Die Jemen-Kinder

von Hanna Conrad-Peters
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Es gab einmal ein schönes Land,
wie nicht von dieser Erde.
Gott hat den Menschen dieses geschenkt,
damit die glücklich werden.

Die Menschen dort : Klein aber stolz.
Die Häuser: Wie Kunstobjekte
von Hundertwasser Hand,
die sich zu Himmel regten.

Glückliche Kinder dieser Welt
habe ich dort gesehen.
Arm, mit dem Spielzeug aus Unrat,
trotzdem strahlend und schön.

Kinder die lachten und fröhlich waren,
die Kleinen und Großen zusammen.
Jeder Erwachsene war für sie da,
gehörte zum Bildesrahmen.

Ein kleines Mädchen im schönen Kleid
saß wie eine Prinzessin
am Platzes-Rand, auf hohem Stein.
Man hat es nicht vergessen!

Das Kind war blind, doch integriert.
Die Kinder waren nicht grausam!
Erzählten etwas, sie lachte mit.
Erlebten das Meiste gemeinsam.

Ich denke oft an dieses Land,
auch, wenn nur kurz gesehen
und lange Zeit vergangen ist.
Was war danach geschehen?

Alles, was schön war, wurde zerstört
durch Waffen und bösen Triebe.
Warum? Für wem? Was ist jetzt besser?
Wo sind die Kinder geblieben?

Veröffentlicht / Quelle: 
Im Mosaik der syrischen Spuren, Dorante Edition

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Kommentare

18. Feb 2020

Ja, Wer hat Wann Weswegen Was
oder Würde Wenigstens nach dem Anblick des Verlustes es ändern Wollen.
So vieles, großes W
LG Uwe