Schwarzes Schaf

von Soléa P.
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Böses reißt die Schleusen auf,
mächtiges steigt empor.
Der Teufel macht vom Tod Gebrauch,
das hat er sich geschworen.

Ums Leben scharwenzelt er herum,
wickelt jedes ein,
nimmt es auch gern ohne Grund,
fühlt sich überall daheim.

Vor nichts und niemand macht er Halt,
auch Skrupel kennt er nicht.
Rücksichtslos sich alles krallt,
ist gnadenlos, übt kein Verzicht.

Er ist das schwarze Schaf der Welt,
überall, seine Spur.
Meuchelt auch für Macht und Geld,
geht wie ein Star auf Tour.

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Kommentare

16. Mär 2018

... und auf der Welt,
noch anderes zählt ...!

Liebe Grüße
Soléa

15. Mär 2018

Dieses arme "schwarze Schaf" hat aber was ... echt jetzt, Soléa. Hasenzähne, zum Beispiel - und einen Silberblick. Der Tod kommt wahrscheinlich böser daher. Ich weiß es wirklich nicht. Für sehr kranke Leute, die leiden müssen, kann er durchaus eine Gnade sein. Vielen Dank für Dein Foto vom "Schwarzen Schaf" und für Deine dichterischen Zeilen.

LG Annelie

16. Mär 2018

Ich danke dir fürs kommentieren, liebe Annelie. "Dieses arme "schwarze Schaf" hat aber was" ... stimmt, wie der Tod auch. Er hat nicht nur Nachteile, kann auch gnädig sein, das wollte und will ich ihm auch nicht absprechen. Doch, Tod ist Tod!

Viele liebe Grüße in deinen Morgen
Soléa

15. Mär 2018

Soléa, Du beschreibst eindrucksvoll den Teufel, den Tod und alles Böse in der Rolle des schwarzen Schafes, manchmal aber sind es auch Menschen, denen diese Rolle zugeschustert wird - als Sündenböcke, denen man alles anlastet ... als etwas rebellische Jugendliche war ich öfter mal in dieser Rolle, das war nicht angenehm ..

Liebe Grüße - Marie.

16. Mär 2018

Da hast Du nicht Unrecht, liebe Marie. Doch auch an solchen Rollen kann man wachsen. Du erwähnst deine rebellische Jugend. Das kenne ich auch von mir, bin noch immer so. Und ja, man kriegt auch gerne eine drauf, mal mehr, mal weniger. Das ist aber letztendlich das, was mich weiter vorantreibt und nicht stehen lässt ...

Herzliche Grüße
Soléa