Menschen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Ludwig Anzengruber
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von Angelika Zädow
die schönsten Gedichte über Menschen
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 365 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Ein wenig Regen einfangen
bevor er auf die Erde niederfällt
und hin und wieder einen Liter „Volvic“ kaufen
gegen die Dürre in der „Dritten Welt"
Nachlässiger als sonst die Felder stoppeln
bevor die schwarzen Vögel…

von marie mehrfeld

Ich stell’ mal die Frage, ja, doch, unbedingt:
kennst Du die Tage - wenn gar nichts gelingt?

Zwei Hassmails im Netz, 'nen Dünnpfiff dazu,
den Knöchel verletzt, komm kaum in die Schuh,

was super Gemeines, ein Kurzschluss…

von marie mehrfeld

wir wollen lieben lachen leben
von Tag zu Tag so ist es eben
und reisen in demselben Zug
nie haben wir davon genug

doch irgendwann da kommt die Zeit
der Krisen der Verlassenheit
das Alter zeichnet seine…

von marie mehrfeld

Eins weiß ich genau,
ich bin eine Frau,
oft viel zu schwach
und dennoch hellwach,
bin auch bequem,
trau nur, schau wem,
doch’s Ohr ist offen,
das Wesen betroffen,

muss viel mehr schreiben,…

von Leo Rottmann

wenn nähe weicht
sich hass einschleicht

verlass den raum
er stört den traum

vom gleichgewicht
im gegenlicht

sich lieben zählt
du hast gewählt

nun steh dazu
find deine ruh

und sag es…

von marie mehrfeld

Die stete Sicht auf Glück, das einstmals war, vergesst sie bloß, denn man kehrt nie zurück in jenen warmen Schoß, nun ist der Mond der Koffer, die niemandem gehören und der Verspätungen, die nicht mehr stören, der fremden Orte, nie gewagten…

von Soléa P.

An einem Ort …
niemand weiß, wo
leben Menschen
zufrieden und froh
mit sich im Reinen
in dichter Natur
von Technik, Luxus, keine Spur
essen Pflanzen
selten Fleisch
halten Mittagsruhe ein –…

von Angélique Duvier

Wieder fällt
ein Wort,
unaufhörlich,
zerschmetternd,
ein kleines,
nachhallendes,
es schwebt,
steht im Raum.

Wieder fällt
eine Träne,
sie bleibt
haften,
klebt an mir,

von Volker Harmgardt

Der amerikanische Traum eines deutschen Schreiberlings:

Per Presidential Decree werden ab sofort weltweit alle Burgerfilialen in
- Drive-In-Lyric-House - umbenannt.
Den Außenposten im Glaskasten an der Straßenführung entlang,…

von Else Lasker-Schüler

Ich will in das Grenzenlose
Zu mir zurück,
Schon blüht die Herbstzeitlose
Meiner Seele,
Vielleicht ists schon zu spät zurück.
O, ich sterbe unter euch!
Da ihr mich erstickt mit euch.
Fäden möchte ich um…

von * noé *

Gestatten: Bertha Krause!

Gestatten, Bertha Krause,
ich komme aus Berlin,
hab dort dem Hohen Hause
strahlenden Glanz verliehen!

Mein Chef, das war der Kanzler
und wir waren – per du!
Erst wenn die…

von marie mehrfeld

wär ich ein Fluss, zög es mich fort zu den fernsten tiefsten Meeren,
versinken wollt ich im klaren Blau, das es bald nicht mehr gibt, noch
will ich leben, besitzlos auf endloser Wanderschaft, im Schatten der

Erinnerung,…

von marie mehrfeld

Die Macht der Gier und auch des Neids, sie sind der Grund gar manchen Leids,
das mich und dich zur Beute hat, so wie die Raupe Nimmersatt,

meist fängt es ganz allmählich an und wird erst nach und nach zum Wahn:
da hat wer was…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

das irgendwo
sucht der mensch im nirgendwo
das ist ja grad das drama

erst ist einmal die welt dran
dann kommt das universum ran
sprüche spendet ihm der Dalai Lama

er konnte schon viel erkennen
und kann…

von Soléa P.

Ihre Blicke – schleierhaft,
mit Argusaugen sehen sie
leichtfüßige, quirlige Massen,
die selbstbewust vorüberziehen.

Auffallend das dunkle Gewand,
das ihren Körper mehr als verdeckt –
versteckt, der nicht…

von Angélique Duvier

Ich spende dir ein bisschen Glück,
sicher finde ich noch ein Stück,
ansonsten teile ich meines
und schenke dir ein ganz kleines.

Oft bereitest du mir Kummer
und ich finde keinen Schlummer,
denn dein Neid ist…

von Soléa P.

Wenn Ansprüche nicht mehr befriedigt werden,
du überschlau bist – vom vielen Lernen,
alle um dich scheinen dir banal,
denn nur du hast Grips, Talent, Potenzial –
die Latte hoch gen Himmel gelegt,
dort, wo sich, außer…

von Uwe Röder

A, B, C,
die Ratte sticht
in See,
zu killen alle
Wasserratten,
weil die falsche
Religionen hatten.

D, E, F,
gewiefte Schweine
brauen Alkoholgesöff
aus Plastiktüten und
aus…

von Alfred Mertens

Neulich hörte ich ganz smart,
hier bei uns im Supermarkt:
Mutti sagt: Komm her bei mich,
anfassen,dat darfse nich!

Lass den Appel endlich liegen,
siehse nich, die ganzen Fliegen ?
Mensch wat hab ich dich…

von marie mehrfeld

unvermutete Begegnung mit dem alten Mann, dem mit dem abgerissenen Sakko über ausgefransten, ehemals schwarzen Hosen über ausgetretenen schnurlosen Turnschuhen,

dem mit den braunbraunen todtraurigen müden Augen unter wildem schwarzweißem…

von Willi Grigor

Ich bin ein Mensch, ein bisschen anders,
ich hab mich selbst nicht ausgewählt.
Zu sein ein Mensch, ein bisschen anders,
das klingt bedrückt, doch weit gefehlt.

Ich bin ein Mensch, mit Fehl und Tadel,
ein Mensch, der…

von Soléa P.

Seine Sonne hoch am Himmel
lässt bunte Punkte tanzen
ist so grell in schöner Welt
und völlig unbefangen.

Er schwebt und döst – ist vogelfrei
in seinem Kaleidoskop
singt, summt und schaut dabei
was sich…

von marie mehrfeld

Er ist ein Wolf im Schafsgewand,
hat Homo Sapiens sich genannt,
Intelligenz steckt ihm im Kopf,
die nutzt er falsch, der tumbe Tropf.
seht ihn nur an, den Menschenstamm,
wie er erstickt im eig’nen Schlamm,
der…

von Soléa P.

Den Kopf gesenkt,
der Himmel staunt –
kann es nicht verstehen.
Würde er nach oben schauen,
es wäre Licht zu sehen.
Das über ihn sich aufgetan …
blinzelt hoffnungsvoll herab –
es wird schon weitergehen.…

von marie mehrfeld

Nach langer Zeit wieder einmal unterwegs auf den Spuren meiner Vergangenheit. Streifzug entlang vergessener Uferwege – im fahlen Licht der frühen Morgenstunde. Ich habe mich lange darauf gefreut.Zaghafte Tritte durchs Unterholz lassen tote…

von Christian Morgenstern

Das bloße Wollen einer großen Güte
ist ganz gewiß ein hohes Menschentrachten.
Doch es erhebt sich erst zur vollen Blüte,

wenn Gnaden eines seherisch Erwachten
den Kosmos nachtentleitetem Gemüte
als Geisterkunstwerk…

von marie mehrfeld

Bilder des Kriegs kann man so verstecken, dass wir uns nicht zu sehr erschrecken, auf dass wir die Contenance behalten, zufrieden und froh die Tage gestalten, die Fotos des Horrors, man kann sie zensieren, dass wir des Nachts den Schlaf nicht…

von Ella Sander

Die Sonne blendet und die Welt
schallt furchtbar laut;
Die Energie der Menschen
dringt zu tief ins Selbst hinein;
Das Mitgefühl ufert oft aus;
Ein stiller Schmerz prägt heimlich,
salzgetränkt, das Sein.

von Joachim Ringelnatz

Machtlos, ein Grashalm, blick ich manchmal gen oben
Zu den Höhen der Menschheit und suche vergebens
Klarheit in dem ewigen Brausen und Toben
Und den unbegreiflichen Kämpfen des Lebens.
Neben mir raschelt der Tod, der…

von Angélique Duvier

Er war ein
träumender Seher,
spielte
wie in Trance.

Seine Gestalt
ward immer hehrer,
sein Gesicht
war leichenblass.

Er lockte,
mit seiner Melodei,
unzählige
Menschen herbei.…

von Johanna Blau

Warum muss ich ans Atmen denken?
So viele, die Mühe damit haben.
Menschen, die ihr Herz ungünstig verschenken,
Menschen, die am Hungertuche nagen.

Das Leben, wie es versucht, mit Einsamkeit mein Selbst zu stehlen.

Rezitation:
Johanna Blau
von marie mehrfeld

Toleranz.
Ein Atheist
und ein Christ
teilen Tisch und Bett.
Respekt.

von marie mehrfeld

Du Eichenbaum
in unserem Wald,
wie bist du so stark,
wie bist du so alt.

Was wäre wenn, Eiche,
du könntest singen?
Müsste dein Lied nicht
in Moll erklingen?

Was würdest du sagen,
könntest…

von Soléa P.

Vermaledeit die Seele,
reduziertes Gedankengut.
Die Faust übermittelt Befehle,
der Kragen platzt vor Wut –
das hat alles nichts mit Mut zu tun …

Mut, spielt in einer anderen Liga.
Mut, setzt Verstand voraus.…

von Ella Sander

Seelen,
die dunkel leuchten,
wie ein schwarzer Stern,
ersuchen -ihrem Credo folgend-
geradezu die kaltschlammigen Schatten,
nehmen ein Bad darin
und merken nicht,
dass Dunkelheit an ihnen klebt,
die…

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