ATEMLOS

von Rochus Stordeur
Mitglied

wie sehr du dich ins atemlose tarnst
du kannst dich vor dir nicht verstecken
wie willst du deine wunden ohren lecken
wie hörst du dann wenn du dich warnst

du hörst dich nicht weil die musik dir schreit
aus diesen schwarzen lauten kästen
verpassen wirst du was von leisen gästen
geflüstert ward zur halben zeit

siehst du den greis der sich aus fenstern lehnt
sein dicker korpus ist ein fettes sehnen
doch seine lider sind von angst gedehnt

heut siehst du ihn wie früher keuchend hasten
so wie er schwankt in hetzen und in lehnen
verschwindet er im schwarzen schweigekasten

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