Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

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von Monika Laakes
von Uwe Röder
von Annelie Kelch
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 248 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Wie ein Feenhauch
hast du mich umweht,
zauberhaftes Wesen,
eingehüllt in deinen Charme
flogen wir auf Sonnenstrahlen
hin zum Wald, zum Wald,
zum Quell des Lebens.
Badeten im lichten Grün.
Komm, tanz…

von Uwe Röder

Wenn ich sterbe,
dann noch einmal
an dich denken
und verstehn
das Schönste
meines Lebens.

In die Kälte
mit hinüber
nehmen deines
Herzens Wärme.
Dann noch einmal
lächeln dürfen…

von Annelie Kelch

Dämmer, über verschneite Gräber getropft …
Tausendjährig: Gespenster der Vergangenheit.
Ein rostiger Helm, halb zerfetzt, gibt Auskunft über
Gemetzel … O ave Lamento, das von Hügel zu Hügel zieht.
Umher irrt der Wind, weiß…

von Uwe Röder

Gehst du hinab ins Tal,
von wo kein Laut
kehrt mehr zurück,

so halte ich dich
fest in meinen
Armen.

Gemeinsam über Land
zu streifen, groß war
unser Glück.

Die Apfelbäume
stehen an den…

von Uwe Röder

Unsre Seelen
haben gegenseitig
sich erkannt in Lieb und Leid.

Wirst du die
meine in dir aufbewahren,
noch für kurze oder lange Zeit?

Ich will
die Liebe deiner Seele
tragen wie ein warmes Kleid…

von Mara Krovecs

ich laufe ruhelos durch meine räume,
die kerzen brennen, musik im hintergrund.
durchs fenster scheint ein mond und milde träume,
verblassen wieder, der schmerz reißt stunden wund,

in denen ich dich atmen sah und deine…

von Uwe Röder

Die kleinste
unsrer Gesten schon
wird unsre Liebe zeigen.

Alle Stunden
wirst du wissen,
dass ich an dich denke,

und die schönste Melodie
im schönsten Lied
nur du mir bist.

Selbst in

von Julia Körner

Wenn sich Wesen treffen in
Zwischenwelten ist es als ob es
Kein Morgen gibt.

Wenn in dunklen Gängen
Lichtgestalten tanzen
Verharrt das Karussell des Lebens.

Der Abgang von der Bühne der Welt
Erscheint…

von Anouk Ferez

Und wenn der Tod ein Küsschen wäre,
das uns von den Socken haut,
uns keck entführt in eine andre Sphäre,
wie ein Schatz, der uns das Herzchen klaut?

Und wenn der Tod ein Lächeln ist,
das uns beraubt um den Verstand…

von Uwe Röder

Und sterbe ich, verblassen
alle Worte, meine Stimme
wird dir fremd.

Doch flackert eine Kerze 
vor dir auf dem Tisch, 
ist es kein Luftzug.

Auch Gekräusel auf dem
Teich im Wald kommt nicht
von…

von Uwe Röder

Die Seele längt
den letzten Atemzug
um drei Sekunden.

Damit du nochmals
sehen sollst
das süße Licht,

das Wunder Leben
wirklich
spürst?

Damit du
drei Sekunden
länger liebst.…

von Else Lasker-Schüler

(Gottfried Benn)

So still ich bin,
All Blut rinnt hin.

Wie weich umher,
Nichts weiß ich mehr.

Mein Herz noch klein,
Starb leis an Pein.

War blau und fromm!
O Himmel, komm.

Ein tiefer…

von Uwe Röder

Wir sitzen auf dem Hügel,
von dem keiner jemals
wiederkehrte.

Tote ruhen weit
im Grün,
in dunkler Erde.

Trugen ihre Herzen Liebe
oder litten
Fluch?

Du liest mir
Liebesverse vor

von Willi Grigor

Da der Schein der Abendsonne
kaum verglüht an *Sommertagen,
zeigt sich nicht der Sterne Glitzern
aus des weiten Himmels Dom.

Auf die dunklen Winternächte
warten die verlassnen Seelen,
um im Glanz der Sterne…

von Axel C. Englert

Ein SCHLEIFCHEN?! Um MEINE Sense?! Nein!
In ROSA?! So was! Will kein Schwein ...
Ich komm einfach NICHT VOM FLECK!
Verdammte HIGH HEELS! Welch ein Dreck ...

„Gleichberechtigung“ – das schreibt sich leicht!
Bis man…

von Axel C. Englert

Oft staunt man bloß, was Diebespack
Nicht alles stiehlt – per Lumpensack!
Grad Grabraub galt, zu allen Zeiten,
Als frevelhaftes Überschreiten:

Nicht Tempel nur und Pyramiden -
Auch auf dem Kirchhof brach der Frieden…

von Angélique Duvier

Bitte sei nicht bange, in der Dunkelheit allein.
Es dauert nicht mehr lange, dann werde ich
bei dir sein.
Du musst keine Angst haben, denn ich bin dir
schon ganz nah.
Und geht es dann zu Ende, bin ich ganz

von Ralf Risse

Die Toten geborgen.
Ruine geplündert.
Ein klappernder Hund atmet Staub.

Am Vortag zerrissen,
das winzige Haus . . .
Davor eine Frau, sie ist taub.

Der Krieg nahm die Töne,
ihrem Sohn das Gesicht . . .…

Tod
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Der Tod hat mein Lebensbuch gelesen,
ein unbeschriebenes Blatt bin ich nie gewesen!
Dem Fährmann vom schwarzen Fluss leg ich
ein Stück Gold unter die Zunge,
und doch weiß ich nicht,
bringt mich sein Nachen hin zu den…

von Soléa P.

Und nun ruht sie unvollständig,
im samtig ausgelegten Sarg –
wie ein Schmuckstück in der Schatulle,
wertvoll – einst jemandem am Herzen lag …

Den Leib verhüllt in seidenem Gewand,
ein Blutrot die schmalen Lippen…

von Annelie Kelch

'Ja, einst gefriert der Lethefluss,
wer zweimal stirbt, wird ewig leben …'
(Jan Skácel, Landschaft mit einem schwarzen
Pferd und dem Fluss des Vergessens)

„Spring!“, rief die schwarze Woge,
„ich trage dich nach…

von Soléa P.

Wenn ich einmal sterben werde,
dann bitte auf Termin –
so um den Dreh vom Geburtstag,
wär ein attraktives Ziel.

Das letzte Jahr – ich hatte es,
ein neues wird’s nicht geben.
Und wenn es um meinen Ehrentag ist…

von Axel C. Englert

Wer ICH bin?! Na! – Sie Idiot!
Das sieht man doch! – ICH bin der TOD!
Was ICH bei IHNEN will?! SIE WICHT!
Es geht um Ihre ZUKUNFT schlicht ...

SIE MITNEHMEN?! Kompletter Zores!
FAHR ICH TAXI?! Kokolores ...

von Alf Glocker

Durch Arbeit nicht,
durch Sammeln nicht,
nicht durch Geld und gute Worte –
nicht durch den Geist aus der Retorte,
nicht durch Liebe, nicht durch Hass,
nicht durch Lob und Tintenfass,
nicht durch Kriechen in den…

von Monika Jarju

Plaza del Zócalo – um seine leere Mitte
dem Tal aus Asphalt pulsiert Chaos
unter schwarzem Schleier –
Smog, Lamento & das Elend der Villas perdidas

Mexico City tanzt Limbo um die Seelen der Toten
Indios &…

von Uwe Röder

Der Frühling lag noch klein
in ihrem Schoß,

schon macht ein Blick von ihm
die Himmel hell und warm...

Des Sommers Haar ist gelb,
die Augen rot, sein Lachen groß,

es tanzen alle Wolken
mit ihm Arm in…

von Uwe Kraus

Jedem anfang wohnt dein zauber inne
Ein schweres tuch
Stickt meinen atem
Nur des lebens schuh
Dem blute innewohnt
Wird zu mir tanzen
Im gestalteten schritt
Ein schnitt
Melodramatisch dein kauen…

von Annelie Kelch

Totensonntag –
auch unsere Tage
sind längst gezählt …,
sagst du.

Liebe –
ein Grashalm am Rand
des japanischen Skizzenblatts
auf meinen Knien­,
sage ich.
Irgendwo einen Anfang finden,

von Ella Sander

Der Stuhl, auf dem ich sitze, zeugt vom Tod,
Der Tisch, an dem ich Nahrung zu mir nehme, auch;
Der Baum, der dafür starb, vielleicht im Morgenrot,
Ereilt vom Tod, für mich, durch dessen Hauch.

Was bin auch ich mehr, als…

von Axel C. Englert

Ein Hase dachte sich: NA WARTE!
Gern spricht man von der „Hasen-Scharte“ –
Solch Scharten dienten stets zum Schießen!
Das werde scheußlich ICH genießen …

Der Jäger kam (der böse, harte) –
Der Hase nicht mit Kugeln…

von Mara Krovecs

ich bin müde vor traurigkeit
die ketten meiner gedanken
klirren mit dem windspiel auf dem balkon
müde von bilderlosem schlaf
unter dem albträume wohnen
von der dunkelheit
auf den lichtern meiner straßen

von Soléa P.

Böses reißt die Schleusen auf,
mächtiges steigt empor.
Der Teufel macht vom Tod Gebrauch,
das hat er sich geschworen.

Ums Leben scharwenzelt er herum,
wickelt jedes ein,
nimmt es auch gern ohne Grund,

von Johann Wolfgang von Goethe

Weint, Mädchen, hier bei Amors Grabe; hier
Sank er von nichts, von ohngefähr danieder.
Doch ist er wirklich todt? Ich schwöre nicht dafür:
Ein Nichts, ein Ohngefähr erweckt ihn öfters wieder.

von Soléa P.

Der Tod setzt den Punkt am Lebensende
Schluss und Ende, Aus und vorbei
dort angelangt gibt’s keine Wende
ob gnädig oder böse ist Einerlei.

Im Zeitraffer spult das Leben ab
bist Live in dieser Doku dabei
alles…

von Soléa P.

Der Tod macht ihr das Leben schwer
am Leibe zerrend... wie er nur kann
zieht mit großer Angst, auch Schmerzen einher
hat ewig Zeit, wartet ganz entspannt.

Die Seele kämpft, will noch nicht gehen
der Blick es immer…

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