Vater

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Mitglied

Seh ich dich in meinen Augen
rehbraun in des Spiegels Glas
die zum Falschsein niemals taugen
wenn man ihre Tiefe las?

Hab ich deine Stimme, deinen Gang
und einen deiner Wesenszüge
ich frage mich mein Leben lang
ob ich deine Mimik trüge.

Weilst du noch auf dieser Welt
die uns nie zusammen sah
Vater, schau ins Sternenfeld
unsere Blicke kreuzen da …

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Kommentare

15. Feb 2018

"Meist wird uns erst später klar,
Wie viel davon stets in uns war ..."

dem kann ich nur zustimmen.

PS: Michael hast mal wieder toll geschrieben! ;-)

16. Feb 2018

Ein wunderbares Gedicht. Wünsche sehr, dass er die Sterne spüren und finden kann und nicht nur das. LG Karin

16. Feb 2018

Danke Axel , Katharina und Karin.
Empathie ist eine Gabe, daraus resultiert auch unser Komplex uns mitzuteilen und mitzufühlen .

LG Micha