Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

empfohlene Gedichte über den Tod
von Else Lasker-Schüler
von Wolfgang Borchert
von Johann Wolfgang von Goethe
neue Gedichte über den Tod
von Willi Grigor
von Uwe Röder
die schönsten Gedichte über den Tod
von Monika Laakes
von Uwe Röder
von Axel C. Englert
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 214 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Wie ein Feenhauch
hast du mich umweht,
zauberhaftes Wesen,
eingehüllt in deinen Charme
flogen wir auf Sonnenstrahlen
hin zum Wald, zum Wald,
zum Quell des Lebens.
Badeten im lichten Grün.
Komm, tanz…

von Uwe Röder

Die Seele längt
den letzten Atemzug
um drei Sekunden.

Damit du nochmals
sehen sollst
das süße Licht,

das Wunder Leben
wirklich
spürst?

Damit du
drei Sekunden
länger liebst.…

von Axel C. Englert

Ein SCHLEIFCHEN?! Um MEINE Sense?! Nein!
In ROSA?! So was! Will kein Schwein ...
Ich komm einfach NICHT VOM FLECK!
Verdammte HIGH HEELS! Welch ein Dreck ...

„Gleichberechtigung“ – das schreibt sich leicht!
Bis man…

von Else Lasker-Schüler

(Gottfried Benn)

So still ich bin,
All Blut rinnt hin.

Wie weich umher,
Nichts weiß ich mehr.

Mein Herz noch klein,
Starb leis an Pein.

War blau und fromm!
O Himmel, komm.

Ein tiefer…

von Axel C. Englert

Wer ICH bin?! Na! – Sie Idiot!
Das sieht man doch! – ICH bin der TOD!
Was ICH bei IHNEN will?! SIE WICHT!
Es geht um Ihre ZUKUNFT schlicht ...

SIE MITNEHMEN?! Kompletter Zores!
FAHR ICH TAXI?! Kokolores ...

von Axel C. Englert

Oft staunt man bloß, was Diebespack
Nicht alles stiehlt – per Lumpensack!
Grad Grabraub galt, zu allen Zeiten,
Als frevelhaftes Überschreiten:

Nicht Tempel nur und Pyramiden -
Auch auf dem Kirchhof brach der Frieden…

von Annelie Kelch

Kofi hat nie ... auf Godot gewartet
tat, worüber wir täglich hier schreiben
worum wir hier ständig bitten …
kämpfte für Frieden und Gerechtigkeit
war unser Gewissen, Gewissen
der Völker, Gewissen der Welt

kam…

von Annelie Kelch

'Ja, einst gefriert der Lethefluss,
wer zweimal stirbt, wird ewig leben …'
(Jan Skácel, Landschaft mit einem schwarzen
Pferd und dem Fluss des Vergessens)

„Spring!“, rief die schwarze Woge,
„ich trage dich nach…

von Monika Jarju

Plaza del Zócalo – um seine leere Mitte
dem Tal aus Asphalt pulsiert Chaos
unter schwarzem Schleier –
Smog, Lamento & das Elend der Villas perdidas

Mexico City tanzt Limbo um die Seelen der Toten
Indios &…

von J.W. Waldeck

Steine unter meinen Schritten
glauben meine Zukunft zu wissen
die Sterne überm Haupt
glauben mein Sehnen zu kennen
die Götter ändern ihre Regeln
doch die Welt bleibt Welt

niemals entkommst du
verschließt…

von Willi Grigor

Da der Schein der Abendsonne
kaum verglüht an *Sommertagen,
zeigt sich nicht der Sterne Glitzern
aus des weiten Himmels Dom.

Auf die dunklen Winternächte
warten die verlassnen Seelen,
um im Glanz der Sterne…

von Julia Körner

Wenn sich Wesen treffen in
Zwischenwelten ist es als ob es
Kein Morgen gibt.

Wenn in dunklen Gängen
Lichtgestalten tanzen
Verharrt das Karussell des Lebens.

Der Abgang von der Bühne der Welt
Erscheint…

von Michael Dahm

Laufe Reh, der Jäger späht
er weiß, von wo der Wind heut weht
scharf ist die Büchse
ganz still sind die Füchse.

Leise Reh, der Jäger pirscht
stille, dass kein Steinchen knirscht
bleibe dort im Knick doch…

von Soléa P.

Wenn ich einmal sterben werde,
dann bitte auf Termin –
so um den Dreh vom Geburtstag,
wär ein attraktives Ziel.

Das letzte Jahr – ich hatte es,
ein neues wird’s nicht geben.
Und wenn es um meinen Ehrentag ist…

von Angélique Duvier

Bitte sei nicht bange, in der Dunkelheit allein.
Es dauert nicht mehr lange, dann werde ich
bei dir sein.
Du musst keine Angst haben, denn ich bin dir
schon ganz nah.
Und geht es dann zu Ende, bin ich ganz

von Soléa P.

Böses reißt die Schleusen auf
Mächtiges steigt empor
der Teufel macht vom Tod Gebrauch
das hat er sich geschworen.

Ums Leben scharwenzelt er herum
wickelt jedes ein
nimmt es auch gern ohne Grund
fühlt…

von Soléa P.

Der Tod setzt den Punkt am Lebensende
Schluss und Ende, Aus und vorbei
dort angelangt gibt’s keine Wende
ob gnädig oder böse ist Einerlei.

Im Zeitraffer spult das Leben ab
bist Live in dieser Doku dabei
alles…

von Annelie Kelch

Totensonntag –
auch unsere Tage
sind längst gezählt …,
sagst du.

Liebe –
ein Grashalm am Rand
des japanischen Skizzenblatts
auf meinen Knien­,
sage ich.
Irgendwo einen Anfang finden,

von Soléa P.

Der Tod macht ihr das Leben schwer
am Leibe zerrend... wie er nur kann
zieht mit großer Angst, auch Schmerzen einher
hat ewig Zeit, wartet ganz entspannt.

Die Seele kämpft, will noch nicht gehen
der Blick es immer…

von Axel C. Englert

Ein Tod, der in Venedig war,
Kam mit dem Wasser wenig klar:
Von ROMANTIK keine Spur!
Seekrank und speiübel nur …

Schuld trägt jener Thomas Mann!
Der per Roman den Quatsch ersann …
(Wohl eigentlich mehr 'ne…

von Axel C. Englert

Ein Hase dachte sich: NA WARTE!
Gern spricht man von der „Hasen-Scharte“ –
Solch Scharten dienten stets zum Schießen!
Das werde scheußlich ICH genießen …

Der Jäger kam (der böse, harte) –
Der Hase nicht mit Kugeln…

von Johann Wolfgang von Goethe

Weint, Mädchen, hier bei Amors Grabe; hier
Sank er von nichts, von ohngefähr danieder.
Doch ist er wirklich todt? Ich schwöre nicht dafür:
Ein Nichts, ein Ohngefähr erweckt ihn öfters wieder.

von Sigrid Hartmann

Wie nah ist der Tod
Wann endet das Leben
Dem wir uns ergeben
Nach höchstem Gebot

Die Engel erfüllen
Den göttlichen Willen
Wenn sie uns rufen
Hinauf zu den Stufen

Die führen uns alle
In die…

von Soléa P.

Regen fällt in dichten Tropfen
fast schwarz die Wolken am Himmel stehen
vom Blechdach gegenüber hört man monotones Klopfen
alles Blau vom Firmament ist verdeckt, nicht zu sehen.

Verkrampft steht Sie mit weinenden Blick…

von Luise Maus

Die Glocken läuten monoton
ich halte inne und schweige
ein Blick auf die Uhr verrät
es ist kurz vor Mittag ...

Die Glocken läuten bong, bong
dem Gevatter Tod zum Geleit
die Musik ihn stets erfreut nun

von Annelie Kelch

Ach, wenn ich dereinst im Grabe liege
und bei Tag und Nacht von dir nur träume,
wirst du vielleicht wütend auf mich sein,
weil ich dir so einfach weggestorben bin …

Ach, ich will ja gar nicht wissen,
was ich alles…

von Annelie Kelch

Die Wellen schlagen oft ans Ufer der Vergessenheit.
Ich sitz' in einem Kahn und treibe orientierungslos dahin.
Wünsch mir ein unentdecktes Land, darüber still die Wolken ziehn.
Der Tod steigt ein und sagt mir leis: Es ist soweit…

von Soléa P.

Ach Tod, du tust mir fast schon leid
trägst so oft ein schwarzes Kleid
auch lachen sieht man dich fast nie
egal was auf der Welt geschieht
völlig ignoriert man deine guten Seiten
darüber lässt sich natürlich auch…

von Ralf Risse

Die Toten geborgen.
Ruine geplündert.
Ein klappernder Hund atmet Staub.

Am Vortag zerrissen,
das winzige Haus . . .
Davor eine Frau, sie ist taub.

Der Krieg nahm die Töne,
ihrem Sohn das Gesicht . . .…

von Jürgen Wagner

In der Mitte des Waldes:
ein seltsames Haus
Wer dieses erreicht,
den packt schon der Graus

Großmutter wohnt dort,
eine Frau mit viel Macht
mit ihren drei Reitern
Tag, Sonne und Nacht

Sie wohnt an…

von Axel C. Englert

DIENSTANWEISUNG?! Für MICH?! Nein!
Das muss ein MissVERStändnis sein …
Schließlich bin ICH ja der TOD –
Kein blutiger Anfänger-Idiot …

Ewig schon bin ICH ein PROFI!
Und kein Amateur und Doofi!
Duch MICH würde…

von Walter W Hölbling

du bist gegangen
im spätherbst deiner jahre
unwillig

und mit bangen
dass deines lebens sorge
unvollendet bliebe
dass deine liebe
nicht erfüllt gewesen wäre

ruhe glücklich
in…

von Axel C. Englert

Ein See ist ja kein oller Tümpel -
Enthält er manchmal auch Gerümpel ...
Ehr scheint er echte Lebens-Form -
Fühlt ergo sich rundum enorm:

Dieses doofe Schotten-Loch!
Ich pfeif dir auf dein Monster doch …
Der…

von Soléa P.

Beißender Rauch steigt in Nase
in Schutt und Asche liegt die Welt
bitterlich war Gottes Strafe
verkohlte Körper, gruselig entstellt.

Schwarze Baumstümpfe gespenstig stehen
es schwer fällt heiße Luft zu atmen

von * noé *

Verführer des gehauchten Sprechgesangs,
bis tief unter die Haut bist du gedrungen,
zu sterben hattest du nicht mehr die Angst,
das hast zuletzt du uns sogar gesungen,
du warst bereit zu gehen, my Lord.

Closing Time…

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