Umwölkte Stirn

von Angélique Duvier
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Viele Gedanken zerstieben wie Wolken,
teilen sich und ziehen dahin.
Wenige nur sind wie Sterne,
strahlen und glänzen von oben.
Sie leben nicht in der Ferne,
sondern leuchten tief, in deinem Herzen,
behandle sie gut, gib ihnen Wärme,
bereite ihnen nur keine Schmerzen.
Denn wenn wir andere Menschen hassen,
hassen wir auch etwas in uns.

Wir müssen Mensch Mensch sein lassen,
andere achten, wie auch uns.
Jeder muss einmal ein Leid ertragen,
jeder geht damit anders um.
Den einen plagen sehr lange Qualen,
der andere kümmert sich nicht darum.
Nur deine Seele kann Glück empfinden,
durch List kannst du es nicht an dich binden.
Du kannst noch so sehr jagen und streben,
am Ende nimmt der Tod dir das Leben.

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Kommentare

11. Mai 2016

Hallo Angélique, Danke für ein weiteres schönes Gedicht von Dir! Ich hab mal Dein Schlagwort "Wir müssen Menschen Mensch sein lassen" in "Menschen" geändert - sonst ist es ja ein Schlagsatz! ;) Bitte verwende wenn Möglich nur ein Wort, falls Du ein neues Thema anlegst. Wenn Du Hilfe brauchst, rufe mich einfach! :) LG

11. Mai 2016

Die Gedanken hast Du gut gefasst:
Klar und rein - Dein Text fein passt!

LG Axel

11. Mai 2016

Umwölkt ist die Stirn,
doch klar scheint der Sinn.
Geschrieben mit Hirn,
der Inhalt: Gewinn.