BEGEGNUNGEN

von Andreas Brod
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Wie Menschen einander begegnen im Leben,
mit funkelnden Augen Signale sich geben
und bittende Hände versuchen zu halten,
was Stunden, Minuten, Sekunden gestalten
als Takte und Zeiten im Raum,
sind Treffen im Hellen, im Dunkeln, im Stillen,
Gedanken und Klänge, auch Bilder, Quadrillen.
ein Kreuzen und Streifen im Traum.

So stetig die Zeiger sich drehen im Kreise,
einander begegnen in tickender Weise,
mal schleichend, mal treibend, die Zukunft verhüllend,
Momente des Glückes und Leides enthüllend,
die Zeiger hält keiner im Zaum.
Sie fliehen und laufen und lassen erahnen
noch viele der Runden auf endlosen Bahnen,
ein Ende der Treffen gibt’s kaum.

Anapästverse © by Andreas Brod 2012

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Interne Verweise

Kommentare

16. Aug 2019

Ein sehr gutes Gedicht mit Tiefgang; die gelungenen "Anapästverse" - habe ich gegoogelt und dazu gelernt ...

Marie

16. Aug 2019

Ganz herzlichen Dank allen fürs Lesen und das Markieren als lesenswert und an Olaf und Marie auch noch einen speziellen Dank fürs Kommentieren.

Euch allen einen schönen Abend
LG Andreas