Menschen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene Gedichte über Menschen
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von Ludwig Anzengruber
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neue Gedichte über Menschen
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von marie mehrfeld
von Ekkehard Walter
die schönsten Gedichte über Menschen
von marie mehrfeld
von Soléa P.
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 306 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Ein wenig Regen einfangen
bevor er auf die Erde niederfällt
und hin und wieder einen Liter „Volvic“ kaufen
gegen die Dürre in der „Dritten Welt"
Nachlässiger als sonst die Felder stoppeln
bevor die schwarzen Vögel…

von marie mehrfeld

Die stete Sicht auf Glück, das einstmals war, vergesst sie bloß, denn man kehrt nie zurück in jenen warmen Schoß, nun ist der Mond der Koffer, die niemandem gehören und der Verspätungen, die nicht mehr stören, der fremden Orte, nie gewagten…

von Soléa P.

An einem Ort …
niemand weiß, wo
leben Menschen
zufrieden und froh
mit sich im Reinen
in dichter Natur
von Technik, Luxus, keine Spur
essen Pflanzen
selten Fleisch
halten Mittagsruhe ein –…

von Angélique Duvier

Wieder fällt
ein Wort,
unaufhörlich,
zerschmetternd,
ein kleines,
nachhallendes,
es schwebt,
steht im Raum.

Wieder fällt
eine Träne,
sie bleibt
haften,
klebt an mir,

von Leo Rottmann

wenn nähe weicht
sich hass einschleicht

verlass den raum
er stört den traum

vom gleichgewicht
im gegenlicht

sich lieben zählt
du hast gewählt

nun steh dazu
find deine ruh

und sag es…

von Else Lasker-Schüler

Ich will in das Grenzenlose
Zu mir zurück,
Schon blüht die Herbstzeitlose
Meiner Seele,
Vielleicht ists schon zu spät zurück.
O, ich sterbe unter euch!
Da ihr mich erstickt mit euch.
Fäden möchte ich um…

von marie mehrfeld

unvermutete Begegnung mit dem alten Mann, dem mit dem abgerissenen Sakko über ausgefransten, ehemals schwarzen Hosen über ausgetretenen schnurlosen Turnschuhen,

dem mit den braunbraunen todtraurigen müden Augen unter wildem schwarzweißem…

von Soléa P.

Seine Sonne hoch am Himmel
lässt bunte Punkte tanzen
ist so grell in schöner Welt
und völlig unbefangen.

Er schwebt und döst – ist vogelfrei
in seinem Kaleidoskop
singt, summt und schaut dabei
was sich…

von Willi Grigor

Ich bin ein Mensch, ein bisschen anders,
ich hab mich selbst nicht ausgewählt.
Zu sein ein Mensch, ein bisschen anders,
das klingt bedrückt, doch weit gefehlt.

Ich bin ein Mensch, mit Fehl und Tadel,
ein Mensch, der…

von Soléa P.

Den Kopf gesenkt,
der Himmel staunt –
kann es nicht verstehen.
Würde er nach oben schauen,
es wäre Licht zu sehen.
Das über ihn sich aufgetan …
blinzelt hoffnungsvoll herab –
es wird schon weitergehen.…

von Alfred Mertens

Neulich hörte ich ganz smart,
hier bei uns im Supermarkt:
Mutti sagt: Komm her bei mich,
anfassen,dat darfse nich!

Lass den Appel endlich liegen,
siehse nich, die ganzen Fliegen ?
Mensch wat hab ich dich…

von Yvonne Zoll

Schwindelnd heiter scheint
Notierte Sätzelese
Heißer Sommerrast woraus
Erwachsend fruchtbar Last

Volumenstand berechnend
ohne Navigator nicht
Verirren in der frühen Stärke
Unbewusster Triebe

von Willi Grigor

Ich schaute auf den Aktenträger,
der plötzlich auf der Wiese hielt.
Er trug auch einen Hosenträger,
der seinerseits die Hose hielt,
die dieser Multiträger trug.
Der Akten-/Hosenträgerträger fand,
die Hose war…

von marie mehrfeld

Mit versiegelten Schnäbeln hocken deine Winterfreunde die schwarzen Krähen stumm schlafend im kahlen Gebüsch, alle Sterne erloschen, der Morgen noch nicht gegraut,

du hast die alten Verse schweigend gelesen mit gerunzelter Stirn Zeile um…

von marie mehrfeld

noch verwöhnt uns die Sonne mit ihrem Strahlen, noch schwimmt wie eh und je der Mond im Sternenmeer des unbegreiflich unendlichen Alls, noch blüht und grünt der Tag, noch halte ich Deine Hand und Du meine, noch suche und finde ich Worte, Farben…

von marie mehrfeld

Er ist ein Wolf im Schafsgewand,
hat Homo Sapiens sich genannt,
Intelligenz steckt ihm im Kopf,
die nutzt er falsch, der tumbe Tropf.
seht ihn nur an, den Menschenstamm,
wie er erstickt im eig’nen Schlamm,
der…

von Volker Harmgardt

Der amerikanische Traum eines deutschen Schreiberlings:

Per Presidential Decree werden ab sofort weltweit alle Burgerfilialen in
- Drive-In-Lyric-House - umbenannt.
Den Außenposten im Glaskasten an der Straßenführung entlang,…

von Christian Morgenstern

Das bloße Wollen einer großen Güte
ist ganz gewiß ein hohes Menschentrachten.
Doch es erhebt sich erst zur vollen Blüte,

wenn Gnaden eines seherisch Erwachten
den Kosmos nachtentleitetem Gemüte
als Geisterkunstwerk…

von Joachim Ringelnatz

Machtlos, ein Grashalm, blick ich manchmal gen oben
Zu den Höhen der Menschheit und suche vergebens
Klarheit in dem ewigen Brausen und Toben
Und den unbegreiflichen Kämpfen des Lebens.
Neben mir raschelt der Tod, der…

von Johanna Blau

Warum muss ich ans Atmen denken?
So viele, die Mühe damit haben.
Menschen, die ihr Herz ungünstig verschenken,
Menschen, die am Hungertuche nagen.

Das Leben, wie es versucht, mit Einsamkeit mein Selbst zu stehlen.

Rezitation:
Johanna Blau
von Willi Grigor

Manche Mauer ist gefallen,
warum wurden sie gebaut?
Menschen finden dran Gefallen,
böse Worte sie beschallen:
"Ein Jemand unsre Äpfel klaut!"

Der mit Herz denkt sich im Stillen:
"Meine Äpfel sind noch da.…

von marie mehrfeld

Du Eichenbaum
in unserem Wald,
wie bist du so stark,
wie bist du so alt.

Was wäre wenn, Eiche,
du könntest singen?
Müsste dein Lied nicht
in Moll erklingen?

Was würdest du sagen,
könntest…

von marie mehrfeld

Jetzt flüst’re ich euch ʼne Geschichte ins Ohr, die kommt in den besten Familien vor: Zuletzt hat sie ihn zum Bahnhof gebracht, so hat er’s gewollt, der stets heitere Knabe, da war’s bereits kurz vor Mitternacht. Im Stehen wurdʼn Kaffee…

von marie mehrfeld

Nach langer Zeit wieder einmal unterwegs auf den Spuren meiner Vergangenheit. Streifzug entlang vergessener Uferwege – im fahlen Licht der frühen Morgenstunde. Ich habe mich lange darauf gefreut.Zaghafte Tritte durchs Unterholz lassen tote…

von Christian Morgenstern

Das ist der Ast in deinem Holz,
an dem der Hobel hängt und hängt:
dein Stolz,
der immer wieder dich
in seine steifen Stiefel zwängt.

Du möchtest auf den Flügelschuhn
tiefinnerlichster Freiheit fliehn,

von Annelie Kelch

O lyrischer Kuss, zart konvex …
behütet im Schädelkomplex.
Züchtig gehaucht, nicht konkav,
puristisch wie selten: Gustav ...

Klimt: ornamentalisch, abstrakt …
mal mit und mal ganz ohne Akt.
Was, zum Teufel,…

von Willi Grigor

Die Welt hat jetzt im Angebot
böse Tricks und Illusionen.
Die liebt ein jeder Halbidiot,
es gibt sie in Millionen.

Und diese Herde wird gelenkt
von fünf, sechs Vollidioten.
Der kleine Rest von "Klugen" denkt:…

von Willi Grigor

Es ist die Sprache,
das Spiel mit den Worten
via Gedanken,
die in uns entstehn,
die uns im Leben
zu den Wesen machen,
die unsre Erde
erforschen, verstehn.

Es sind Gefühle,
das Weinen, die…

von marie mehrfeld

Ich hatt’ das U-Bahnfahren satt und nahm ein Taxi in die Stadt,
das mach’ ich öfter, ganz bewusst, denn es vertreibt des Tages Frust,
mit fremden Menschen zu parlieren, soll meine Weltsicht aufpolieren,

am Steuer saß, zu…

von Ekkehard Walter

Eine Kur dient der Erholung meist,
doch manche übertreiben's dreist
und lachen sich im Übermut sodann
auch noch einen Kurschatten an.

von marie mehrfeld

Toleranz.
Ein Atheist
und ein Christ
teilen Tisch und Bett.
Respekt.

von marie mehrfeld

Gemeinsinn:
wieder entdecken,
wir brauchen ihn,
er verbindet uns alle -
miteinander.

von Ella Sander

Seelen,
die dunkel leuchten,
wie ein schwarzer Stern,
ersuchen -ihrem Credo folgend-
geradezu die kaltschlammigen Schatten,
nehmen ein Bad darin
und merken nicht,
dass Dunkelheit an ihnen klebt,
die…

von Monika Laakes

F iligran erscheint sein Wesen
E ngelgleich schweben Gedanken
I rdisch mag sein Körper streben
N iemals grobe Worte weben
G eistreich möchte er sich zeigen
E rnsthaft folgt er seiner Neigung
I mmer lichtvoll…

von Willi Grigor

Ein Schrei geht durch die Frauenwelt:
Me Too! Me Too! Me Too!
Der Mann, der maskuline Held,
ist stumm und denkt: "Was nu?"

Er weiß, etwas verlegen:
"Die Hand war mal am Knie"
und sagt, wieder verwegen:
"…

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