Der Alleinmensch

von Marcel Strömer
Mitglied

Der Alleinmensch,
einsam und vergessen,
sieht alles was vor Augen ist,
zusammengefügter Blickwinkel,
perspektivisch in Einem.
Dass ihm keiner zu Nahe kommt,
rettet die Flucht in die Einsamkeit.
Im sozialen Tod,
im Schutz der Isolation,
sang- und klanglos
lebt sein zweites Ich.

Interne Verweise

Kommentare

14. Apr 2017

Der Alleinmensch ist ein armes Wesen,
er rettet sich in Einsamkeit,
dabei braucht er nur etwas lesen,
und nicht nur in der Osterzeit,
oder um die Nester suchen,
wo die Eier er versteckt,
und seine Enkel müssen fluchen,
weil man sie nicht schnell entdeckt !

Frohe Ostern wünscht
ALFRED