift" tja und leider ist unser Planet vergiftet, die einen haben zu wenig, um zu leben und zu sterben und die anderen zuviel von allem.
Dennoch wünsche Dir einen Schönen Abend. LG, Sabrina

28. Nov 2018

Danke für deine ausführliche Nachricht. Geschriebenes darf ein jeder deuten, wie er selbst mag, da hätte selbst ein Autor nicht zu bestimmen, wie es bei einem ankommt, und das ist auch gut so. Ähnlich ist es mit unterschiedlichen Sichtweisen. Nur verstehe ich das mit dem fehlenden Mitgefühl im Buddhismus nicht ganz - Mitleid und Mitgefühl sind eines der wichtigsten Eigenschaften im klassischen Buddhismus und auch das Verbundensein mit allen Lebewesen ?! Ich selbst sehe Spiritualität nur als eine Art Spekulation bzw Theorie, denn beweisen lässt sich das Wenigste und den Anspruch hat Spiritualität auch nicht. Was ich mit dem Gedicht eigentlich ausdrücken wollte ist, dass Gedanken das Leben stark beeinflussen unabhängig in welcher Situation man sich befindet und da z.B. Meditation unter anderem das Freisein von Gedanken erzielen soll, dann find ich die Idee interessant, wie es wäre, wenn es einer auch verwirklichen könnte, was so ziemlich unmöglich ist. Schlechte Gedanken sollen ja Schlechtes anziehen, gute Gutes. Durch unsere Gedanken geprägt von Eltern, Schule, Gesellschaft, Medien und Erfahrungen schafft sich jeder sein eigenes Weltbild, viele ein Ähnliches, weil es besteht ja das Interesse, uns zu manipulieren, und engt sich dadurch ein. Vielleicht wäre es besser jeden Tag aufzustehen und von nichts zu wissen und jeden Tag wie den ersten zu erleben, um frei zu leben und handeln, wirklich zu leben ohne Schablonen im Kopf ?! Wo jemand geboren wird und unter welchen Umständen man zu leben hat, könnte ja auch mit den vorherigen Leben/Inkarnationen zu tun haben !? - ist aber nur Theorie, eine Erklärung für ungerechte Grundvoraussetzungen im Leben... LG Pascal P.S. Übrigens bin ich weit davon entfernt, ein Buddhist zu sein - nur zur Info!

12. Dez 2017

Zum weiteren Verständnis: Die Idee wäre eine Art "Kaspar Hauser-Experiment" und alleine durch diesen Vergleich hätte es schon etwas Unheimliches. Aber die Vorstellung, jemand würde wirklich ohne Berührung mit etwas Negativem leben, er würde negativ gar nicht definieren können; genausowenig "positiv" oder "gut", weil wir meist Dinge durch Gegensätzlichkeiten oder Gegenpole definieren. Gut wäre also Normalzustand für ihn. Dieses Experiment an sich wäre undurchführbar, weil nach unserer Erkenntnis alles vergänglich ist (nur ein facebook-account evtl. nicht, das existierte evtl auch noch nach dem Tode weiter, bis...;), aber in der Theorie, könnte diese Person unsterblich sein, weil sie von Sterben oder Tod nichts weiß und von daher nie einen Gedanken daran verschwendet hat und somit weder Sterben nocht Tod anziehen kann!?

12. Dez 2017

Klingt interessant die Theorie, allerdings wenn man die ganzen Gegensätzlichkeiten nicht kennt, wäre denkbar, dass man gar nicht in der Lage wäre irgendetwas zu fühlen. Dann würde man wahrscheinlich ein nur so vor sich hin vegetieren. Tja, vielleicht haben Tiere es da besser, obwohl man ja nicht 100%ig ausschließen kann, dass diese auch denken.
Auch diese Karma-Variante gefällt mir eigentlich gar nicht: Meine nur, Menschen, z. B. Kinder, die in anderen Ländern einfach ausgebeutet werden und versklavt werden, die sogar bereit sind, ihre Organe zu verkaufen, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben, dann sollte man denen noch sagen: "Ihr habt halt ein schlechtes Karma" ?, das ist eine Sache, die mir nicht gefällt. Aber Glaubensrichtungen, egal welcher Art sie sind, wurden schon immer dafür benutzt, um die Menschen zu verdummen, denn dann fragt man halt nicht nach und wo kein Kläger, auch kein Angeklagter, ist halt Dope fürs Volk, was jetzt nicht heißt, dass ich gegen Glauben bin, ganz im Gegenteil, denke sogar, dass es heute wichtiger denn je ist, aber man muss nicht alles glauben, was einem im Glauben vorgegeben wird, das ist meine Theorie der Dinge. (während ich hier schreibe, bin ich übrigens durch den Geruch des Backofens gestört worden, jetzt gibt es halt dunkelbraune Kekse, aber darüber kann man jetztt nicht philosophieren, dadurch werden sie nicht wieder heller ;-)). Aber eine Sache z. B. hört man ja oft: In dem Moment, wo man direkt mit dem Tod konfrontiert wird, dass man evtl. auch einen gewissen Zeitraum benannt bekommt, der noch vor einem liegt, da ändert sich dann bei einigen schlagartig das Leben, weil man in vielen Dingen keinen Sinn mehr sieht, die man vorher gemacht hat, man setzt plötzlich andere Prioritäten. Von daher sollte man sich immer wieder bewusst machen und dass am besten jeden Tag, dass man großes Glück hat, dass man noch am Leben ist, denn auch im Alltäglichen kann jeden Tag viel passieren, wenn man z. B. hört, dass jemand von einem Lastwagen überfahren wurde oder auch der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt. Im Prinzip kann jeden Tag irgendwo immer irgendwas passieren, gerade in der Situation jetzt mit Trump und Kim Jun, das ist ja gerade so, als würden zwei kleine Jungs Kräfte messen, das ist einfach schon mehr wie unrealistisch trotzdem betrifft es uns alle und im Nu kann mehr daraus werden.Insofern sollte man jeden Tag wertschätzen, so es einem möglich ist, natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen man unangenehme Gefühle hat wie Trauer, Wut, Eifersucht, etc...., aber wenn man dann z. B. sagen würde, "Eigentlich bin ich traurig, aber was stört mich das, geh mal Meditieren und dann leuchte ich wieder oder bin fröhlich", dann fände ich das schon ein wenig verrückt, um ehrlich zu sein, aber man kann sich damit sicherlich beruhigen und Vieles lernen gelassener zu nehmen, darauf zielt eigentlich Meditation ab, dass man ein wenig gemütlicher wird. Wünsche noch nen schönen Tag, muss jetzt mal los. Sabrina

13. Dez 2017

Schon mal überlegt, warum es für Speisekammern die Regel gibt, die vor dem
Licht schützen soll, welches zersetzt?
Die hinters Licht geführten finden im Licht den ewigen Tod.
Sowas nennt man dann Schlusslicht.

Schwarz-Weiß Denken ist immer religiös und faschistoid.
Es beruft sich auf die Reinheit und die Einseitigkeit
und wird so autistisch, durch seinen Tunnelblick,
in der die Seele nicht mehr lernt, sondern nach einer festen
Regel sich automatisch gewissenlos verhält.

LG. Waldeck

LG. Waldeck

13. Dez 2017

Genau. Schwarz-Weiß bedeutet Dualität. Meine Idee war einfach die Vorstellung, Dualität aufzuheben (hier: Tod / Leben bzw. Geburt), indem man sich ihr gar nicht bewusst ist, weil es nur weiß gäbe, aber das geht halt nicht und ist auch nicht - das hat unter anderem mit Gedanken zu tun, die konditioniert und manipuliert worden sind.