Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

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von Uwe Röder

Ich kann nicht mehr -
nicht stehen,
kriechen,
liegen,
sein.

Ich halte es nicht aus in mir
und mag nie mehr
zu finden
sein.

von Monika Laakes

Wie ein Feenhauch
hast du mich umweht,
zauberhaftes Wesen,
eingehüllt in deinen Charme
flogen wir auf Sonnenstrahlen
hin zum Wald, zum Wald,
zum Quell des Lebens.
Badeten im lichten Grün.
Komm, tanz…

von Uwe Röder

Wenn ich sterbe,
dann noch einmal
an dich denken
und verstehn
das Schönste
meines Lebens.

In die Kälte
mit hinüber
nehmen deines
Herzens Wärme.
Dann noch einmal
lächeln dürfen…

von Uwe Röder

Unsre Seelen
haben gegenseitig
sich erkannt in Lieb und Leid.

Wirst du die
meine in dir aufbewahren,
noch für kurze oder lange Zeit?

Ich will
die Liebe deiner Seele
tragen wie ein warmes Kleid…

von Anouk Ferez

Und wenn der Tod ein Küsschen wäre,
das uns von den Socken haut,
uns keck entführt in eine andre Sphäre,
wie ein Schatz, der uns das Herzchen klaut?

Und wenn der Tod ein Lächeln ist,
das uns beraubt um den Verstand…

von Annelie Kelch

Dämmer, über verschneite Gräber getropft …
Tausendjährig: Gespenster der Vergangenheit.
Ein rostiger Helm, halb zerfetzt, gibt Auskunft über
Gemetzel … O ave Lamento, das von Hügel zu Hügel zieht.
Umher irrt der Wind, weiß…

von Mara Krovecs

ich laufe ruhelos durch meine räume,
die kerzen brennen, musik im hintergrund.
durchs fenster scheint ein mond und milde träume,
verblassen wieder, der schmerz reißt stunden wund,

in denen ich dich atmen sah und deine…

von Julia Körner

Wenn sich Wesen treffen in
Zwischenwelten ist es als ob es
Kein Morgen gibt.

Wenn in dunklen Gängen
Lichtgestalten tanzen
Verharrt das Karussell des Lebens.

Der Abgang von der Bühne der Welt
Erscheint…

von Uwe Röder

Die Seele längt
den letzten Atemzug
um drei Sekunden.

Damit du nochmals
sehen sollst
das süße Licht,

das Wunder Leben
wirklich
spürst?

Damit du
drei Sekunden
länger liebst.…

von Else Lasker-Schüler

(Gottfried Benn)

So still ich bin,
All Blut rinnt hin.

Wie weich umher,
Nichts weiß ich mehr.

Mein Herz noch klein,
Starb leis an Pein.

War blau und fromm!
O Himmel, komm.

Ein tiefer…

von Axel C. Englert

Oft staunt man bloß, was Diebespack
Nicht alles stiehlt – per Lumpensack!
Grad Grabraub galt, zu allen Zeiten,
Als frevelhaftes Überschreiten:

Nicht Tempel nur und Pyramiden -
Auch auf dem Kirchhof brach der Frieden…

von Axel C. Englert

Ein SCHLEIFCHEN?! Um MEINE Sense?! Nein!
In ROSA?! So was! Will kein Schwein ...
Ich komm einfach NICHT VOM FLECK!
Verdammte HIGH HEELS! Welch ein Dreck ...

„Gleichberechtigung“ – das schreibt sich leicht!
Bis man…

von Angélique Duvier

Regentropfen fallen, leise wie eine Melodie,
sie sind klar, glänzend, und ihr Ton klingt rein.
Sie fallen einfach so hernieder auf die Erde,
damit alles wachsen und gedeihen werde.
Sie werden im Boden der Einsamkeit…

von Annelie Kelch

'Ja, einst gefriert der Lethefluss,
wer zweimal stirbt, wird ewig leben …'
(Jan Skácel, Landschaft mit einem schwarzen
Pferd und dem Fluss des Vergessens)

„Spring!“, rief die schwarze Woge,
„ich trage dich nach…

von Axel C. Englert

Wer ICH bin?! Na! – Sie Idiot!
Das sieht man doch! – ICH bin der TOD!
Was ICH bei IHNEN will?! SIE WICHT!
Es geht um Ihre ZUKUNFT schlicht ...

SIE MITNEHMEN?! Kompletter Zores!
FAHR ICH TAXI?! Kokolores ...

von Willi Grigor

Da der Schein der Abendsonne
kaum verglüht an *Sommertagen,
zeigt sich nicht der Sterne Glitzern
aus des weiten Himmels Dom.

Auf die dunklen Winternächte
warten die verlassnen Seelen,
um im Glanz der Sterne…

von Soléa P.

Der Tod setzt den Punkt am Lebensende
Schluss und Ende, Aus und vorbei
dort angelangt gibt’s keine Wende
ob gnädig oder böse ist Einerlei.

Im Zeitraffer spult das Leben ab
bist Live in dieser Doku dabei
alles…

Tod
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Der Tod hat mein Lebensbuch gelesen,
ein unbeschriebenes Blatt bin ich nie gewesen!
Dem Fährmann vom schwarzen Fluss leg ich
ein Stück Gold unter die Zunge,
und doch weiß ich nicht,
bringt mich sein Nachen hin zu den…

von Angélique Duvier

Bitte sei nicht bange, in der Dunkelheit allein.
Es dauert nicht mehr lange, dann werde ich
bei dir sein.
Du musst keine Angst haben, denn ich bin dir
schon ganz nah.
Und geht es dann zu Ende, bin ich ganz

von Monika Jarju

Plaza del Zócalo – um seine leere Mitte
dem Tal aus Asphalt pulsiert Chaos
unter schwarzem Schleier –
Smog, Lamento & das Elend der Villas perdidas

Mexico City tanzt Limbo um die Seelen der Toten
Indios &…

von Alf Glocker

Durch Arbeit nicht,
durch Sammeln nicht,
nicht durch Geld und gute Worte –
nicht durch den Geist aus der Retorte,
nicht durch Liebe, nicht durch Hass,
nicht durch Lob und Tintenfass,
nicht durch Kriechen in den…

von J.W. Waldeck

Steine unter meinen Schritten
glauben meine Zukunft zu wissen
die Sterne überm Haupt
glauben mein Sehnen zu kennen
die Götter ändern ihre Regeln
doch die Welt bleibt Welt

niemals entkommst du
verschließt…

von Soléa P.

Wenn ich einmal sterben werde,
dann bitte auf Termin –
so um den Dreh vom Geburtstag,
wär ein attraktives Ziel.

Das letzte Jahr – ich hatte es,
ein neues wird’s nicht geben.
Und wenn es um meinen Ehrentag ist…

von Soléa P.

Der Tod macht ihr das Leben schwer
am Leibe zerrend... wie er nur kann
zieht mit großer Angst, auch Schmerzen einher
hat ewig Zeit, wartet ganz entspannt.

Die Seele kämpft, will noch nicht gehen
der Blick es immer…

von Annelie Kelch

Totensonntag –
auch unsere Tage
sind längst gezählt …,
sagst du.

Liebe –
ein Grashalm am Rand
des japanischen Skizzenblatts
auf meinen Knien­,
sage ich.
Irgendwo einen Anfang finden,

von Soléa P.

Böses reißt die Schleusen auf,
mächtiges steigt empor.
Der Teufel macht vom Tod Gebrauch,
das hat er sich geschworen.

Ums Leben scharwenzelt er herum,
wickelt jedes ein,
nimmt es auch gern ohne Grund,

von Ella Sander

Der Stuhl, auf dem ich sitze, zeugt vom Tod,
Der Tisch, an dem ich Nahrung zu mir nehme, auch;
Der Baum, der dafür starb, vielleicht im Morgenrot,
Ereilt vom Tod, für mich, durch dessen Hauch.

Was bin auch ich mehr, als…

von Soléa P.

Zwei Jahrzehnte, friedlich gesonnen,
dann wurde er zum Mörder.
Zog auf Befehl in den verhassten Krieg –
knallte auf alles, was sich bewegte …
so lange, bis sich nichts mehr regte.
Doch mit jedem Schuss starb auch er…

von Axel C. Englert

Ein Tod, der in Venedig war,
Kam mit dem Wasser wenig klar:
Von ROMANTIK keine Spur!
Seekrank und speiübel nur …

Schuld trägt jener Thomas Mann!
Der per Roman den Quatsch ersann …
(Wohl eigentlich mehr 'ne…

von Axel C. Englert

Ein Hase dachte sich: NA WARTE!
Gern spricht man von der „Hasen-Scharte“ –
Solch Scharten dienten stets zum Schießen!
Das werde scheußlich ICH genießen …

Der Jäger kam (der böse, harte) –
Der Hase nicht mit Kugeln…

von Johann Wolfgang von Goethe

Weint, Mädchen, hier bei Amors Grabe; hier
Sank er von nichts, von ohngefähr danieder.
Doch ist er wirklich todt? Ich schwöre nicht dafür:
Ein Nichts, ein Ohngefähr erweckt ihn öfters wieder.

von Marlene Busch

Komm mit mir, ich trag dich fort
lass und fliegen durch die Nacht
sanft entreiß ich dich den deinen
leis´ mit schwarzer Flügel Schlag.

komm mit mir, ich werd dich tragen
dorthin, wo kein Mensch gelangt
wenn…

von Michael Dahm

Laufe Reh, der Jäger späht
er weiß, von wo der Wind heut weht
scharf ist die Büchse
ganz still sind die Füchse.

Leise Reh, der Jäger pirscht
stille, dass kein Steinchen knirscht
bleibe dort im Knick doch…

von J.W. Waldeck

manchmal bleibt nur das Schweigen
seine leidvolle Scham zu schmälern
dem Titelpenis ihres Fotos auszuweichen
als durch fremde Gnade verbluten
denn alle Engel kreuzigen nackt
und quälen ihre Anbeter

Schönheit…

von Mara Krovecs

ich bin müde vor traurigkeit
die ketten meiner gedanken
klirren mit dem windspiel auf dem balkon
müde von bilderlosem schlaf
unter dem albträume wohnen
von der dunkelheit
auf den lichtern meiner straßen

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