Menschen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene Gedichte über Menschen
von Ludwig Anzengruber
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neue Gedichte über Menschen
von Willi Grigor
von marie mehrfeld
von Clarissa Brown
die schönsten Gedichte über Menschen
von Angélique Duvier
von Volker Harmgardt
von marie mehrfeld
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 210 Texten in dieser Kategorie
von Angélique Duvier

Wieder fällt
ein Wort,
unaufhörlich,
zerschmetternd,
ein kleines,
nachhallendes,
es schwebt,
steht im Raum.

Wieder fällt
eine Träne,
sie bleibt
haften,
klebt an mir,

von Volker Harmgardt

Der amerikanische Traum eines deutschen Schreiberlings:

Per Presidential Decree werden ab sofort weltweit alle Burgerfilialen in
- Drive-In-Lyric-House - umbenannt.
Den Außenposten im Glaskasten an der Straßenführung entlang,…

von marie mehrfeld

Mit versiegelten Schnäbeln hocken deine Winterfreunde die schwarzen Krähen stumm schlafend im kahlen Gebüsch, alle Sterne erloschen, der Morgen noch nicht gegraut,

du hast die alten Verse schweigend gelesen mit gerunzelter Stirn Zeile um…

von Alfred Mertens

Neulich hörte ich ganz smart,
hier bei uns im Supermarkt:
Mutti sagt: Komm her bei mich,
anfassen,dat darfse nich!

Lass den Appel endlich liegen,
siehse nich, die ganzen Fliegen ?
Mensch wat hab ich dich…

von Willi Grigor

Ich bin ein Mensch, ein bisschen anders,
ich hab mich selbst nicht ausgewählt.
Zu sein ein Mensch, ein bisschen anders,
das klingt bedrückt, doch weit gefehlt.

Ich bin ein Mensch, mit Fehl und Tadel,
ein Mensch, der…

von Angélique Duvier

Ein leuchtendes Licht
blickt aus dem Abfall.
Ein schönes Gesicht,
so rein wie Kristall.
Strahlend auch ohne Worte,
erkennen sie sich überall.

Sind nicht blutsverwandt,
doch durch ihre Seelen
fließt…

von marie mehrfeld

Du Eichenbaum
in unserem Wald,
wie bist du so stark,
wie bist du so alt.

Was wäre wenn, Eiche,
du könntest singen?
Müsste dein Lied nicht
in Moll erklingen?

Was würdest du sagen,
könntest…

von marie mehrfeld

Nach langer Zeit wieder einmal unterwegs auf den Spuren meiner Vergangenheit. Streifzug entlang vergessener Uferwege – im fahlen Licht der frühen Morgenstunde. Ich habe mich lange darauf gefreut.Zaghafte Tritte durchs Unterholz lassen tote…

von Angélique Duvier

Die Menschheit liegt im Fieber,
keuchend geht ihr Atem,
röchelnd sinkt sie nieder,
wenn sich nichts ändert.

Die Temperatur steigt an,
saugt die letzten Kräfte
aus den Adern der Erde.
Gierige Küsse der…

von Willi Grigor

Die Welt hat jetzt im Angebot
böse Tricks und Illusionen.
Die liebt ein jeder Halbidiot,
es gibt sie in Millionen.

Und diese Herde wird gelenkt
von fünf, sechs Vollidioten.
Der kleine Rest von "Klugen" denkt:…

von Monika Laakes

Staunen über diese Blume,
die sich mit tiefblauen Blütenzacken
aus dem Wiesengrund
der Sonne entgegenstreckt.

Staunen über Augen,
die sich aus ungezählten
Molekülen zu Zellen zusammenfügen,
um diese…

von Monika Laakes

F iligran erscheint sein Wesen
E ngelgleich schweben Gedanken
I rdisch mag sein Körper streben
N iemals grobe Worte weben
G eistreich möchte er sich zeigen
E rnsthaft folgt er seiner Neigung
I mmer lichtvoll…

von marie mehrfeld

mich im Arm halten,
ein Gedicht schreiben,
dich über Regen freuen,

durchs Viertel bummeln,
ein Schwätzchen halten,
fremde Schönheit loben,

Himbeermousse lieben,
genüsslich dinieren,
fünf Sinne…

von Soléa P.

Menschen gibt es die behaupten
das andere nur wenig taugen

und greifen verblendet denjenigen an
egal ob dieser sich überhaupt wehren kann

verletzt ihn tief, tritt nochmals nach
sieht, gegenüber der ist den Tränen…

von marie mehrfeld

Morgenspaziergang. Bestürzt blebe ich vor ihrem Haus stehen. Was liegt denn da auf dem Trottoir. Drei Brillchen ohne Gläser neben einäugigem Puppenkopf auf stofflosem Bügelbrett, dreibeiniger mahagonifarbener glänzend polierter Nachttisch, Türen…

von Willi Grigor

Ein Schrei geht durch die Frauenwelt:
Me Too! Me Too! Me Too!
Der Mann, der maskuline Held,
ist stumm und denkt: "Was nu?"

Er weiß, etwas verlegen:
"Die Hand war mal am Knie"
und sagt, wieder verwegen:
"…

von Ekkehard Walter

Eine Kur dient der Erholung meist,
doch manche übertreiben's dreist
und lachen sich im Übermut sodann
auch noch einen Kurschatten an.

von marie mehrfeld

Hohes Fieber hast du, Tante Emma ruft an
und fragt, wie’s dir geht. Prompt lügst du sie an,
sagst heuchelnd, ganz toll, ich bin ja so munter.
Diese Lüge schluckt Tantchen dann auch brav runter.
So hält sie sich Gott sei…

von Monika Laakes

Irrsinn oder falsches Spiel,
beides ist kein guter Stil.
Die in fernen Ländern wüten,
Gott mag uns davor behüten.

Da ist dieser Triumphator
mit dem giftigen Gebell.
Und die list'ge Kontrahentin
reagiert…

von marie mehrfeld

Toleranz.
Ein Atheist
und ein Christ
teilen Tisch und Bett.
Respekt.

von Soléa P.

Leb dein Leben – Mensch, sei schlau
mehr als eins wird es nicht geben
nach dem Tod fragt nach dir keine Sau
da kannst du noch nach so vielen streben.

Mach dein Ding und bleib manierlich
werf 'nen Blick um dich herum…

von Clarissa Brown

Ich sehe mich,
wie ich mich sehe.

Du siehst mich,
wie du mich siehst.

Wenn ich durch deine Augen
blicken würde,

Sähe ich dann noch mich?

von marie mehrfeld

Wir alle sind auf dem Weg. Ohne zu wissen, wohin er führt, warum wir ihn gehen, wie lange er dauert. Du wagst zaghafte erste Schritte, wirst geliebt und umsorgt. Dich selbst lernst du kennen, deine Nächsten nimmst du wahr und die Schmetterlinge…

von marie mehrfeld

Gemeinsinn:
wieder entdecken,
wir brauchen ihn,
er verbindet uns alle -
miteinander.

von Axel C. Englert

Frau Krause! In der Wanne hockt ein Penner!
„Sie sinn echt keen Theata-Kenner!
Meen Kumpel Justl isn STAR!“
(Als Saufkumpan, ganz offenbar …)

Sie schleppen solche Elemente ins Haus?
SOFORT fliegt der Gammler raus!…

von Ekkehard Walter

Der Mensch hält viel im Leben aus:
Ob Not, ob Krieg, ob ander'n Graus.
Da Gleiches droht auch seinen Kindern,
zeigt er Protest, um zu verhindern.
Doch diese Kinder werden später,
sind sie erwachsen, selber Väter.…

von Willi Grigor

Aus dem Paradies vertrieben
folgen Menschen ihren Trieben,
lassen sich von ihnen treiben,
sich beglücken, sich zerreiben.

Menschen haben hehre Ziele
und zerstörerische Spiele
zum Erbauen und Ergötzen,

von marie mehrfeld

Du Eichenbaum
in unserem Wald,
wie bist du so stark,
wie bist du so alt,

hast noch des Kaisers
Zeiten erlebt,
hast oft gespürt,
dass die Erde bebt,

als Weltkriege Dörfer
und Felder…

von Soléa P.

Wie lange zieht sich Leben hin
in Schatten und in Licht
macht es überhaupt einen Sinn
was ist nichtig und was hat Gewicht?

Knochen werden brüchig sein
der Kopf verliert an Wissen
Glieder schleppen sich wie…

von marie mehrfeld

Du bereitest dir deine eigene Hölle,
klagst über das „Zuviel“ an allem,
misst dich mit der größtmöglichen Elle –
dabei musst du doch nur dir gefallen.

Deine unsäglichen Selbstanklagen,
dumm sind sie, das will ich…

von Angélique Duvier

Tränen der Freude,
des Glückes,
aus Erleichterung,
schmecken süß,
nektargleich.

Tränen als Zeichen
des Schmerzes,
der Trauer,
aus Unverständnis
und Heilung.

Tränen, durch Kummer

von Else Lasker-Schüler

Ich will in das Grenzenlose
Zu mir zurück,
Schon blüht die Herbstzeitlose
Meiner Seele,
Vielleicht ists schon zu spät zurück.
O, ich sterbe unter euch!
Da ihr mich erstickt mit euch.
Fäden möchte ich um…

von Monika Laakes

Ja, die Arroganz, die kann's,
wenn man sie nur lässt,
feiert sie ihr Fest.

Arroganz macht mit Vergnügen
and're Menschen zu Schnecken,
die dann kriechen wie die Gecken.

Arroganz will alleinige Macht,

von Soléa P.

Wie lang zieht sich Leben hin
im Schatten und im Licht
macht es überhaupt einen Sinn
was ist nichtig ... was hat Gewicht?

Die Knochen werden brüchig sein
das Hirn verliert an Wissen
die Glieder schleppen sich…

von Soléa P.

Getragen, geboren, geliebt und gehegt
erblicktest du behindert das Licht der Welt.
Die Mutter hatte zärtlich an die Brust dich gelegt
herzliche Bindung war schon längst hergestellt.

Es folgten Jahre der Vertrautheit und…

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