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von Christian Morgenstern
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die schönsten Gedichte über Menschen
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 341 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Ein wenig Regen einfangen
bevor er auf die Erde niederfällt
und hin und wieder einen Liter „Volvic“ kaufen
gegen die Dürre in der „Dritten Welt"
Nachlässiger als sonst die Felder stoppeln
bevor die schwarzen Vögel…

von marie mehrfeld

wir wollen lieben lachen leben
von Tag zu Tag so ist es eben
und reisen in demselben Zug
nie haben wir davon genug

doch irgendwann da kommt die Zeit
der Krisen der Verlassenheit
das Alter zeichnet seine…

von marie mehrfeld

Ich stell’ mal die Frage, ja, doch, unbedingt:
kennst Du die Tage - wenn gar nichts gelingt?

Zwei Hassmails im Netz, 'nen Dünnpfiff dazu,
den Knöchel verletzt, komm kaum in die Schuh,

was super Gemeines, ein Kurzschluss…

von marie mehrfeld

Die stete Sicht auf Glück, das einstmals war, vergesst sie bloß, denn man kehrt nie zurück in jenen warmen Schoß, nun ist der Mond der Koffer, die niemandem gehören und der Verspätungen, die nicht mehr stören, der fremden Orte, nie gewagten…

von Leo Rottmann

wenn nähe weicht
sich hass einschleicht

verlass den raum
er stört den traum

vom gleichgewicht
im gegenlicht

sich lieben zählt
du hast gewählt

nun steh dazu
find deine ruh

und sag es…

von Angélique Duvier

Wieder fällt
ein Wort,
unaufhörlich,
zerschmetternd,
ein kleines,
nachhallendes,
es schwebt,
steht im Raum.

Wieder fällt
eine Träne,
sie bleibt
haften,
klebt an mir,

von Soléa P.

An einem Ort …
niemand weiß, wo
leben Menschen
zufrieden und froh
mit sich im Reinen
in dichter Natur
von Technik, Luxus, keine Spur
essen Pflanzen
selten Fleisch
halten Mittagsruhe ein –…

von Angélique Duvier

Eine blühende Rose ist der Tag,
der so sanft beginnen mag.
Unschuldig noch und blütenrein,
ach könnt es doch nur Wahrheit sein.

Doch gibt es ein Weinen in dieser Welt,
alles dreht sich um Macht und Geld,
als…

von Else Lasker-Schüler

Ich will in das Grenzenlose
Zu mir zurück,
Schon blüht die Herbstzeitlose
Meiner Seele,
Vielleicht ists schon zu spät zurück.
O, ich sterbe unter euch!
Da ihr mich erstickt mit euch.
Fäden möchte ich um…

von marie mehrfeld

wär ich ein Fluss, zög es mich fort zu den fernsten tiefsten Meeren,
versinken wollt ich im klaren Blau, das es bald nicht mehr gibt, noch
will ich leben, besitzlos auf endloser Wanderschaft, im Schatten der

Erinnerung,…

von Angélique Duvier

Der Morgen umschmeichelt mit warmem Licht,
als breitete er seine Arme aus.
Doch einige Menschen berührt es nicht,
sie machen sich überhaupt nichts daraus.

Schlafende Seelen werden sanft geweckt,
durch rotgoldgewebte…

von Soléa P.

Wenn Ansprüche nicht mehr befriedigt werden,
du überschlau bist – vom vielen Lernen,
alle um dich scheinen dir banal,
denn nur du hast Grips, Talent, Potenzial –
die Latte hoch gen Himmel gelegt,
dort, wo sich, außer…

von Soléa P.

Ihre Blicke – schleierhaft,
mit Argusaugen sehen sie
leichtfüßige, quirlige Massen,
die selbstbewust vorüberziehen.

Auffallend das dunkle Gewand,
das ihren Körper mehr als verdeckt –
versteckt, der nicht…

von Uwe Röder

A, B, C,
die Ratte sticht
in See,
zu killen alle
Wasserratten,
weil die falsche
Religionen hatten.

D, E, F,
gewiefte Schweine
brauen Alkoholgesöff
aus Plastiktüten und
aus…

von Alfred Mertens

Neulich hörte ich ganz smart,
hier bei uns im Supermarkt:
Mutti sagt: Komm her bei mich,
anfassen,dat darfse nich!

Lass den Appel endlich liegen,
siehse nich, die ganzen Fliegen ?
Mensch wat hab ich dich…

von Angélique Duvier

Sanft streichle ich Deine Wangen,
es glänzen kleine Tränen darauf.
Du hast zu erzählen angefangen
und ich sauge deine Worte auf.

Du hast von damals gesprochen,
als du noch jung und verliebt gewesen.
Dir hatte…

von Angélique Duvier

Es kommt der Tag,
an dem zurückkommt,
was du gesät hast.
Du versprühtest Gift
mit lächelndem Gesicht.
Warst ständig auf Jagd,
nach Schnäppchen und Geld,
wolltest gewinnen,
nahmst, was sich dir bot…

von Willi Grigor

Ich bin ein Mensch, ein bisschen anders,
ich hab mich selbst nicht ausgewählt.
Zu sein ein Mensch, ein bisschen anders,
das klingt bedrückt, doch weit gefehlt.

Ich bin ein Mensch, mit Fehl und Tadel,
ein Mensch, der…

von Angélique Duvier

Menschen spielen mit Worten,
zielen und treffen genau,
füllen den Raum,
mit Hoffnung
und Träumen.

Lassen sie schweben
und langsam
zerfließen,
bis sie kleine
Tropfen bilden,

sie lassen…

von marie mehrfeld

unvermutete Begegnung mit dem alten Mann, dem mit dem abgerissenen Sakko über ausgefransten, ehemals schwarzen Hosen über ausgetretenen schnurlosen Turnschuhen,

dem mit den braunbraunen todtraurigen müden Augen unter wildem schwarzweißem…

von marie mehrfeld

Er ist ein Wolf im Schafsgewand,
hat Homo Sapiens sich genannt,
Intelligenz steckt ihm im Kopf,
die nutzt er falsch, der tumbe Tropf.
seht ihn nur an, den Menschenstamm,
wie er erstickt im eig’nen Schlamm,
der…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

das irgendwo
sucht der mensch im nirgendwo
das ist ja grad das drama

erst ist einmal die welt dran
dann kommt das universum ran
sprüche spendet ihm der Dalai Lama

er konnte schon viel erkennen
und kann…

von Volker Harmgardt

Der amerikanische Traum eines deutschen Schreiberlings:

Per Presidential Decree werden ab sofort weltweit alle Burgerfilialen in
- Drive-In-Lyric-House - umbenannt.
Den Außenposten im Glaskasten an der Straßenführung entlang,…

von Soléa P.

Seine Sonne hoch am Himmel
lässt bunte Punkte tanzen
ist so grell in schöner Welt
und völlig unbefangen.

Er schwebt und döst – ist vogelfrei
in seinem Kaleidoskop
singt, summt und schaut dabei
was sich…

von marie mehrfeld

noch verwöhnt uns die Sonne mit ihrem Strahlen, noch schwimmt wie eh und je der Mond im Sternenmeer des unbegreiflich unendlichen Alls, noch blüht und grünt der Tag, noch halte ich Deine Hand und Du meine, noch suche und finde ich Worte, Farben…

von Soléa P.

Den Kopf gesenkt,
der Himmel staunt –
kann es nicht verstehen.
Würde er nach oben schauen,
es wäre Licht zu sehen.
Das über ihn sich aufgetan …
blinzelt hoffnungsvoll herab –
es wird schon weitergehen.…

von Christian Morgenstern

Das bloße Wollen einer großen Güte
ist ganz gewiß ein hohes Menschentrachten.
Doch es erhebt sich erst zur vollen Blüte,

wenn Gnaden eines seherisch Erwachten
den Kosmos nachtentleitetem Gemüte
als Geisterkunstwerk…

von Ella Sander

Die Sonne blendet und die Welt
schallt furchtbar laut;
Die Energie der Menschen
dringt zu tief ins Selbst hinein;
Das Mitgefühl ufert oft aus;
Ein stiller Schmerz prägt heimlich,
salzgetränkt, das Sein.

von marie mehrfeld

Toleranz.
Ein Atheist
und ein Christ
teilen Tisch und Bett.
Respekt.

von Joachim Ringelnatz

Machtlos, ein Grashalm, blick ich manchmal gen oben
Zu den Höhen der Menschheit und suche vergebens
Klarheit in dem ewigen Brausen und Toben
Und den unbegreiflichen Kämpfen des Lebens.
Neben mir raschelt der Tod, der…

von marie mehrfeld

Bilder des Kriegs kann man so verstecken, dass wir uns nicht zu sehr erschrecken, auf dass wir die Contenance behalten, zufrieden und froh die Tage gestalten, die Fotos des Horrors, man kann sie zensieren, dass wir des Nachts den Schlaf nicht…

von Soléa P.

Vermaledeit die Seele,
reduziertes Gedankengut.
Die Faust übermittelt Befehle,
der Kragen platzt vor Wut –
das hat alles nichts mit Mut zu tun …

Mut, spielt in einer anderen Liga.
Mut, setzt Verstand voraus.…

von Angélique Duvier

Trotz dieser Wärme ist auch Kälte,
dass sich dein Herz nicht wärmen kann.
In diesem Tag liegt keine Zukunft,
der Seelenreichtum gar zerrann.

Suche in deinem inneren Raum,
nach einem kleinen Fünkchen Glück,

von Johanna Blau

Warum muss ich ans Atmen denken?
So viele, die Mühe damit haben.
Menschen, die ihr Herz ungünstig verschenken,
Menschen, die am Hungertuche nagen.

Das Leben, wie es versucht, mit Einsamkeit mein Selbst zu stehlen.

Rezitation:
Johanna Blau
von Ella Sander

Seelen,
die dunkel leuchten,
wie ein schwarzer Stern,
ersuchen -ihrem Credo folgend-
geradezu die kaltschlammigen Schatten,
nehmen ein Bad darin
und merken nicht,
dass Dunkelheit an ihnen klebt,
die…

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