Schachmatt

von Susan Melville
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Es zehrt an den Kräften,
nicht nur körperlich,
es zehrt an der Seele,
doch du tust deine Pflicht.

Du kennst im Alltag
nur noch das Strebertum,
vergisst die Freunde,
hast eine Menge zu tun.

Müde ist schon dein Blick,
du hast es langsam satt,
doch es gibt kein Remis
sondern nur ein Schachmatt.

Noch spielst du das Spiel
in dieser kalten Welt,
du ziehst die schwarze Dame
und der König, er fällt.

Schachmatt, es ist vorbei.
Du hast das Spiel gewonnen,
doch bei all dieser Zeit
ist auch dein Leben zerronnen.

Deine Kraft geht zu Ende,
du bist müde und platt,
kein neues Spiel mehr für dich,
nun gehst Du Schachmatt.

© Susan Melville

Veröffentlicht / Quelle: 
Spuren der Melancholie
Bildquelle: pixabay

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