Pass doch auf

von Alf Glocker
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Pass doch auf, die Welt ist schon ganz weltentrückt.
Du bist verloren – weißt du’s nicht?
Dein Widerpart ist gut bestückt –
und du, du wandelst immer noch im Licht?!

Du meinst, du kannst dich wohlbefinden,
wenn du die Lehren aus den Fehlern ziehst,
die sich im Irgendwas begründen –
verstehst du nicht, vor welchem Gott du kniest?!

Es ist der Todesgott, der kleine Kinder holt!
Er holt auch Leute, die schon alt geworden scheinen.
Du bist auf Abenteuer noch gepolt –
und doch sieht vieles aus, als warte es in Steinen ...

fest eingeschlossen in Gebirgsmassiven,
umlagert von Dämonen einer ganz absurden Zeit.
Und alle guten Geister, die dich einstmals riefen –
sind weit zurück in dunkelster Vergangenheit.

Sie ist jetzt dunkel, unerreichbar, dennoch hell,
in der Erinnerung, die falsch ist, eingeschlossen.
Nun richte an dich den verlogenen Appell –
er kommt wie aus dem Luftgewehr geschossen:

„Ich passe auf, denn mir ist alle Welt verloren!“
Du meinst, du hättest ein paar Trümpfe in der Hand …
Warum? Nun, du fühlst dich halt wie neu geboren –
und vor dir steigt aus trüben Sümpfen schönes Land!

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